Aufregung um Bäume im Volkspark - MarlZeit - Folge 45

Shownotes

Immer up to date: Mit dem MZ-Plus-Abo verpasst du keine Neuigkeiten aus Marl mehr. 6 Monate für nur 1 €. Jetzt ausprobieren.

https://www.marler-zeitung.de/angebot/marlzeit/


Taschengeldjäger: www.taschengeldjaeger.de


Jobs – exploreyourtalents

Sales-Stelle: https://rumble.jobs.personio.de/job/1996588 https://rumble.jobs.personio.de/job/1996588#apply (Bewerbungsformular)

Transkript anzeigen

00:00:00: Baumfüllung im Volkspark, Fragezeichen.

00:00:03: Schule wird zur Tropfsteinhöhle.

00:00:05: Statt schließt Problemhaus.

00:00:16: Und damit herzlich willkommen zur neuen Folge von Marchzeit, dem Podcast der Maler Zeitung.

00:00:21: Heute mit meinen Kollegen Theresa Breuer und Thomas Brusch.

00:00:25: Hallo.

00:00:27: Herzlich willkommen heute hier, liebe Zuschauer, zum nächsten Podcast der Maler Zeitung.

00:00:37: Ja, das erste Thema sind Baumfällungen im Volkspark, die da vorangetrieben werden im Zuge der Neugestaltung des Volksparks, Stichwort IGA-Sieben-Zwanzig.

00:00:47: Thomas, du bist da vor Ort gewesen.

00:00:48: Hast du das angeguckt?

00:00:49: Es gab ja im Vorfeld, ja, einige Diskussionen wiederum Bäume, die gefällt werden sollen, ob es jetzt nötig ist oder nicht.

00:00:55: Darüber streiten sich wie immer die Naturschützer und die Befürworter.

00:01:00: Wie ist da der Stand der Dinge?

00:01:01: Was hast du da erlebt?

00:01:03: Ja, da gab es natürlich Alarmstimmung bei Baumschützern, die wir hier in der Stadt reichlich haben.

00:01:09: Also Bäume stehen ja hier in Mahl wirklich immer unter besonderem Schutz.

00:01:13: Wenn Bäume gefällt werden sollen, sind die Baumschützer da.

00:01:16: Und das ist ja auch gut so, weil ein Baum hat keinen Anwalt, der ist schnell gefällt und einmal weg ist weg für hundert Jahre, bis es gleich größer steht.

00:01:24: Von daher viel Verständnis auch.

00:01:26: Das Problem im Volkspark war, da waren plötzlich hunderte Bäume irgendwie markiert.

00:01:32: mit Zeichen, die anfangs keiner verstanden hat und viele Menschen, auch Menschen, die da regelmäßig spazieren gehen, haben schon Schlimmstes befürchtet, als könnte da sozusagen einen Kahlschlag stattfinden.

00:01:46: Aber das ist dann in Gesprächen vor Ort mit der Stadtverwaltung ausgeräumt worden.

00:01:52: Es gab allerdings reichlich Gesprächsbedarf, weil es waren ja wohl An die zweihundert Bäume, diese Zahl hört man zumindest immer wieder ursprünglich zur Fällung vorgesehen, weil wir haben ja im Volkspark tatsächlich ein echtes Waldstück.

00:02:07: Das ist nicht unbedingt ein Parktypischen Park, ist ja eigentlich was anderes.

00:02:10: Da haben wir tatsächlich auch ein Stück Wald, etwa fünf Hektar groß.

00:02:14: Das ist

00:02:14: hinter dem Teich, ne?

00:02:15: Hinter

00:02:15: dem großen Teich, westlich davon praktisch.

00:02:20: Und da sollte ursprünglich ordentlich durchgeforscht werden.

00:02:23: Wir haben da einen Waldbestand, der ist wohl so um neunzehnhundertzwanzig angelegt worden, seitdem hat sich kaum jemand darum gekümmert.

00:02:30: Das ist also fast schon so was ähnliches wie ein Urwald, viel Wildwuchs.

00:02:34: Und jetzt wollte die Stadt auch im Rahmen der Neugestaltung des Parks, wir haben da ja eine Millionenförderung bekommen, mal ordentlich durchforsten.

00:02:41: Aber das hätte wirklich sehr viele Bäume betroffen.

00:02:45: Und da haben sich hier Bürgerinnen und Bürger der Stadt gemildet und haben gesagt, Halt.

00:02:49: Darüber müssen wir noch mal reden.

00:02:51: Und das hat dann stattgefunden.

00:02:53: Die Markierung kann man sehen, dass es mit Farbe direkt auf die Rinde gemacht wurde.

00:02:57: Ja, genau.

00:02:58: Und man muss eben wissen, was bedeutet was.

00:03:00: Also wir haben diesen Schrägstrich, diesen Slash sozusagen, der bedeutet tatsächlich Fällen.

00:03:06: Und dann gab es aber auch so Parallelstriche, die bedeuten nicht Fällen, sondern die bedeuten lediglich hier soll eine Rückegasse sein.

00:03:15: Das heißt, hier soll vorstwirtschaftliches Gerät zum Einsatz kommen können.

00:03:19: Das soll aber nicht unbedingt den Baum betreffen, der markiert ist.

00:03:22: Und es gab noch wellenförmige Linie für Bäume, die besonders geschützt sind.

00:03:26: Ja, jedenfalls ist es so gelaufen, dass die Stadt von ihren ursprünglichen Plänen zum Teil abgerückt ist.

00:03:35: Das heißt, viele Bäume, die ursprünglich zur Fällung vorgesehen waren, werden nun erst mal stehen bleiben, weil eben sozusagen, ja, man muss schon sagen, die Stadt macht schon einen Rückzieher, geht auf die Argumente der Baumschützer ein.

00:03:50: Da war unter anderem auch der Nabu vor Ort und hat nochmal mitgeredet.

00:03:53: Es geht ja auch darum, dass Bäume immer auch Orte für Lebewesen, für Tiere sind, dass das nicht gefährdet wird.

00:04:01: Und da hat man jetzt einen Kompromiss gefunden.

00:04:04: Also Nabusprecher Erwin Gebauer sagt, das ist ein guter Kompromiss, damit können wir leben.

00:04:10: Die Fällungen werden jetzt im Grunde beschränkt auf die Hauptwege, die erhalten werden.

00:04:16: Einige bisherige Wege werden ganz aufgegeben, die werden sozusagen der Natur zurückgegeben, die das zurückerobern wird.

00:04:24: Die Hauptwege allerdings werden massiv befestigt und damit dort zum Beispiel auch mal ein Rettungswagen fahren kann, falls mal ein Parkbesucher ein Problem hat.

00:04:33: Und das bedeutet am Wegesrand dieser Hauptwege, die erhalten bleiben, werden jetzt doch etliche Bäume weichen müssen.

00:04:41: Ein Argument für die Fällung ist ja auch, dass man ja den Wald ja zukünftig ja macht oder Klimageschützter oder so, dass da dann eben Pflanzen gedeihen könnte, die das Klima in der Zukunft besser aushalten können, was wir jetzt so erwarten haben.

00:04:55: Ja,

00:04:55: so ist das.

00:04:55: Wir haben natürlich einen Baumestand, wie gesagt, hundert vor hundert Jahren gepflanzt, der eigentlich nicht mehr heutigen Anforderungen.

00:05:02: Es gibt viele Bäume, die anderen Bäume das Licht wegnehmen.

00:05:05: Es gibt Bäume, die krank sind, Bäume, die abgestorben sind.

00:05:08: Jetzt wird eingegriffen, aber nur noch sehr sanft.

00:05:11: Und wenn man, ich sage mal so ein bisschen zwischen die Zeilen, dies ist die Stadt nicht unbedingt gereistert, weil die Stadt auch... Einmal den Park grundsätzlich erneuern wollte diesen Wald.

00:05:22: und da muss man nicht in Jahre denken, da muss man in Jahrzehnten denken.

00:05:25: Das ist im Grunde eine Generationengeschichte.

00:05:28: Die wollten da jetzt mal ordentlich durchgehen und dafür sorgen, dass neue Bäume auch wachsen, dass nur die gesunden Alten stehen bleiben, dass vor allen Dingen auch die Verkehrssicherheit gewährleistet ist.

00:05:39: Das ist der Stadt wichtig, dass nicht Menschen durch Astbruch da gefährdet werden.

00:05:45: Und man ist jetzt von Seiten der Stadt nicht so glücklich.

00:05:48: Das ist zumindest mein Eindruck, weil sehr viele Bäume jetzt doch stehen bleiben sollen, die die besten Jahre hinter sich haben.

00:05:58: Ja, das ist wie gesagt der Kompromiss, den man jetzt gefunden hat.

00:06:03: Natürlich auch alte schwache Bäume sind Lebensräume für Tiere, haben eine Berechtigung, müssen erhalten bleiben.

00:06:11: Und die Stadt sagt, eigentlich müssen die Bäume weg, um auch um die Menschen, die dort spazieren gehen, die sich dort erholen wollen, halt zu sichern.

00:06:21: Weil die Stadt ist in der Verantwortung, nicht die Baumschützer.

00:06:25: Das muss man... deutlich so sagen.

00:06:27: Im hinteren

00:06:28: Teil, wo das Stadion früher war, sollen ja, glaube ich, auch eine große Anzahl an Bäumen neu gepflanzt werden.

00:06:33: Ja,

00:06:33: genau.

00:06:35: Da wird ja auch eine große Freifläche geschaffen.

00:06:37: Das wird bestimmt total schön, wo man sich dann auch mal, ich sag mal so, mit dem Picnic-Decke niederlassen kann, wo große Freiräume sind, wo Menschen sich gut aufhalten können.

00:06:47: Da wird allerdings auch noch nachgebessert werden, müssen.

00:06:50: im Augenblick tummeln sich da die Kanada-Gänse.

00:06:52: Das ist im Augenblick so ein Feuchtbiotop da, also die müssen noch irgendwie... was machen, mit Renagen oder so, damit man dort das im Sommer auch wirklich nutzen kann.

00:06:59: Sonst liegt man da in der Fütze.

00:07:01: Das ist im Augenblick noch nicht so toll.

00:07:03: Ja, ich bin da letztens auch mal mit dem Fahrrad langgefahren.

00:07:05: Und zwar die Strecke, wo beim Volksparkfest die ganzen Boden von den Vereinen aufgebaut worden ist, wo die alte Voliere ist.

00:07:11: Und da sind einige Bäume, die eigentlich fast waagerecht in der Luft hängen.

00:07:15: Die sind aus wie so eine Palme, die man so von der Maledin oder so kennt.

00:07:18: Da könnte man fast eine Hängematte drauf hängen.

00:07:20: Da war jetzt nichts markiert, wo ich mir dachte, ja, also der sieht wirklich geschief und krumm aus.

00:07:24: der Baum auch gefährlich oder so.

00:07:26: Der war jetzt nicht markiert.

00:07:28: Ja, also wie gesagt, jeder hat da seine eigene Meinung.

00:07:31: Also ich halte mit meiner Meinung nicht hinterm Berg.

00:07:34: Ich bin der Meinung, man hätte das intensiver durchforsten, als man das jetzt offenbar machen will.

00:07:40: Wie gesagt, man kann das ganz anders sehen.

00:07:43: Ich habe, sagen wir mal, durch viele Berichte, die ich auch in der Hart und in der Hohen Marke gemacht habe.

00:07:48: Ich habe da viel mit Förstern gesprochen.

00:07:50: In der Hart werden ja wirklich, wirklich Tausende von Bäumen gefällt und tausende Bäume neu gepflanzt, um diesen Wald klimafest zu machen, damit auch in hundert Jahren da noch Naherholungssuchende eben Naherholung finden.

00:08:04: Also es wird eingegriffen werden und zwar massiv in diese Wälder und von daher wäre es eigentlich für diesen fünf Hektar Waldbestand im Volkspark auch Aus meiner Sicht notwendig gewesen.

00:08:18: Der Förster sieht das so.

00:08:19: Wie gesagt, die Naturschutze haben es anders gesehen, haben sich jetzt teilweise durchgesetzt und ja, so wird jetzt Verfahren eben.

00:08:29: Ja, ist ein spannendes Thema.

00:08:31: Also ich habe ohne Witz, ich habe mal mit einem Bauarbeiter gesprochen, der hat mir gesagt, also er könnte besser ein Kind anfahren mit seinem Bagger als ein Baum.

00:08:38: Und da hätte er weniger Ärger.

00:08:39: Da habe ich erst mal gestuckt und dachte so, also mal lieber Mann.

00:08:42: Aber ja, in den letzten Jahren, es gab immer wieder Proteste.

00:08:45: Also an der Hülstraße zum Beispiel, als die Bäume gefällt wurden, da ging es ja richtig zur Sache.

00:08:51: Das ist schon so, dass die Baumschützer da schon auf die Rekaden gehen.

00:08:55: Ich meine, ich sage mal so, das sind die... eigentlich immer wieder die gleichen Protagonisten, die da auftreten, aber sie stehen nicht alleine.

00:09:02: Gestern zum Beispiel im Haupt- und Finanzausschuss wurde noch eine große Unterschriftenliste präsentiert, also wo wirklich viele Menschen unterschrieben haben für den Erhalt der Bäume.

00:09:12: Also es ist tatsächlich, es sind schon auch viele Bürger, die hinter dem Erhalt stehen, das muss man auch sagen.

00:09:18: Manchmal frage ich mich auch, ob man da nicht so beim Baumschutz über das Ziel hinauscht.

00:09:22: ... schießt so ... ... bei der Hüllstraße ist es dann ja so ausgegangen, ... ... dass die Bäume im Endeffekt doch gefällt wurden, ... ... um eben auch einen vernünftigen Fahrradweg zu schaffen.

00:09:33: Das waren zwei händvollen Bäume, ... ... das waren ja sehr überschaubern.

00:09:37: Ja,

00:09:38: am Gänsebring.

00:09:39: Am Gänsebring, da, wo der neue Radweg jetzt entstehen muss, ... ... und wenn man das heute sieht, ... ... dann man sieht gar nicht mehr, wo die Bäume waren eigentlich.

00:09:44: Es gab da unschönes zähne.

00:09:46: da sind dann tatsächlich die die die Mitarbeiter des des Landschafts Unternehmens Landschafts bei Unternehmens das tat die wurde sind als Baumörder beschimpft worden.

00:09:54: Alles unschön sehr emotional.

00:09:59: Ja also wie gesagt im Volksbank Park war es jetzt eine gute Diskussion.

00:10:03: man hat Argumente ausgetauscht.

00:10:06: Und man hat ein Kompromiss gefunden.

00:10:08: Also von daher eigentlich alles gut.

00:10:10: Wie gesagt, bei der Stadt bleiben so ein bisschen Bauchschmerzen zurück, was das Thema Verkehrssicherheit anbelangt.

00:10:16: Das muss man sagen.

00:10:19: Ja, wir hatten im letzten Eier auch hier bei uns am Medienhaus auch ein paar Baumfüllungen.

00:10:23: Das war dann auch das Argument Verkehrssicherung.

00:10:25: Also wenn das Medienhaus erkennt an einer Rappaportstraße, Kammstraße, da sind auch ein paar Bäume davor und ein paar sind auch gefällt worden, wo man sich auch fragen konnte, sind die jetzt wirklich so gefährdet, gefährdend für den Verkehr oder eben nicht.

00:10:36: Ja, es wird auch in Zukunft so sein.

00:10:38: Also wenn Bäume gefällt werden, es wird immer wieder Diskussionen geben, es wird Proteste geben und Na ja, Klimawandel hin oder her, ist vielleicht auch berechtigt, dass dann Baumsschützer auftreten.

00:10:49: Ja, auf jeden Fall.

00:10:51: Man muss den Menschen, die sich engagieren, erstmal Respekt zollen.

00:10:56: Wir haben ja heute hier zum Beispiel wieder eine Feuerwehrübung gehabt, das ist ja mal ganz toll.

00:10:59: Wir fahren da ja gelegentlich auch mit, wenn ich in so einem Feuerwerk, Feuerwehrleiter, Korb, so in fünf, zwanzig, dreißig Meter über dem Boden stehe und guck mich um im Sommer.

00:11:10: Mal ist eine grüne Stadt, eine grüne Stadt und dass man sieht tausende Baumkronen, die begrünt sind hier und das ist ein Schatz, den man hegen und pflegen muss.

00:11:20: Und den werden wir ja auch bewahren und dafür werden ja auch zum Beispiel andere Projekte zurückgestellt.

00:11:26: Das heißt viele Radwege zum Beispiel werden bis auf weiteres nicht saniert, weil man da eben Bäume fällen müsste.

00:11:32: Aber das will keiner und da ist eigentlich auch viel Konsens da, dass die Bäume geschützt werden müssen.

00:11:39: Okay, dann kommen wir jetzt zu unserem Werbeblock, den Sie ja schon kennen von den anderen Podcasts, wenn Sie hier schon öfter mal reingeguckt haben.

00:11:50: Alles worüber wir hier sprechen, das finden Sie auch auf unserer Webseite www.malaminuszeitung.de sowie in unseren MZ Plus Apps.

00:11:57: Die gibt es für IOS und für Android.

00:11:59: Da können Sie nicht nur diesen Podcast verfolgen, sondern sich auch Videos angucken, die Livestreams, die wir gemacht haben im Real-Life-Photogalerien und und und.

00:12:06: Und der Sport ist natürlich auch dabei mit viel Lokalsport.

00:12:09: Das gibt es da alles zu gucken.

00:12:10: und in den Show-Notes finden Sie nach wie vor ein tolles Angebot, nämlich sechs Monate des Programms für ein Euro.

00:12:16: Da sind glaube ich Null, null, null, fünf Cent pro Tag.

00:12:19: Kann man ruhig mal machen, guckt es euch an, ob das was für euch ist.

00:12:21: Wenn nicht, dann lässt es aber vielleicht bleibt ihr dann dabei.

00:12:25: Ja, und von unseren Kollegen aus der Logistik nach wie vor der Aufruf Taschengeldjäger, die werden da gesucht.

00:12:30: Und zwar ist das eine Aktion, die sich an Schülerinnen und Schüler zwischen dreizehn und siebzehn Jahren richtet, die gerne mal Zeitung oder Anzeigenpospekte austragen wollen und sich da ein bisschen was dazu verdienen wollen, hier in Mahlen und Herden.

00:12:41: Einfach mal online unter Taschengeldjäger.de nachgucken, einfach mal googeln und dann gucken, ob das was für euch ist.

00:12:47: Und dann, als letztes, der Werbemarkter sucht nach wie vor Telesales Manager für unseren Standort hier in Mahle.

00:12:53: Da geht es um den Verkauf von Werbeprodukten in Digital oder Print für unsere Kunden hier im Verbreitungsgebiet, frei nach dem Motto Explore Your Sales Talents.

00:13:01: Und wenn ihr unter der Adresse exploreyourtalents.de.jobs nachseht, findet ihr dort alles, was damit zu tun hat und könnt euch da auch direkt bewerben.

00:13:09: Die Links gibt es auch bei uns in den Show knows.

00:13:16: Ja, nächstes Thema ist die Heinrich-Kielhorn-Schule in Altmal.

00:13:21: Die ist jetzt mittlerweile zu einer Tropfsteinhöhle geworden, kann man sagen.

00:13:24: Also da tropft das Wasser von den Decken.

00:13:25: Wir haben ja schon in den letzten Jahren immer wieder darüber berichtet, dass die Schule mehr oder weniger vergammelt ist.

00:13:30: Also die Schule, die den schlimmsten Zustand von allen in Mahl vorweisen kann.

00:13:34: Thomas, du warst mehrfach vor Ort.

00:13:36: Hast du das angeguckt?

00:13:37: Aktueller Stand der Dinge ist, ja, es soll jetzt losgehen, wird wahrscheinlich auch ein bisschen teurer.

00:13:42: Die Kosten liegen jetzt über dreißig, zwei Millionen Euro.

00:13:45: Das ist dringend notwendig, dass da langsam die Renovierung losgeht.

00:13:49: Also das ist wirklich kein Zustand mehr.

00:13:51: Nein, im Grunde ist das eine Stunde Tragödie, die läuft schon über zwanzig Jahre.

00:13:55: Das heißt seit zwanzig Jahren, so sagt es und betont es der Schulleiter, Herr Bothorn, immer wieder wird diese Schule vernachlässen.

00:14:04: Und das Problem ist einfach mal, wie jede Stadt der Größe ist ein Supertanker, bis man da mal eine Kurskorrektur durchgeführt hat, vergehen Jahre.

00:14:14: Und man hat sich ja jetzt schon vor Jahren entschieden, nach langem Ringen diese Schule kern zu sein.

00:14:20: Nur, bis es dann eben tatsächlich mal losgeht, das dauert immer und immer und immer länger.

00:14:26: Und der Schulleiter... hat jetzt einfach noch mal darauf hingewiesen.

00:14:31: Freunde, bei uns sieht es so schlecht aus.

00:14:33: Immer mehr Räume müssen aufgegeben werden.

00:14:36: In immer mehr Räume läuft das Wasser rein.

00:14:39: Die Dachdecker haben aufgegeben.

00:14:41: Das heißt, da wird gar nicht mehr versucht, dieses Regenwasser aufzuhalten.

00:14:45: Tatsächlich gibt es jetzt so bizarre, muss man schon sagen, Versuche innerhalb der Räume, dass dort von oben eindringende Regenwasser in die bereitstehenden Eimer abzuleiten.

00:14:58: Aber man muss sich nur mal fragen, wer sonst würde sich so was noch gefallen lassen?

00:15:02: In welchem anderen Bereich?

00:15:04: In welcher Berufsparte?

00:15:06: Und da ausgerechnet dort sitzen die Kinder.

00:15:09: Ja, wenn du ein Hotelzimmer hast im Urlaub und da sind so Zustände, da ziehst du die Ämpfe da aus oder Geld zurück oder so.

00:15:16: Ich habe diese Woche im WDR war auch ein Bericht, die wir haben die Schule auch besucht und dann wurde das auch genauso gezeigt, eine Decke von der vom... Wasser von der Decke, die einmal in der Ecke, wo das so umgeladet wurde.

00:15:27: Der Wohltrat davon berichtet, dass einige Lehrer regelrecht so Druck auf der Lunge haben, weil der Schimmel da so von den Wänden kommt.

00:15:32: Ja, natürlich.

00:15:34: Und es ist so... Also das Fernsehen hat jetzt auf unsere Berichterstattung reagiert.

00:15:39: Die haben das gelesen und sind dann dahin gefahren.

00:15:42: Ja, es ist unhaltbar.

00:15:44: Und tatsächlich, das hat ja auch der alte Bürgermeister, der Werner Ahn, der vorhergehende, hat das ja mal klar formuliert.

00:15:51: Der hat sich entschuldigt und hat gesagt, mit einem Gymnasium hätte man sowas niemals machen können.

00:15:56: Die andere Kielonschule ist eine Förderschule.

00:15:59: Und entsprechend, diese Schule hat nicht diesen... kann nicht diesen Druck ausüben, allen auch schon durch die geringere Größe, wie eine Gesamtschule, wie ein Gymnasium mit tausend Schülern.

00:16:11: Die hatten immer eine schlechte Position.

00:16:14: Und das hat sich jetzt grundsätzlich geändert.

00:16:17: Nur jetzt hat es, wie man neuerdings erfahren hat, soll es noch mal zehn Monate länger dauern, bis es endlich losgeht mit der Sanierung, bis endlich mal was geschieht.

00:16:29: Und das ist natürlich etwas, was richtig, richtig bitter ist für die Kinder, für die Eltern, für die Lehrer da vor Ort.

00:16:36: Denn wie du schon sagst, Schimmel.

00:16:38: Ja.

00:16:39: Dann Thema, so eine Feuchtigkeit in den Räumen.

00:16:41: Wie gesagt, manche Räume sind schon gar nicht mehr benutzbar.

00:16:44: Morsches Holz an den Fenster, Ränder da und so weiter.

00:16:49: Also ist wirklich Gammelbude.

00:16:51: Und das Interessante ist wirklich, wenn man sich mal ... In Haltern umschaut am Schulzentrum.

00:16:56: Dort steht die gleiche Schule.

00:16:58: Die ist damals, glaube ich, zwei Jahre später gebaut worden vom gleichen Architekten in der gleichen Ausführung mit den gleichen grünen Holzfenstern.

00:17:06: Ja, die schaut man sich heute mal an.

00:17:08: Die Schule sieht dort tadellos aus.

00:17:09: Ja, warum?

00:17:10: Weil es eine Realschule und ein Gymnasium ist.

00:17:12: Da muss man mal ganz knallhart so sagen.

00:17:15: Die Schule da ist im Topzustand, weil man sich rechtzeitig gekümmert hat.

00:17:18: Die hat man sich überhaupt nicht gekümmert.

00:17:21: Und das rächt sich jetzt bitter.

00:17:22: Und das Problem ist, da rächt sich nicht an den Leuten, die verantwortlich sind, da rächt sich an den Kindern und an den Lehrern da vor Ort und an den Eltern.

00:17:30: Und das ist ... Eine Himmelschreine Ungerechtigkeit.

00:17:34: und von daher muss man einerseits froh sein, die Stadt macht jetzt was, sie hat den Grundsatzbeschluss gefasst, die Sanierung das Konzept steht, das Planungsbüro arbeitet.

00:17:44: Jetzt geht es darum, man will einen Generalunternehmer finden, der... Die ganze Aufgabe einheitlich anpackt, sodass die Stadt jetzt nicht wieder sich um tausend verschiedene Gewerke kümmern muss.

00:17:56: Ein Generalunternehmer macht das zum Festpreis, garantiert dann auch eine Ausführungszeit.

00:18:02: Das ist der Weg, den die Stadt jetzt gehen will, auch in Konsequenz aus Fehlern der Vergangenheit, zum Beispiel der Rathauser, wo es ja total chaotisch

00:18:10: ist.

00:18:12: auf dem Zettel stehen und das ist natürlich dann sehr kompliziert.

00:18:15: im Nachgang jetzt bei den Komplikationen, die auch aufgekommen sind.

00:18:19: Wer die Heinrich-Kielhorn-Schulen nicht kennt, ist in Altmal an der Riegestraße, so mitten drinnen in der Wohnsiedlung.

00:18:23: und ja, die sieht wirklich aus wie so ein sechziger, siebziger Jahrebrauch, wie man.

00:18:26: viele Schulen in dem Stil hat man da gebaut.

00:18:29: Und ja, man muss dazu noch sagen, es ist eine Förderschule, da sind Kinder, die es eh schon nicht so leicht haben im Vergleich zu jetzt den Gymnasialkindern und ja, die eine besondere Förderung brauchen, auch verdient haben und die dann nicht ins Umfeld lernen müssen.

00:18:44: Das geht gar nicht eigentlich.

00:18:47: Das Schlimme ist, also die Schule hat der Stadt ja weitreichend auch Zugeständnisse gemacht.

00:18:52: Die hat sich zum Beispiel bereit erklärt, dass im Bestand saniert werden soll.

00:18:57: Das heißt, der Unterricht soll dort fortgeführt werden.

00:19:01: Die wollen versuchen, sich möglichst einzubringen, möglichst mitzumachen.

00:19:04: Den ganzen Lärm, Dreck und Staub.

00:19:06: auch schlucken zu wollen.

00:19:07: Die sind zu allem bereit, nur damit es endlich losgeht.

00:19:11: Jetzt kommt noch erschwerend hinzu.

00:19:13: Die Goethe-Schule, die neue, die nebenan gebaut wird, wird jetzt auch ein Jahr später fertig.

00:19:19: Auch unter anderem dem Umstand geschuldet, dass es da auch kein Generalunternehmer gab.

00:19:24: Da war auch die Stadt federführend.

00:19:26: Ja, hat auch dazu geführt, dass die Abstimmung der Gewerke untereinander teilweise völlig chaotisch gelaufen ist, mit völlig heftigen Rückschlägen, sowohl was die Kosten anbelangt, als auch was Zeiträume anbelangt.

00:19:39: Jetzt wird sozusagen die Schule ein Jahr später zur Benutzung fertig.

00:19:43: Das heißt, ein ganzes Schuljahr später kommen dort die ersten Kinder.

00:19:47: Heißt auf der anderen Seite, die alte Goethe-Schule steht auch erst deutlich später zur Verfügung.

00:19:52: Um zum Beispiel Kinder der Kielhorn Schule aufzunehmen, wenn die saniert wird.

00:19:57: Alles geht nach hinten raus.

00:19:59: Und ja, also für die Schulleitung ist das einfach bitter.

00:20:04: Einfach bitter und für die Kinder und die Eltern

00:20:06: auch.

00:20:07: Der Generalunternehmer, der der jetzt so gesucht wird, der ist aber noch nicht gefunden.

00:20:10: Das wird erst noch ausgeschrieben.

00:20:11: Der ist noch nicht gefunden und die Stadt will das.

00:20:14: Aber das Rechnungsprüfungsamt muss erst mal grünes Licht geben.

00:20:17: Das heißt, man muss jetzt auch... glaubhaft nachweisen, dass das tatsächlich für die Stadt der effektivere Weg ist.

00:20:25: Also der Bürgermeister glaubt fest daran, auch der Chef des Amts für Gebäude-Management ist von diesem Konzept überzeugt, aber es fehlt noch das grüne Licht vom Rechnungsprüfungsamt und dann muss man erst mal einen finden und dann geht es los und deshalb soll es bis Oktober dauern.

00:20:41: Wir haben jetzt gerade mal Anfang Februar eigentlich jetzt vor einem Monat losgehen.

00:20:45: Daher kommt der Frust jetzt, der verständlich

00:20:47: ist.

00:20:49: Eigentlich

00:20:49: erschreckenden Eindruck hat für mich nur die Räume des Kinderschutzbundes am Lipperweg gemacht.

00:20:59: Wir kommen ja viel rum und da passt das Bild, was du eben angeführt hast, mit der Tropfsteinhöhle auch.

00:21:05: Ich weiß nicht, ob das noch der Ist-Zustand ist, aber als ich im letzten Jahr am Kinderschutzbund war, die saßen da auch in... Unmöglichen Zuständen und da fragt man sich schon.

00:21:16: Es sind immer die Kinder betroffen.

00:21:21: Ja, ist schon ein erschreckender Eindruck, der da zurück bleibt.

00:21:24: Die Kinder müssen es dann ausbaden oder aushalten auch, wie auch die Erwachsenen.

00:21:29: Ja, also jede Woche kann man sich in Talkshows Politik andern, die davon erzählen, ja, wir bauen die Bürokratie ab und das muss alles schneller gehen oder so, aber gefühlt ist das Gegenteil der Fall.

00:21:37: Also es wird immer mehr, immer mehr Formulare von der Wiege bis zur Bahre oder sowas.

00:21:41: Es dauert immer länger und Konzepte und Beschließung und sowas alles.

00:21:44: Und ja, das Problem sieht man dann, es dauert ewig und drei Tage.

00:21:49: Wie bei der Kielhorn-Schule.

00:21:51: Ein ganz typisches Beispiel eigentlich.

00:21:54: Wie lange Prozesse hier in diesem Land dauern, bis man von der Überlegung zur Umsetzung kommt.

00:21:59: Es

00:22:00: sind ja schon zwei Generationen von Schülern, die die Schule schon längst wieder verlassen haben.

00:22:06: Wir

00:22:07: hatten auch letztens das Beispiel von der Harcourt-Schule, wo du mit der Leiterin gesprochen hast, die diese ABC-Klassen einfach von sich selber erfunden hat oder eingeführt hat.

00:22:17: Hier

00:22:17: genau.

00:22:18: Vielleicht müssen die an der Kilo-Schule auch.

00:22:21: Aber die haben ja schon Lösungen gefunden.

00:22:22: Die haben da ja schon sich beholfen mit irgendwelchen Wasserdrainagen, die sie da selbst gelegt haben.

00:22:28: Man wird dann wahrscheinlich so sehr erfinderisch, wenn man da das Wasser von der Decke getroffen hat.

00:22:34: Und die Schüler aber trotzdem auf wieder an den Schulzischen sitzen jeden Tag.

00:22:38: Wenn

00:22:39: man die Räume da so sieht, man könnte denken, da wäre mehr Greifer gewesen, hätte alles umgepasst.

00:22:42: Aber wirklich die einmal in der Ecke ist sehr viel improvisiert.

00:22:45: Und auch mit so einem Schaum hat man da die Balken von außen abgeklebt.

00:22:50: Das sind ja Holzrahmenfenster, riesige Holzrahmenfenster, Hunderte von Quadratmetern Fensterfläche.

00:22:56: Und diese Holzrahmen, die sind durchgefault.

00:22:59: Das heißt, ich könnte da den ganzen Arm durchstecken.

00:23:04: Und das ist dann nur, dürftig so.

00:23:06: mit PU Schaum ist das verfüllt worden.

00:23:08: Das darf man nicht realisatieren.

00:23:11: Anders kann man es eigentlich nie sagen, realisatieren.

00:23:15: Und es hätte nicht so sein müssen.

00:23:16: Ja, dann hoffen wir, dass das da wirklich schnell voran geht, dass sich ein Generalunternehmer findet, der das ganze Ding da möglichst schnell über die Bühne bringt.

00:23:24: Ja, vielleicht auch eher als Oktober und das wäre schön, wenn wir das hinbekommen würden.

00:23:33: Nächstes Thema ist eine weitere Immobilie in Hülz, die auch nicht so im besten Zustand ist.

00:23:40: Was heißt?

00:23:40: in der letzten, also im Januar ist eine Leserin an uns rangetreten, hat uns auf eine Riesenmüllkippe hingewiesen, die zwischen diesem Hochhaus und dem Parkdeck, der an der Ecke Bergstraße oder Weltstraße lag.

00:23:51: Wir haben darauf dann die Stadt hingewiesen, die hat das auch sehr ruckzuck, haben die das weggeräumt, der ZBA ist aktiv geworden.

00:23:56: Da hat wohl jemand ein oder zwei Wohnungen leer geräumt, alles dahingeschmissen.

00:23:59: und ob es jetzt aus einem hoch angrenzenden Hochhaus stand, wissen wir nicht, das kann eine Vermutung sein, aber es sind dann auch ein paar andere Fotos aufgetaucht, dass die beiden Dächer diese Vordicht haben.

00:24:09: zum Laden, der da unten war und von dem Geschäft was hinter, dahinter war, dass die auch total vermüllt waren.

00:24:14: Und ja, es sind so merkwürdige Zustände in diesem Haus.

00:24:18: Man wusste nicht, wer da wohnt.

00:24:19: In den sozialen Medien gab es dann Gerüchte, ob da Rumänen wohnen, ob da Bulgarien wohnen, keine Ahnung.

00:24:23: Wir haben bei der Stadt mal nachgefragt und da hieß es dann, ja, das ist schon bekannt, dass diese Umstände da nicht so die besten sind und die Stadt wollte sich überlegen, was da passiert.

00:24:32: Und wir haben dann im Vorfeld auch mit dem ehemaligen Zwangsverwalter gesprochen, mit dem Gläubiger, der Volksmagnit.

00:24:39: habe ich gesprochen, wie die Sache da ist, ein paar Wohnungen sollen versteigert werden.

00:24:42: Also die Besitzverhältnisse sind da relativ unklar.

00:24:46: Fakt ist aber, dass einfach nach unserer Berichterstattung ging es relativ schnell.

00:24:50: Da hat die Stadt mal dieses Gebäude geschlossen.

00:24:52: Also die Bauordnung sprach eine entsprechende Nutzungsuntersagung aus und der Hintergrund sind halt eben die anhaltenden baulichen und ordnungsrechtlichen Mängel in diesem Haus.

00:25:02: Man hat da ja fünfzehn Personen angetroffen, die aus drei Familien stammen.

00:25:06: Zwei Familien haben von eine andere Unterkunft gefunden.

00:25:09: Eine Familie ist in so eine temporäre Notunterkunft der Stadt gekommen und seitdem ist das Haus jetzt verbrettet und vernagelt.

00:25:16: Der Laden steht seit sechs Jahren leer und so ist der Stand der Dinge jetzt.

00:25:20: Jetzt muss man abwarten, wie es da weitergeht.

00:25:22: Aber die Stadt hat jetzt gezeigt, also auch der Bürgermeister Thomas Dairos, der hat sich dann im Video vorgestellt, hat gesagt, wir wollen jetzt mal schneller und härter durchgreifen bei solchen Problemen im Mobil.

00:25:31: Und wir wissen alle selber, es gibt Einige in der Stadt.

00:25:34: Also gibt eine ganze Menge, wo wir persönlich auch darauf hingewiesen wurden von Anwohnern, dass da Probleme sind.

00:25:41: Und ich bin gespannt, wie das weitergeht mit diesem Haus und auch mit den anderen, die wir so kennen.

00:25:47: Also wir alle wissen, wo das ist, ist eigentlich über alle Stadtteile verteilt.

00:25:52: Das Problem ist... Die Stadt greift manchmal ein, dann wird es ja schwierig.

00:25:57: Oft muss man dann über den kreisrechtigen hausen gehen, weil die Stadt direkt nicht handeln kann, weil es privat Grundstücke sind.

00:26:04: Dann passiert auch mal was und dann vierzehn Tage später sieht es wieder genauso aus wie vorher.

00:26:09: Das ist bisher zumindest.

00:26:12: die Sache gewesen.

00:26:15: Der Müllwetter weggeräumt, dann schmeiß ich auch weiter Müll hin.

00:26:18: Also ich sag nur so, Maßweg am Maler Stern da, wo die S-neuen vorbeifährt, da ist eigentlich regelmäßig immer wieder Müll, der ZBH macht dann auch sauber, dann ist alles wieder schön und wie du sagst, nach ein paar Tagen dicht die nächste Müllkippe dann.

00:26:29: Dann gibt es so Hochhäuser in Brass hat, wo wir das regelmäßig erleben, wo wir auch schon öfter drüber berichtet haben.

00:26:34: Die Anwohner beschweren sich, die da in den Eigenheim wohnen.

00:26:37: Ja, das ist wirklich ein... Es ist ein Problem geworden in den letzten Jahren.

00:26:43: Wenn Menschen einfach nicht einsehen, dass sie als Bewohner Verantwortung tragen, dann wird es eben schwierig.

00:26:49: Ja, brauche

00:26:52: ich.

00:26:52: Ja, und die Kosten letzten Endes, die zahlen wir alle, weil also der ZBH, der greift schnell ein, der hat so Eingraftruppen, die da so was schnell wegmachen können, aber die Kosten dafür, die hat der ZBH-Later Michael Aucher vor ein paar Jahren mal so auf hunderttausend Euro pro Jahr beziffert.

00:27:04: Und das wird natürlich umgelegt auf die Gebühren für alle.

00:27:06: Das heißt, die zahlen wir alle.

00:27:07: Wenn Sie irgendwo eine wilde Müllkippe sehen und die wird weggemacht, die Kosten am Ende zahlen wir.

00:27:16: Okay, dann kommen wir am Ende zu ein paar positiveren Meldungen, und zwar den Wochenend-Tipps.

00:27:20: Am Wochenende ist wieder einiges los, wir haben ein paar Beispiele rausgesucht.

00:27:24: Livemusik gibt es im Irish Pub an der Hochstraße Eins in Altmalen, und zwar am Freitag, sechsten Februar gibt es da Steven T., der für fünf Euro Eintritt Musik macht, in Irish Pub-Stimmung.

00:27:35: und am Samstag, am siebten Februar, treten Two Ticks Faster aus Datteln auf.

00:27:39: Es ist eine Coverband, die spielen so Songs von You Too und Queen und Fleetwood Mac, wer sowas mag, so aus den Siebzigern bis zum der ist da gut aufgehoben, kostet sechs Euro Eintritt.

00:27:49: Und dann gibt es am Samstag eine der ersten größeren Karnevalsveranstaltungen, sagen wir mal so.

00:27:54: Das ist der Umzug der Lentropa Jungs.

00:27:56: Und Unterleitung des diesjährigen Kochs Lennert Frutschnick startet am siebten Februar die Rundreise.

00:28:02: Das geht so zwischen Recklinghausen und Marlinotère.

00:28:06: Also Corthausen, Bockhold, diese Grenzgebiete, Bauernschaften, Lentropa, da geht es hin und her.

00:28:10: Die Jungs klopfen da an bis zu sechzig Häusern und wollen dann Spenden haben und auch... Brot und Würstchen und Geld und so weiter.

00:28:16: Und das wird dann ab zwanzig Uhr in St.

00:28:18: Marine im Fahrzentrum in Marlenkabek an der Hülsbergstrasse hundertsechzig verfuttert.

00:28:23: und ja, da wird dann feuchtvoll gefeiert.

00:28:26: Wer dabei sein will, ab neunzehn Uhr ist Eintritt, ab zwanzig Uhr geht das los.

00:28:31: Das Abendessen, der Eintritt inklusive Abendessen kostet zwölf Euro und wenn Sie schon was gegessen haben, dann nur acht Euro.

00:28:37: Ich weiß nicht, ob man nachher für vier Euro nachlösen kann, aber er hört sich ganz gut an, gibt Bratwurst mit Sauerkrack.

00:28:43: Kartoffelpüree, so wie hart gekochte Eier.

00:28:45: Das ist ja traditionelle Karnevalzimmelüderlöntel bei uns.

00:28:48: Also hört sich eigentlich ganz lecker an.

00:28:50: Ja, und dann gibt es noch im Theater Malen, was interessant ist, ein Stück mit Puppen.

00:28:55: Das heißt, die furchtlosen Vampirkeler oder, sorry, aber ihre Zähne stecken in meinem Hals.

00:29:00: Darum geht es um den Professor Ambrosius, der mit seinem Assistenten Alfred in die Verschneidenkapaten geht.

00:29:07: Und wenn Ihnen das bekannt vorkommt, dann haben Sie recht, das ist tatsächlich die Geschichte von Roma Polanskis.

00:29:12: Tanz der Vampire, in deren Film von nineteen Sechzig.

00:29:16: Ja, ich glaube, du hast mal das Musical dazu gesehen, ne?

00:29:19: Ja, genau.

00:29:19: In Wien, glaub ich.

00:29:20: In

00:29:20: Wien.

00:29:22: Das war ein supergroßeliger Film früher, der aber auch total lustig war und das ist jetzt umgesetzt worden als Theaterstück mit Puppen.

00:29:30: Die Puppen sehen wirklich so aus wie die Figuren aus dem Film.

00:29:32: Ich habe mir da so ein paar Bilder angeguckt, sehr interessant.

00:29:34: Karten gibt es noch, also heute war noch eine ganze Menge erhältlich auf der Seite vom Theater, ab siebzehn Euro.

00:29:39: Das findet auf der Studiobühne statt.

00:29:41: Ab neunzehntundundreißig geht es da los.

00:29:44: Ja, freie Platzwahl.

00:29:46: Ich glaube, dann sind wir durch.

00:29:46: Damit können wir uns dann abschäten und Sie ins Wochenende entlassen.

00:29:50: Wenn Sie wollen, können Sie sich das nochmal anhören.

00:29:52: Wenn Sie was nicht verstanden haben, spulen Sie einfach zurück.

00:29:54: Kann man ja machen heutzutage.

00:29:55: Wir sagen danke schön fürs Zugehören und zu schauen, wenn Sie auf unserer Webseite waren.

00:30:00: Und nochmal der Hinweis.

00:30:01: Unsere E-Mail-Adresse ist mzredaktion at medianhaus-bauer.de.

00:30:05: Wenn Ihnen das hier gefallen hat oder wenn Sie das zu meckern haben oder wenn Sie Vorschläge haben, was wir demnächst mal besprechen sollen, schreiben Sie uns.

00:30:10: Wir hören uns das gerne an und lesen uns das durch.

00:30:12: Ja, wenn Sie auf zuschrei- oder als Zuschauer auf der Webseite noch ein Abo da lassen, wären wir uns, würden wir uns auch sehr darüber freuen.

00:30:21: Dann sage ich vielen Dank, tschüss, danke schön, Teresa.

00:30:23: Danke, tschüss.

00:30:24: Danke schön, Thomas.

00:30:25: Ja, immer gerne.

00:30:26: Tschüss, bis nächste Mal.

00:30:27: Tschüss.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.