Revolution in Marl-Mitte - Gast: Moritz Hegemann - MarlZeit - Folge 47
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00:00:00: Heute sprechen wir über die Willi Brandt Gesamtschule, über die Goethe-Schule und das Hothölsberg.
00:00:04: Und damit herzlich willkommen bei Marlzeit dem Podcast der Marla Zeitung!
00:00:17: Heute wie gesagt mit einem Gast.
00:00:18: Moritz Hegemann ist hier, der Schulleiter der Willi brandt Gesamtschule.
00:00:21: Herzlich willkommen!
00:00:22: Ja vielen Dank, danke dass ich hier sein darf.
00:00:23: Gerne an meiner Seite.
00:00:25: außerdem Theresa Breuer
00:00:26: ja hallo
00:00:27: und mein Name Stefan Korte.
00:00:31: Die Willi Brandt Gesamtschule, fünfzig Jahre wird sie jetzt alt und damit ja auch fünfzig jahre.
00:00:37: so eine kleine Revolution die da stattgefunden hat.
00:00:40: Zumindest was so die siebziger Jahre angeht.
00:00:44: Vielleicht können Sie so grob zusammenfassen?
00:00:46: Was macht die Gesamthschule so besonders?
00:00:50: Warum hat diese einen besonderen Stellenwert?
00:00:52: bis heute ja auch in gewisser Weise?
00:00:55: Also damals war es wirklich eine Revolution, also das war ja so die Zeit in den siebziger Jahren.
00:00:59: Das Gründungskollegium war voll ideologisch für Chancengleichheit.
00:01:05: Es war so ein spät- artensächsiger Projekt eigentlich auch so sozialdemokratisch angehaucht.
00:01:12: Ich glaube ist auch kein Zufall dass wir dann am Ende Librand Gesamtschule den Namen uns selbst gegeben haben im langen Prozess.
00:01:20: Das war so die Zeit damals.
00:01:21: Das Kollege im Damals war total jung, die waren alle Anfang zwanzig außer der Schulleiter – kann man sich heute auch kaum noch vorstellen!
00:01:28: Und hier hatten alle den Ansatz dass alle Kinder die gleichen Bildungschancen haben sollten.
00:01:34: und ja es gibt nur die alten Lieder hier spielen nicht mit den Schmuddelkindern
00:01:38: usw.,
00:01:38: das war ja nicht immer so Konsens.
00:01:42: Und die haben dann im Rahmen eines Schulversuchs diese Schule gegründet und versucht, dass Kinder möglichst lange zusammen lernen können.
00:01:50: Das ist ein Grundgedanke, den wir heute immer noch pflegen.
00:01:54: Wir nehmen Kinder mit allen Grundschulempfehlungen auf.
00:01:56: Letzte Woche wieder Anmeldewoche.
00:01:59: Wir haben Kinder mit alle Schulform-Empfehlung aufgenommen von Hauptschulen, eingeschränkte Realschulempfehlung, realschullempfehlung, eingenschränkte Gymnasialempfehlung.
00:02:09: Und wir glauben daran und ich kann es auch an Zahlen belegen, dass das gut funktioniert wenn man lange zusammen lernt.
00:02:16: Das ist für ganz viele Kinder ganz wirksam.
00:02:19: Ja und dass die damals auch noch anders aussahen und da noch in den Räumen geraucht wurde und freit das damit, dass noch der Sherry rausgeholt wurde.
00:02:26: Das haben uns die Kollegen von damals erzählt.
00:02:28: Ich habe selber noch nicht hiert sich, weil ich dann noch gar nicht auf der Welt war, aber deshalb kann ich mir nur erzählen lassen... Da gibt's ganz interessante Geschichten.
00:02:37: Zumindest von der Uni die alten Hörsäle, die noch Aschenbecher an hier im Platz sind.
00:02:41: Das war eine andere Zeit.
00:02:42: Aber dieses Gesamtkonzept hat sich über die fünfzig Jahre gut getragen.
00:02:46: wie ist das aus heutiger Sicht?
00:02:49: Ist das immer noch revolutionär oder hat es sich mittlerweile etabliert?
00:02:54: Es ist in der Bildungsforschung Konsens, dass dieses lange gemeinsame Lernen für viele Kinder das Richtige ist.
00:03:03: PISA in den Jahren, das ist ja jetzt auch schon über zwanzig Jahre her.
00:03:07: Da war es klar geworden dass gerade die Schulen in denen Kinder bis zur achten neunten Klasse zusammenlernen ganz gut in den Ergebnissen abschneiden.
00:03:16: und ich kann das deshalb ganz gut sagen weil wir wissen ja welche Kinder bei uns ankommen mit welchen Empfehlungen und ich kannte hinterher dann immer herausfinden mit welcher Abschlüsse die bei uns weggegangen sind.
00:03:27: Und jeder, der Kinder hat weiß auch das Kinder sich entwickeln.
00:03:30: Man kann nicht bei jedem Kind schon mit neun oder zehn Jahren sagen ja er wird mal Abitur machen oder der wird auf jeden Fall an der Hauptschule zu einem Hauptschulabschluss schaffen oder wie auch immer und das zeigt sich halt in der Realität auch.
00:03:42: also wir haben es gibt es gibt Jahrgänge da haben wir vielleicht zwanzig Prozent Gymnasialempfehlung und sind über die Hälfte aber in die Oberstufe gegangen Und das ist nicht unmöglich im dreigliederen Schulsystem, aber es ist dann immer mit dem Schulwechsel verbunden.
00:03:59: Möglicherweise zumindest zur Oberstufe.
00:04:02: die Durchlässigkeit ist einfach in so einem integrierten System viel größer und das schaffen wir bis heute.
00:04:09: und ob das jetzt zu mehr Chancengleichheit auch auf politischer Ebene allgemein führt ja das vermag ich jetzt nicht zu beurteilen Aber es ist auf jeden Fall eine Wahlalternative für die Eltern in Mahl die auch ganz gut angenommen wird.
00:04:21: Also wenn wir seit mehreren Jahren sehr hohe Anmeldezahlen sind, jedes Jahr überbucht und ich habe dann immer die unangenehme Aufgabe eben durch so ein Losverfahren dann eben leider auch Kinder ablehnen zu müssen halt.
00:04:36: Nicht die Kinder sondern wie können sie leider noch nicht aufnehmen?
00:04:41: Das blutet uns wirklich immer das Herz auf und wir gleichzeitig natürlich auch stolz sind dass wir so viele Anmellungen bekommen.
00:04:46: Haben Sie gerade gesagt, sie kennen natürlich die persönlichen Erfolgsgeschichten.
00:04:49: Die kleinen Geschichten aber halt auch die Zahlen sind mal als größte Schule und das schon seit langen.
00:04:55: Sie haben regelmäßig tausend einhundert bis tausends zwei Hundert Schüler an der Schule.
00:04:59: Sie könnten wenn sie diese gerade gesagt haben noch weit mehr aufnehmen.
00:05:03: also von dem Konzept muss man heute niemandem mehr überzeugen.
00:05:06: Also
00:05:07: das
00:05:08: Gesamtschule ist schon etabliert und auch ja als Alternative zum Gymnasium Anerkannt.
00:05:16: heute, oder?
00:05:16: Genau.
00:05:17: Also das ist damals auch, das kenne ich auch nur aus Geschichten, dass damals im Schulausschuss in den Siebziger und Achtziger Jahren da gab es Leute die gesagt haben, boah ich bin so ein Gebäude will ich gar nicht reingehen.
00:05:25: Das kann ich mir gar nicht vorstellen.
00:05:27: Da gab's wahnsinnige Vorbehalte.
00:05:29: ob zu Recht oder zu Unrecht will ich garnicht beurteilen weil ich da gar nichts drüber sagen kann über die Zeit.
00:05:34: aber Heute sind wir natürlich voll in der Mitte der Gesellschaft angekommen Und wir haben jetzt die Anmeldegespräche letzte Woche wieder geführt.
00:05:41: Ich habe selber etliche geführt Und die Eltern haben ganz unterschiedliche Beweggründe, ihr Kind an der Gesamtschule anzumelden.
00:05:49: Entweder vielleicht gibt's ... Ganz viele Fächer wo das Kind gut ist... Aber in was weiß ich?
00:05:56: Deutsch gibst du eine Leserechtschreibschwäche.
00:05:58: Man traut man sich nicht das Kind aus Gymnasium zu schicken.
00:06:00: oder es gibt vielleicht eine diagnostizierte Diskalkulierung.
00:06:03: Also so an einer Stelle irgendwie was nicht so hin haut.
00:06:06: Oder im sozialen Bereich funktioniert es vielleicht nicht so ganz.
00:06:09: Oder auch Eltern die sagen mein erstes Kind ist am Gymnasiums und das tut sich irgendwie schwer.
00:06:15: Jetzt haben wir fürs zweite Kind gedacht, vielleicht doch lieber die Gesamtschule.
00:06:18: Da hat es vielleicht ein bisschen mehr Zeit sich zu entwickeln.
00:06:20: oder das Kind tut sich an der Realschule schwer oder wie auch immer.
00:06:23: also ganz unterschiedliche Ganz unterschiedliche Gründe.
00:06:27: manche sind auch einfach überzeugt von dem Konzept und sagen dass ist genau das Richtige.
00:06:32: Es ist auch so, dass ehemaligen Kollegium Ganz viele Kinder Von Kollegen und Kollegen auch von den ehemalingen Schulleitern Herrn Söhler und Frau Mängert.
00:06:41: Die haben auch alle ihre eigenen Kinder auch in unsere Schule geschickt weil sie so davon überzeugt waren, dass das das richtige Konzept ist.
00:06:47: Und ja, da gibt es heute keine ideologischen Grabenkämpfe mehr.
00:06:55: Die gibt's vielleicht noch – wenn man jetzt sagen würde, es gibt nur noch Gesamtschulen!
00:07:00: Da würde sicherlich immer noch ein großer Kampf entstehen.
00:07:03: aber die Diskussion gibt's schon seit mehreren Jahren nicht mehr.
00:07:06: Aber wie schaffen Sie das?
00:07:07: Die Klasse ist trotzdem voll von fünf zwanzig bis dreißig Schüler.
00:07:12: Individuelle Förderung, wie schaffen Sie das?
00:07:14: Dass dann der eine mit der Leserrechtschreibfälscher welche an anderer Stelle eine Schwäche hat.
00:07:19: Wie schaffen sie das, die alle mitzuziehen und mitzubekommen?
00:07:23: Muss man da auch als Lehrer noch andere Fähigkeiten haben als in einer anderen Schulform
00:07:27: vielleicht?
00:07:28: Ja ganz sicher!
00:07:29: Also wir haben ganz viele Kolleginnen und Kollegen, die bei uns arbeiten sind auch bei uns ausgebildet worden, sind damit groß geworden.
00:07:35: Es gibt aber immer den Kulturschock dass jemand einen anderen Schule gelernt hat und dann zu einer Gesamtschule gekommen ist.
00:07:41: Wie geht das denn jetzt ja alles?
00:07:43: Das ist gar nicht so einfach.
00:07:44: Ich glaube, es gibt zwei wichtige Antworten darauf.
00:07:47: Die eine ist – und das war auch damals eine Revolution – dass wir Ganztagsschule wurden.
00:07:51: Es ist heute ja auch weit verbreitet.
00:07:53: Es gibt einen Rechtsanspruch für offene Ganztagsplätze in den Grundschulen aber, dass so ne Schule wirklich jeden Tag, ne Weiterführende Schule jeden Tag bis drei oder vier Uhr Schule hat.
00:08:05: Das war damals auch revolutionär.
00:08:07: Das hat aber dazu geführt, dass wir mit den Kindern ganz viel Zeit verbringen und die Sportvereine in die Schule geholt haben.
00:08:13: Dass wir auch gemeinsam Mittagessen eine gemeinsame Freizeit zusammen verbringen.
00:08:16: Es gibt eine Bindung zwischen den Lehrerinnen und Lehrern und Schülerinnen und Schülern.
00:08:21: Bei uns hat man normalerweise sechs Jahre die gleichen Klassenlehrer.
00:08:24: Da entsteht natürlich eine ganz andere Beziehungsarbeit, die total wichtig ist, dass es mittlerweile alles bewiesen fürs Lernen ist.
00:08:33: Ja, wenn man eine gute Beziehungsarbeit hat und seinem Lehrer oder seiner Lehrerin vertraut.
00:08:39: Und da langfristig begleitet wird dann führt das zu besseren Lernergebnissen.
00:08:44: Diese Ganztagsentscheidung ist glaube ich ein wichtiger Punkt.
00:08:47: Das führt ja auch dazu dass man auch soziales Lernen in den Stundenplan integrieren kann.
00:08:51: Dass man die Hausaufgaben nicht zu Hause macht sondern eben in der Schule macht.
00:08:56: Also vorhin gibt es bei uns eigentlich gar nichts.
00:08:58: Das sind eben Aufgaben und die muss man halt machen aber dafür hat man halt auch in der Schulzeit.
00:09:04: Das war ein wichtiger Punkt, der auch zu viel Chancengleichheit geführt hat.
00:09:08: Der zweite Punkt ist, dass wir uns immer weiterentwickeln.
00:09:11: Wir machen viele Fortbildungstage im Jahr als Collegium zusammen und bilden uns individuell in den Fächern fort.
00:09:18: Wir betreiben systematische Schulentwicklungen.
00:09:20: Wir haben eigene Gruppen, die sich nur damit beschäftigen wie wir den Unterricht weiterentwickeln.
00:09:24: Denn eins ist natürlich klar wenn man sich vorhin hinstellt und einen Satz mit Pythagoras erklärt.
00:09:29: Da sitzen Kinder eine Hauptschulempfehlung haben.
00:09:31: Da gibt es Kinder, die eine sonderpädagogische Förderung haben und da gibt's Kinder, der das ... Abitur anstreben.
00:09:38: Das brauchen sie nicht anfangen.
00:09:39: Die brauchen sich nicht vorhin stellen, dass er den Pythagoras erklären kann.
00:09:42: Dann können Sie das machen und dann können Sie sagen also wer es jetzt verstanden hat, der kann jetzt auf die Ebene gehen so sagen wir mal den freien Raum für unseren Klassen und kann jetzt an die Übungsaufgaben gehen.
00:09:51: Das kann man machen.
00:09:52: Dann wird der Raum immer ein bisschen leerer ja?
00:09:54: Und dann irgendwann sitzen sie dann mit denen, die vielleicht nochmal ne ganz andere Ansprache braucht.
00:09:58: So was geht.
00:09:59: aber sie können Wie Kollegen das manchmal so sagen, jetzt habe ich schon fünfmal das erklärt und die verstehen das immer noch nicht.
00:10:05: Sie können es ja immer nur einer bestimmten individuellen Gruppe passend erklären auf einem Niveau.
00:10:13: Und deshalb funktioniert was man in früher Frontalunterricht ernannte natürlich nur sehr begrenzt und sehr bedingt halt und deshalb entwickeln wir unseren Unterricht immer weiter und dass wir Antworten auf diese Fragen finden.
00:10:24: aber ich gebe zu Es ist eine Wahnserausforderung.
00:10:27: also wir haben auch Kinder die Förderschwerpunkte im Lernen haben oder geistige Entwicklungen sogar.
00:10:34: Die sitzen auch bei uns mit in den Klassen, ja?
00:10:36: Die lernen auch mit.
00:10:38: Aber dass sie den Beweis des Satzes des Beta-Goras dann vielleicht nicht bis zum Ende durchspielen werden ist es auch klar und das auch völlig in Ordnung.
00:10:46: Und trotzdem sind sie Teil unserer Gesellschaft und Teil der Klasse und sollen eben auch darauf vorbereitet werden möglichst am ersten Arbeitsmarkt hinterher ein Job zu bekommen.
00:10:55: Das ist die Aufgabe!
00:10:57: Das hört sich außer an, als wenn das für Lehrer im Grunde genommen die größere Herausforderung ist.
00:11:01: Wenn man jetzt an der Gesamtschule unterrichtet.
00:11:03: Im Gegensatz zum, ich sag mal, Gymnasium wo man sich das vielleicht eher leisten könnte so einen Frontalunterricht zu machen.
00:11:10: Ist das auch so ein Faktor?
00:11:10: Wo manche Lehrer dann sagen, dass es erstmal eine Herausforderung für mich ist.
00:11:14: Ich muss jetzt mich selber erst einmal da reinfinden, dass das überhaupt funktioniert.
00:11:18: oder schreckt das manche vielleicht sogar ab, dass sie sagen, das ist mir zu viel.
00:11:22: Also ich kann's nur autobiografisch sagen... Die Post hatte, dass ich zur Willy Brandt Gesamtschule nach Mal geschickt worden bin damals.
00:11:30: Da ging bei mir ganz viele Schubladen auf.
00:11:32: Gesamtschule, Ruhrgebiet... Also ich komme aus Münsterland und habe Gymnasium gelernt.
00:11:37: Ich wusste gar nicht was das alles ist und was man da jetzt tun kann.
00:11:41: Insofern bin ich da auch erst mal mit allen möglichen gemischten Gefühlen halt hingefahren.
00:11:46: Und dann ist es mir so ergangen wie es ganz vielen Kolleginnen und Kollegen ergangen ist, dass sie gemerkt haben Die Menschen hier sind total offen und aufgeschlossen.
00:11:57: Die Kinder, ja die nehmen Schule als nicht als Störraum war wo man irgendwie von Freizeit abgehalten wird oder von seinem schönen Kinderzimmer sondern als Stabilitätsfaktor im Leben.
00:12:11: Und das haben wir ganz oft erlebt und das gibt natürlich auch den Kolleginnen und Kollegen eine wahnsinns hohe Berufszufriedenheit dass man Kinder lange begleiten kann dass man sie bei der Entwicklung unterstützen kann, dass man auch sieht wie die Entwicklung stattfindet.
00:12:25: Und wenn man dann hinter Jahr sechs oder neun Jahre später da steht und so Abiturzeugnisse Leuten überreicht, die damals mit einer Hauptschulempfehlung gekommen sind, sie vielleicht bei Sticksalschlägen begleitet hat und eben wie gesagt so eine Stabilitätsanker war für einige Schülerinnen und Schüler.
00:12:43: Wir haben ganz viele Schülerinnen-Schüler, die lernen einfach ganz normal machen ihre Abschlüsse und alles ist gut aber... Es gibt eben durch diese enge Bindungsarbeit und diese vielen Geschichten, die wir da so produzieren glaube ich für ganz viele ein ganz hoher Berufszufriedenheit.
00:12:57: Und deshalb ist es ganz oft so dass Referendaren und Referendare die wir ausbilden bei uns bleiben wollen und deshalb ist unsere Personalausstattung auch für eine Gesamtschule im Ruhrgebiet hervorragend gut
00:13:10: Vielleicht kommen wir mal so ein bisschen auf die Geschichte der Erfili-Branchesam-Schule zu sprechen.
00:13:15: Was sind denn so, ich sag mal, die wichtigsten Punkte in den fünfzig Jahren gewesen, die jetzt dazu geführt haben dass die Schule heute da ist wo sie steht?
00:13:23: Also was hat diese Schule geprägt, sage ich jetzt mal.
00:13:27: Also erstmal sind es zu nennen die Schulleiterin und Schulleiter... Ich bin erst der vierte in fünfzig Jahre.
00:13:34: Muss
00:13:35: man auch dazusagen!
00:13:35: Und ich
00:13:36: bin es auch erst seit anderthalb Jahren, also das war vorher sozusagen in achtundvierzig Jahren nur drei Schulleitungen.
00:13:41: Das ist schon glaube ich besonders, das muss man sagen Heinrich Arlert der die Schule sozusagen mit gegründet hat.
00:13:47: Damals glaube ich Mitte vierzig war als er Schulleiter wurde, mit Abstand der Älteste damals im ganzen Kollegium.
00:13:55: dann hier die Menge, die zwanzig Jahre eben die Schule auch geleitet hat und den mal glaub ich jeder kennt und ganz viel für die Stadt, für die Schule und vor allen Dingen für ganz viele Schülerinnen und Schüler, ganz viel getan hat.
00:14:07: Und eben Theo Söller, der dann auch ja nicht nur acht Jahre als Schulleiter sondern vorher auch ganz lange im Kolegium gewirkt hat.
00:14:16: Das sind Menschen die Dinge vorangebracht haben.
00:14:20: Den ganzen Tag habe ich schon angesprochen dass das damals vorangetrieben worden ist.
00:14:23: Die erinnern sich vielleicht, dass das Thema Inklusion in den Jahr zwei tausend zwölf angegangen worden ist politisch.
00:14:29: Da hat Hedimenger gesagt Ja bevor die ganzen Sonderpädagogen weg sind fangen wir an mit Inklusion.
00:14:34: und Obwohl noch keiner so genau wusste, wie es gehen sollte hat sich auch als Glücksgriff sozusagen oder als gute Entscheidung herausgestellt.
00:14:43: Weil wir klar sind auch jahrelang rumprobieren, wie das alles so funktioniert.
00:14:48: aber jetzt können wir eben auch schon auf eine ganz lange Erfahrung zurückblicken.
00:14:52: in drei, zehn, vierzehn Jahre wo andere Schulen erst vor wenigen Jahren mit angefangen haben
00:14:57: Ist vielleicht ganz kurz auch ein Vorteil bei ihm gewesen, dass dieses Konzept ja nie so ganz festgezurt gewesen ist sondern sich immer weiterentwickelt hat.
00:15:04: Ich glaube da ist es dann nochmal einfacher so neue Aspekte mit zu integrieren im Gegensatz zur Schulen die immer ihr starres Konzept nur fangen.
00:15:11: Ja um zwar an dem Beispiel zu sagen also egal ob es jetzt Inklusion ist also die Inklusion von Kindern mit Förderbedarfen oder auch die Integration von Zugewanderten das wir haben immer die Konzepte gefahren möglichst lange zusammenzubringen, weil Schule in sozialer Raum ist und weil Lernen auch nur funktioniert wenn man sich sozial gut aufgehoben fühlt.
00:15:33: Und damit sind wir eben sowohl in der Inklusion gut gefahren da schaffen wir es auch.
00:15:38: das kann man auch zeigen dass wir ganz viele da auch zu richtigen normalen Schulabschlussen führen ja also auch örschnittlich häufiger als an Förderschulen und damit auch in Bebrüfe bringen können hinterher.
00:15:55: Also das funktioniert halt wirklich auch an dieser Stelle, und in der Integration auch.
00:15:58: Wir Kinder die kein Deutsch sprechen, die kommen nicht bei uns den ganzen Tag in Deutschkurse sondern sie kommen in Deutschkurse ja und danach wir sind Ganztagsschule in die Klassen.
00:16:10: Man lernt am besten Deutsch im Sprachbad.
00:16:12: wenn man sich mit Kindern unterhalten will, wenn man seinen Nachbarn kennenlernen möchte dann lernt man am Besten Deutsch.
00:16:17: Das geht am schnellsten damit.
00:16:19: diese Offenheit und dieses gemeinsame Denken, dass man eine Gemeinschaft ist.
00:16:23: WBG übersetzen wir auch oft mit Wir bilden Gemeinschafter.
00:16:29: Das zieht sich so durch halt.
00:16:31: Und ... Mit dieser Art und Weise und wie wir dann eben unseren Unterricht entwickeln haben wir ja ganz den Leuten Schulpreis gewonnen aber sind immerhin vier Tage geworden.
00:16:40: das ist vielleicht auch noch ein wichtiger Punkt in unserer Historie.
00:16:42: Man muss sagen bundesweit also es
00:16:45: ist nicht schlecht.
00:16:46: Also darf man nicht jetzt irgendwie sagen, auch ist doch nur der vierte geworden.
00:16:50: Das ist schon bemerkenswert.
00:16:51: Genau
00:16:52: und das ist dann eben noch mal so anerkannt worden.
00:16:55: Und ja, das sind so ganz wichtige, ganz wichtige Steps.
00:16:58: Man muss auch sagen... Das kann ich jetzt auch aus Synchronik nochmal sagen es gab auch Wellen.
00:17:02: Es gab auch mal.
00:17:03: in den neunziger Jahren hatte die Schule auch mal nicht so einen guten Ruf.
00:17:06: Das kann man auch sagen.
00:17:07: Dann kann ich mich so erinnern.
00:17:08: Das war meine Schulzeit hier.
00:17:09: Da waren jetzt auch einige Eltern da, die sagten ey Als ich gehörte, will i brand Gesamtschuldig gedacht.
00:17:14: Nee da geht mein Kind niemals hin.
00:17:16: und dann hab' ich mich noch mal umgehört und hier in der Nachbarschaft usw.
00:17:19: Und die sagt ne ne, da hat sich total viel getan und jetzt haben sie ihr Kinder doch bei uns angemeldet.
00:17:24: Das ist auch normal dass Schulen solche Wellen eben haben.
00:17:26: aber ja wir sind jetzt im Moment ganz zufrieden mit dem wie es läuft halt.
00:17:33: Wir feiern jetzt?
00:17:34: Ja!
00:17:35: Genau.
00:17:36: Sagen Sie mal, jetzt gibt's erst eine offizielle Feier...
00:17:39: Ja also wir feiern natürlich das ganze Jahr, das ist eben so.
00:17:42: ne Das können wir nämlich auch ganz gut.
00:17:45: Also am Dienstag, den vierundzwanzigsten Februar nächste Woche feiern wir mit ehemaligen Kolleginnen und Kollegen.
00:17:52: Man versucht alle Adressen möglichst rauszubekommen um dem aktuellen Kollegium und haben dann eben noch Vertreterinnen und Vertretern der Stadt, der Beziehungsregierung und auch der Landesregierung eingeladen.
00:18:03: also die Schulministerin hat auch ihr Kommen zugesagt Frau Veller wird da sein ein Großwort sprechen Und das ist sozusagen die Auftaktveranstaltung in das Jahr.
00:18:11: Wir kriegen.
00:18:12: jetzt, seitdem das Presse öffentlich ist und wir die Einladung rausgeschickt haben, kriege ich jeden Tag E-Mails.
00:18:17: Also letzte Tage hat noch jemand seinen Abbi-Bundeneinzig-T-Shirt angezogen und mir Fotos davon geschickt.
00:18:24: Ehemalige Schülerinnen und Schüler, die jetzt Professoren irgendwo sind und sich nochmal gemeldet haben... ...und ganz viele, die fragen wann können wir denn als ehemaliges Schüler auch kommen und mit Party machen?
00:18:35: Ja und im Sommer planen wir ein großes Schulfest, weil das dürfen wir auch nicht vergessen.
00:18:40: Wir sind ja eine Schule für und von Schülerinnen und Schülern, d.h.
00:18:44: die Schüler sollen auch feiern.
00:18:47: Und da ist natürlich auch die Stadtgesellschaft eingeladen sich die Schule anzuschauen und da sind auch ehemalige Schülerinnen- und Schüler eingeladene.
00:18:55: Das ist im Juli.
00:18:56: dann gibt es abends noch ne kleine Party.
00:18:58: dass wird auch noch passieren.
00:18:59: Das Kolegium unternimmt noch privat letztendlich am langen Wochenende Fahrt nach Frankreich.
00:19:05: Da feiern wir uns dann nochmal kurz selber, das machen wir auch noch.
00:19:09: Und es gibt ganz viele verschiedene kleinere Aktionen.
00:19:12: Unser Motto ist «Fünfzig bunte Jahre».
00:19:15: Es gibt noch ganz viele kleine Aktion mit Luftballons und so weiter und sofort hab ich jetzt noch nicht zu viel verraten, wie sie für dieses Jahr noch stattfinden.
00:19:27: Aber jetzt im Moment, das gebe ich zu beschäftigen uns vor allen Dingen mit der Veranstaltung nächste Woche.
00:19:33: Wo wir dann ja die ganzen Menschen, die uns begleitet und unterstützt haben auch ganz viele aus dem Gründungskollegium haben bekommen zugesagt Dann eben mit uns zusammen feiern werden.
00:19:43: genau da ist es auch so klar.
00:19:45: Das ist eine veranstaltung mit ganz vielen Lehrkräften und ehemaligen Lehrkräfte.
00:19:50: Aber die Auswirtschaftskurse, die bereiten Häppchen vor.
00:19:53: Die Oberstufenkurse verkaufen Getränke um ihre Abiturkasse aufzubereiten.
00:19:59: Der Chor der sechsten Klassen wird singen und wir haben eine Gitarrengruppe, die auch mit Kolleginnen und Kollegen besetzt ist.
00:20:04: also dieses ganze Programm ist auch alles ... atmet auch alle so den ganzen WBG Geist und alle helfen mit und befreuen uns sehr drauf.
00:20:13: Sie haben noch extra Kleidung in Auftrag gegeben, die werden gedruckt hudis glaube ich.
00:20:19: Genau ja das haben wir vor über zehn Jahren das letzte mal gemacht dass wir so Schulkleidungen bestellt und bedruckt haben und jetzt gab es die Idee das könnte man ja nochmal wieder machen.
00:20:28: Manche sind aus ihren T-Shirts und Pullys rausgewachsen im Laufe der Zeit.
00:20:32: natürlich ist auch eine ganze Schülergeneration dann zehn Jahre jetzt wieder neu.
00:20:37: Ja und da gibt es WBG T-Shirts und Hoodies und so weiter in verschiedensten Farben.
00:20:42: Und es gibt eben auch ein Jubiläums Motiv, was man sich bestellen kann.
00:20:48: Ich vermute mal auf dem Schulfest im Juli werden wir sehr viele von diesen T-shirts dann sehen.
00:20:53: Das trägt auch noch viel zum Zusammenhalt dabei.
00:20:58: An gesichts dieser Zeit muss ich jetzt einmal dann schon mal die schöne Brücke schlagen, nämlich dass alles werdet ihr da draußen auch bei uns dann mitverfolgen können natürlich.
00:21:07: Wenn ihr nicht selber vor Ort seid was natürlich zu empfehlen ist gerade beim großen Sommerfest dann.
00:21:15: Alles über das wir hier sprechen, das findet ihr bei uns im Internet.
00:21:18: Maler-Zeitung.de ist die Adresse MZ Plus ist die App für iOS und Android und da könnt ihr nach wie vor sechs Monate für nur einen Euro testen und euch mal angucken was wir sonst noch alles hier bei uns im Angebot haben.
00:21:29: Außerdem nach wie vor der Aufruf für unsere Taschengeldjäger-Aktion, da suchen wir dreizehn bis siebzehn Jährige die uns beim Verteilen von Zeitungen und Prospekten helfen unter www.taschengeldjäger.de, jäger mit AE, da findet ihr alle Infos darüber!
00:21:44: Und wir suchen auch nach wiefort Talesmanager für den Werbemarkt bei uns.
00:21:48: Da schaut mal unter exploreyourtalents.de slash Jobs nach, da findet ihr alle infos und direkt auch ein Bewerbungsformular.
00:21:57: Dann kommen wir jetzt zum nächsten Thema, die auch wieder geht es um Schule.
00:22:02: Um die Goethe-Schule nämlich.
00:22:04: Die sollte eigentlich schon eröffnet sein oder jetzt zu öffnen.
00:22:06: dieses Jahr wird sich noch ein bisschen herauszögern.
00:22:11: Ende im Jahr ist fertig werden und die Goetheschule ist ja durchaus insofern besonders dass das ein kompletter Bau aus Holz ist.
00:22:21: Die alte Schule war halt so typisch wie man halt gebaut hat in den ich glaube sechzigern oder von wann sie stammt komplett aus Holz sieht sehr beeindruckend aus.
00:22:31: Der Kollege Thomas Brüsch war unter anderem schon dort vor Ort und hat sich das angeguckt, jetzt gab es auch Termin mit Bürgermeister nochmal der sich das alles angeschaut hat.
00:22:42: Es gab natürlich Verzögerungen wieder bei den Bau von solchen Gebäuden.
00:22:47: halt ist gerade in diesen Zeiten in den letzten Jahren da gab's ja durchaus so einige Einschränkungen aber man ist hier zu Achtzig Prozent fertig heißt es die Schwimm- und Tourenhalle noch nicht so ganz, da ist es ein Fünftel was schon läuft.
00:23:00: Und ja wir sind natürlich gespannt ob das jetzt tatsächlich in der Zeit dann alles so klappen wird.
00:23:06: Was ich an der Schule wirklich spannend finde ist es nicht nur diese Holzbauweise sage ich erst mal sondern man hat ja generell auch versucht dass irgendwie pädagogisch zu begründen, sag ich jetzt mal.
00:23:18: Warum die Architektur so aussieht wie sie aussieht?
00:23:21: Dann Sie Herr Hegemann vielleicht auch schon mal so direkt eine Frage Wie wichtig ist sowas und Die Architektor eines Gebäudes für den Unterricht und für So ne Schulgemeinschaft?
00:23:30: was hat das für ein Einfluss?
00:23:31: Ja also einen unterschätzten Einfluß oder bis zuletzt zumindest unterschätzten Einfluß.
00:23:37: Unser Gebäude ist damals von einem von dem Architekten geplant worden der auch pädagogisch gedacht hat.
00:23:42: Das war damals so diese Zeit des Kooperativen Lerns, was ganz neu war also dass man wie das Schülerinnen und Schüler auch zusammen lernen können und nicht nur vom Lehrer.
00:23:51: Und deshalb haben wir diese Wabenformen wo dann in der Mitte kooperativ gearbeitet werden kann was bis heute immer noch total aktuell ist.
00:24:00: und jetzt in der Digitalisierung sieht man dann eben häufiger Schülerinnen die mit einem iPad da im rumlaufen und zusammensetzen.
00:24:06: Das wäre in den siebziger Jahren natürlich völlig undenkbar gewesen Aber ist jetzt plötzlich wieder modern.
00:24:11: Man sieht das an allen Ecken und Enden, in den Recklinghausen, mal im Köln überall gibt es Projekte wo dann auch ohne Klassenzimmer geplant wird.
00:24:20: plötzlich weil die Lernwege so individuell sind dass man sich auf den Räumen auffällt und das ist total sinnvoll das zu machen.
00:24:31: ... nicht nur nach Moden geht, was gerade innen ist.
00:24:38: Sondern dass man das wirklich auch auf fünfzig, sechszig, siebzig Jahre versucht zu denken.
00:24:45: Dass so Dinge wie Kooperation ein kooperatives Lernen... Das ist nicht mehr wegzudenken, dass wir das Digitalisierung-Einzug erhält in Schule und es auch nicht mehr weggedanken.
00:24:55: Und niemand weiß, was in fünfzig Jahren ist.
00:24:56: Insofern ist es klug sich da auch Dinge und Wege offen zu halten stückweit.
00:25:02: Ein letzter Satz vielleicht noch.
00:25:04: Mit meinem Gebäude bin ich insgesamt natürlich total zufrieden, aber ein bisschen neidisch auf das ganze Holzbüch natürlich auch.
00:25:11: Weil so viele Tonnen Beton wie bei uns verbaut worden sind... Von den
00:25:15: Sichtbetonen!
00:25:17: Vor allem die Sichtbeton ja ganz genau.
00:25:19: Da beneide ich natürlich diese Bilder über der Goethe-Schule bewundere schon.
00:25:23: Ja genau in der Bildergalerie kann man schön sehen, wie Licht durchflutet allein der Zugang ist.
00:25:28: Riesige Fensterfassaden, dieser Zugang über diese große Treppe.
00:25:33: Da kann man sich schon vorstellen, wie das dann auf die Kinder wirken wird.
00:25:38: Im nächsten Jahr soll dann glaube ich eröffnet werden.
00:25:40: Genau, im Ende des Jahres...
00:25:41: ...und sieben
00:25:43: zwanzig in der Eröffnung.
00:25:44: Vielleicht auch schon die ersten Schüler im neuen Gebäude und man weiß es nicht.
00:25:47: Und es gibt ein Lehrschwimmbecken ne?
00:25:49: Ein eigenes kleines Schwimmbel.
00:25:51: Ist auch
00:25:51: selten geworden, ne?
00:25:52: Ich weiß
00:25:53: nicht ob's das jemals gab, dass man irgendwie...
00:25:56: Also ich bin zur Emsland-Schule gegangen.
00:25:57: Wir hatten da ja einen Hallenbad.
00:25:59: Ich weiß gar nicht.
00:26:00: Das müsste noch im Betrieb sein wenn.. Ich mich nicht irre.
00:26:04: Aber auch heute, ich glaube so... Es ist relativ selten geworden dass ein eigenes Schwimmbad irgendwie an der Schule dran ist sozusagen.
00:26:14: Wo sie gerade sagten Thema Nachhaltigkeit bei solchen Konzepten.
00:26:17: Ich finde das sieht man an der Charun-Schule ja auch ganz gut.
00:26:20: Hans Charun hat damals auch genau in der Zeit das Ganze konzipiert und hat auch ähnliche pädagogischer Konzepte damit reingenommen.
00:26:28: Und bis heute kriegt man da eigentlich immer dieses Feedback Sowohl die Schüler als auch die Eltern sehr begeistert davon sind, weil das auch so diese warmen Struktur hat man da ja auch.
00:26:38: Man hat auch diese gemeinsamen Lernräume also es scheint auch langfristig dann ganz gut immer wieder anzupassen.
00:26:47: Ja, man kann's immer wieder anfassen und es funktioniert immer noch.
00:26:51: Also noch ein Aspekt ist wir sind ja Teamschule was ja auch eine wichtige Antwort auf ihre Frage von vorhin ist wie man mit dieser ganzen Heterogenität umgeht.
00:27:00: Kann sich nicht jeder alles alleine Ausdenken, wie man mit so unterschiedlichen kinder in einer klasse aus umgeht.
00:27:07: Und was damals zum beispiel auch schon gemacht worden ist.
00:27:09: Ich habe mein team räume gebaut also jeder kennt ein großes lehrer zimmer wo alle sitzen sondern geheimen sitz ordnung wer wo sitzen darf und wer schon immer wo saß Wo man nur alles falsch machen kann?
00:27:20: Wir haben eben ganz viele kleine teamräume und das ist auch ein großes geschenk.
00:27:25: also wir mussten uns gar nicht durch große Teamschulprozesse durcharbeiten, weil wir einfach durch die Architektur schon in Teams zusammengesetzt waren.
00:27:33: Und wenn man mit zwölf bis vierzehn Kollegen den ganzen Tag zusammen sitzt – also in den Pausen und Freistunden
00:27:40: usw.,
00:27:41: dann entsteht da immer einerseits soziale und andererseits aber auch inhaltlich was, was man auch nutzbar machen kann.
00:27:49: Das ist auch so ein Beispiel für das, was durch Architektor schon vorgegeben ... was dann pädagogisch einen ganz großen Vorteil hat.
00:27:58: Also die Goethe-Schula können sich freuen, es wird zwar jetzt noch ein bisschen länger dauern... Es war glaube ich mal zwei tausend neunzehnt bis zweitausend zwanzig.
00:28:07: Sollte das eigentlich schon vonstatten gehen?
00:28:08: Und zum
00:28:09: halben Preis?
00:28:09: Zum halben Preis genau!
00:28:10: Wir sind jetzt bei der Doppelten bei über dreißig Millionen, glaub' ich, bei Okoste.
00:28:14: Genau, dreiunddreißig sind's jetzt mittlerweile.
00:28:16: Das muss man auch im Hinterkopf behalten.
00:28:18: aber die Bilder, die jetzt erstmal da sind, Da kann man sich erst mal freuen, dass das mindestens auf dem richtigen Weg ist und dass da was Gutes bei rauskommt.
00:28:29: Ja vor allem die Alternative wäre ja gewesen die alte Schule nochmal zu sanieren.
00:28:34: Da hat Thomas Therraus, der Bürgermeister richtigerweise gesagt Sanierung sind ja immer so eine Sache.
00:28:38: gerade hier in Mal muss man nur die Stadtmitte einmal gucken.
00:28:42: Aber das wäre sicherlich dann auch nicht weniger aufwendig gewesen und hätte wahrscheinlich auch nicht jetzt viel Zeit gespart gehe ich mal von aus.
00:28:49: Und auch die Kosten weiß man auch nicht.
00:28:51: ob man da viel weiter darunter gelegen hätte.
00:28:54: Man weiß es
00:28:55: nicht.
00:28:55: So ist es auf jeden Fall.
00:28:57: die schönere Alternative gehe ich davon raus.
00:28:59: Und ja, wir sind dann gespannt ob es wirklich in dem Zeitplan auch fertig wird oder nicht.
00:29:04: Einen anderen Zeitplan den es noch nicht gibt denn der muss jetzt erstmal aufgestellt werden nämlich für das Hot Hülsberg.
00:29:10: damit kommen wir zum dritten Thema heute.
00:29:15: Das ist stark in die Jahre gekommen.
00:29:17: Da gab es einen Vororttermin mit der Politik und die sind aus allen Wolken gefallen, weil das komplette Gebäude so was von baufällig mittlerweile... da geht's unter anderem darum dass man zum Beispiel auf einem jungen Klo unter freiem Himmel mittlerweile dann sein Geschäft verrichten kann und dass es überall muffisch ist, dass Stromleitungen nicht mehr richtig verlegt sind usw.
00:29:38: Ja, baufällig in einem Wort.
00:29:40: Und da muss man jetzt schauen was macht man da raus?
00:29:44: Es ist ja dann auch wieder... Ist es eine Sonderausgabe?
00:29:47: Ist das eine Pflichtaufgabe der Kommune?
00:29:49: Wo kommen die Gelder her für sowas?
00:29:50: Das ist halt immer kompliziert.
00:29:53: Trotz allem sind sich alle irgendwie einig Da müssen wir etwas machen!
00:29:58: Auch direkt an Sie Hegemann nochmal so'n bisschen die Frage wie wichtig sind solche außer schulischen Freizeitangebote für Schülerinnen und Schüler?
00:30:06: Weil genau um die geht's ja letzten Endes hier.
00:30:09: Ja, das knüpft so ein bisschen an das an was ich am Anfang erzählt habe dieser... Wir haben in Mal ganz viele Kinder und Jugendliche, die nicht im Einfamilienhaus mit einem ausgestatteten Garten wo was weiß ich eine Rutsche und Trampolin und Skateranlage steht sondern wir müssen da als Stadt.
00:30:32: Ich denke, Angebote schaffen auch außerhalb von Schule und außerhalb ein Familienhäusern.
00:30:38: Das ist eben einfach so.
00:30:39: Und je mehr Angebote es da gibt, je mehr man damit den Jugendlichen in Kontakt kommt was da bedarf ist, was da gewünscht wird, was angenommen wird, desto mehr wird man auch andere Dinge in den Griff bekommen.
00:30:54: Jugendkriminalität, Schmierereien, diese ganzen Dinge die einen so beschäftigen können je mehr man da aufsuchende Jugendarbeit oder auch offene Jugendarbein machen kann, desto besser und.
00:31:10: Man kann das natürlich auch mit Schule zusammen denken.
00:31:12: wir haben immer wieder punktuell auch mit außerschulischen Trägern oder Institutionen zusammengearbeitet weil ja so ein sage ich mal ein Sozialpädagog ins Street Worker hat eine ganz andere Ansprache als in Schülerinnen und Schülern als der Lehrkraft die bei einer Bewertung Situation steht.
00:31:28: völlig klar.
00:31:30: Und vielleicht noch der allgemeine Hinweis, wenn ich mir den erlauben darf.
00:31:36: Wir wissen alle um die finanzielle Situation in der Stadt, das ist uns allen klar.
00:31:42: aber ich nehme die Beteiligten so wahr und möchte da auch nochmal daran appellieren dass jede Investition in Kinder- und Jugendliche und in Bildung von Kindern und Jugendlichen eine ist, die sich doppelt und dreifach und vielfach hinterher rentiert.
00:31:57: Das ist einfach so.
00:31:58: Also wenn es irgendeine Priorität in der politischen Planung geben sollte, sage ich jetzt mal aus meiner Rolle als Schulleiter dann Bildung von Jugendlichen und Kindern.
00:32:12: das hilft hinterher für den Arbeitsmarkt für den Fachkräftemangel.
00:32:17: Das hilft gegen Kriminalität.
00:32:22: Das ist eine Investition die man zwar nicht wie ein Banker genau ausrechnen kann, was einem das hinterher an Return bringt.
00:32:31: Aber jeder weiß dass es einen riesengroßen Return bringt.
00:32:34: und deshalb ich kenne die Zahlen der Goethe-Schule, ich kenn'n die Zahlen in der Heinrich Kielhorn-Schulle Ich weiß auch was Sanierungen an anderen Schulen kosten oder Kosten werden Was da geplant ist, was es am Ende kostet.
00:32:46: aber Da ist wirklich jeder Euro und jede Priorität, die in Jugendarbeit und in Bildung gesteckt wird wirklich wichtig und wirklich viel wert.
00:32:55: Und das nehme ich auch so wahr, dass das einen großen Konsens in der Stadtgesellschaft eben auch
00:33:02: hat.".
00:33:03: Das ist glaube ich ja immer so.
00:33:04: das Problem – Sie haben es ja schon angesprochen – Thema Sicherheit und Vandalismus
00:33:08: usw.,
00:33:09: da werden immer die Symptome, habe ich das Gefühl behandelt?
00:33:12: Man will dann Kameras aufstellen und noch mehr Sicherheitspersonal usw.
00:33:16: Aber letzten Endes kann man auch anders arbeiten nämlich so, dass diese Probleme gar nicht entstehen.
00:33:23: Das ist der entscheidende Punkt.
00:33:24: Und das haben viele nicht so auf dem Schirm, wahrscheinlich auch weil die populistischen Stimmen natürlich immer sehr laut sind und die fordern natürlich immer Recht und Ordnung und dann muss die Polizei und das Ordnungsamt und wer auch immer da tätig werden.
00:33:38: aber im Grunde genommen kann man sich das auch einfacher machen und besser.
00:33:42: also ich macht das an meiner Schule so, dass sich das eine tue ohne das andere zu lassen.
00:33:48: Also wir arbeiten ganz viel mit Präventionen, ganz viel Mit Aufklärung und ganz viel ja mit sozialem Lernen wie ich das schon dargestellt habe und versuchen ganz viel präventiv wegzunehmen.
00:34:03: Und wenn es dann dazu kommt, dass trotzdem irgendein Konflikt eskaliert, dass irgendjemand irgendwo was dran... Schmiert oder etwas weiß ich was auch immer jemand was kaputt macht irgendwo was auf den tisch schreit oder wie auch immer.
00:34:16: Dann hat die prävention an der stelle eben nicht geklappt.
00:34:20: aus welchen gründen auch immer kann man analysieren aber dann muss es auch im konsequenzen geben.
00:34:24: das ist auch die sache.
00:34:27: da muss man jetzt nicht irgendwie sagen ja mein gott sei alles nicht so schlimm oder muss mal gucken oder das auf irgendwelche Merkwale zurückzuführen.
00:34:35: So sind die Jungs eben, so sind die eben oder sonst irgendwie was?
00:34:37: Sondern da muss es eben Konsequenzen geben.
00:34:40: Das ist Teil von Pädagogik relativ einfach und wenn man jetzt über diese Dinge spricht wie Vandalismus dann ist es eben auch so.
00:34:48: Man muss ganz viel Jugendarbeit betreiben Bildung betreiben, man muss ganz viele investieren wo man erstmal keinen Return sieht.
00:34:58: Aber wenn irgendjemand was kaputt macht, dann muss es auch eine Konsequenz geben.
00:35:03: Das ist völlig klar.
00:35:04: Da kann man nicht einfach so ... Ja, ist halt ebenso oder so.
00:35:06: Es geht halt auch nicht.
00:35:07: Also ich finde schon beides richtig.
00:35:09: Wie Sie aber auch meiner Meinung nach zu Recht gesagt haben, man kann nicht nur Symptome und bestrafen, aber man darf eben auch nicht nur Bischewashi machen.
00:35:21: Die Mischung macht's.
00:35:21: Also
00:35:21: das muss im Beides passieren.
00:35:23: Das muss man eben klar sagen.
00:35:24: also da muss man schon eine klare Linie haben und die dann auch durchziehen.
00:35:28: Das glaube ich.
00:35:29: außer der Punkt, viele sind ja immer so, der Meinung, früher war es alles besser.
00:35:32: Da war das noch nicht so... Wenn man sich das dann mal anguckt, ein Hot Wheels-Belch oder einen Hagenbusch oder welche Einrichtung auch immer die waren auf früher besser aufgestellt.
00:35:40: Die konnten den Jugendlichen tatsächlich mehr bieten und dementsprechend kamen sie vielleicht weniger auf so dummen Gedanken sag' ich jetzt mal.
00:35:48: Weil ich sage mal dass was Sie in einer Schule machen können ist ja auch begrenzt.
00:35:53: Wenn Schule zu Ende ist, dann sind Sie erst einmal raus und was danach kommt?
00:35:58: Früher gab es da entsprechende Angebote.
00:36:00: Heute wird's immer weniger und das wird ja auch nicht erst seit gestern beklagt, deshalb umso wichtiger dass so eine Einrichtung dann am Leben erhalten wird und nicht nur aus dem letzten Loch pfeift wie jetzt im Moment der Fall ist.
00:36:14: Ich glaube die haben aber auch jetzt beim Ortstermin gesehen, dass es Handlungsbedarf einfach gibt.
00:36:18: Das war ein Trauerspiel was sie da gesehen und erlebt haben Und das ist zum Teil ja auch Gesundheitsgefährden was da aus der Decke hängt dass Kinder und Jugendliche sich da über Stunden aufhalten, kann ich mir nicht vorstellen.
00:36:30: Dass es gesundheitsfördernd ist oder also da ist auf jeden Fall Handlungsbedarf und das ist auch erkannt worden.
00:36:38: die Frage ist halt wie ist das zu finanzieren?
00:36:42: Das ist immer die große Frage aber es ist halt schon eine Sache.
00:36:45: die muss irgendwie finanzierbar sein finde ich.
00:36:48: Also wenn es daran scheitern sollte dann muss die Stadt glaube ich noch mal ein bisschen besser arbeiten um da die Gelder zu kriegen.
00:36:56: Kann ich doch eine kleine Inertote zu erzählen?
00:36:57: Ja, bei uns werden ja gerade die Verkabelung für das WLAN.
00:37:03: Die Arbeiten laufen gerade bei uns im Gebäude und da müssen immer ganz viele Kabel von oben nach unten gezogen werden und die Mitarbeiter machen das den ganzen Tag und letztens musste einer dann vom Erdgeschoss in den Keller bohren vor der Verwaltung und fühlte so dem Boden und sagte sie komisch warm hier.
00:37:21: Und wir wissen ja dass sich statt in den siebziger Jahren doch ein bisschen mehr Geld zur Verfügung hatte als heute.
00:37:26: Und es ist tatsächlich so, dass der dann rausgefunden hat zum Glück Formen bohren.
00:37:29: Dass es eine Fußbodenheizung vor der Verwaltung also vom Sekretariat gibt.
00:37:35: und wenn man das weiß... Also wir wissen's jetzt ja seit ein paar Wochen merkt man auch die ist einfach angewesen.
00:37:41: Es ist einfach nur eine Wahnsinnesgeschichte, dass das damals sogar so etwas irgendwie gemacht worden ist, dass da so ne Fußbohnenheizungs- dass es nicht so kalt ist, wenn die ganzen Türen vorne offen sind.
00:37:55: Wie
00:37:55: Goethe-Schule bekommt jetzt auch ein Fußboden?
00:37:57: Genau!
00:37:58: Aber flächendeckend eben und wir haben natürlich überall die Heizkörper noch wie das in den siebziger Jahren dann eben zu üblich war.
00:38:04: nur an dieser einen Stelle ist auch keine riesengroße Fläche.
00:38:07: aber es ist irgendwie so eine Gimmick was man sich heute natürlich überhaupt nicht mehr erlauben würde, wenn man anderes Halsystem hat.
00:38:14: Aber ja, das ist immer ganz interessant was man dann so herausfindet und wie das Geld in dem Frühjahr mal da war.
00:38:21: Und jetzt eben halt leider nicht mehr so.
00:38:23: Wir stellen die jetzt ab.
00:38:26: Ja angesichts der Heizkosten vielleicht auch nicht verkehrt?
00:38:28: Ja genau also das ist so
00:38:31: gut.
00:38:32: Angesichts der Zeit würde ich sagen kommen wir jetzt einmal kurz noch zu unserem Wochenend über Blick und dann sind wir auch schon am Ende der Sendung.
00:38:41: Wir gucken einmal auf Jugendforst.
00:38:44: Da findet jetzt am Freitag die große Präsentation statt und zwar hier in Mal, am Chemiepark und zwar im Feierabendhaus.
00:38:53: ab viertel vor elf könnt ihr da hin am freitag und euch angucken was die jungen Leute unter anderem hier aus mal vom Hans-Böckler-Kolleg sind welche dabei gemacht haben.
00:39:03: es kommen aus sich anderen Städten hier aus der Region welche noch dahin Und da sind einige spannende Sachen dabei, ich will es gar nicht aufzählen weil das ist eine Liste von über dreißig Punkten jetzt.
00:39:14: Deshalb einfach mal vorbeischauen wenn ihr ein bisschen Lust auf Wissenschaft habt und euch angucken wollt was die nachfolgende Generation ja schon im Kopf hat.
00:39:25: und es gibt dann auch direkt um fünfzehn Uhr im Informationszentrum direkt nebenan Die entsprechende Feierstunde.
00:39:31: und im März am siebzehnten bis neunzehntem März ist dann an der Rohuniversität Bochum für ganz NRW, der Landeswettbewerb.
00:39:37: Das heißt wer morgen hier in Mal gut abschneidet wird dann weiter nach Bochumen dürfen.
00:39:44: Des Weiteren der Ramadan startet da werden wir uns in den nächsten Tagen auch noch mit beschäftigen.
00:39:48: Da schaut auf jeden Fall in unsere Zeitung auf unserer Website in die App das nur einmal nebenbei also ab heute wieder Ramadan.
00:39:59: Ja, wie gesagt da werden wir mit Gästen auch noch drüber sprechen.
00:40:02: Dann gibt's am Samstag im Theater mal Next ab neunzehn Uhr also next wieder nächste sozusagen.
00:40:08: das ist ein Konzert mit den Preisträgerinnen des gleichnamigen ARD-Wettbewerbs in Zusammenarbeit mit dem WDR III.
00:40:19: Da gibts noch Karten.
00:40:21: einfach mal schauen auf der Webseite des Theaters.
00:40:24: Ansonsten am Sonntag gibt es historische Filme im Kulturzentrum der Erlöserkirche ab fünfzehn Uhr und das ganze kostenfrei.
00:40:32: Thema ist mal in historischen Filmen, sicherlich ganz interessant!
00:40:36: Und es gibt am sonntag auch noch ein Konzert, sechzehn uhr Attacca spielt dann nämlich Jurythmus wenn Musik- und Körper eins werden da geht's um Jazz Klassiker, um die West Side Story unter anderem und das ganze für fünfzehn Euro emäßig, zwanzig Euro normalpreis auch noch an der Abend- oder Nachmittagskasse in dem Fall.
00:40:58: Und ich kann nur sagen, dass lohnt sich auf jeden Fall nicht nur weil ich den Dirigenten von früher noch sehr gut kenne sondern weil da tatsächlich gute Musik auch gemacht wird.
00:41:06: also lohnt.
00:41:09: Und für alles, was wir jetzt nicht in der Auflistung hatten auch da wieder der Hinweis guckt bei uns einfach mal rein.
00:41:14: Wir halten das natürlich immer aktuell.
00:41:16: Da kommen auch manchmal noch kurzfristige Sachen hinzu.
00:41:19: Deshalb ist es immer ein Blick wert auf die Website zu schauen.
00:41:24: und ja damit danke dass ich hier war Herr Hegemann.
00:41:27: Ja
00:41:27: sehr gerne vielen
00:41:28: Dank!
00:41:28: Sehr schönes Gespräch.
00:41:30: und danke Theresa fürs mitmachen.
00:41:32: und danke euch da draußen fürs Zuhören und Zuschauen.
00:41:35: und dann geht's nächste Woche weiter.
00:41:37: Tschüss Tschüss!
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