Warum 2026 ein gutes Jahr wird - MarlZeit - Folge 40

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00:00:00: Worauf dürfen wir uns in mal vorhin?

00:00:11: Und damit herzlich willkommen bei Marlzeit, dem Podcast der Marla-Zeitung.

00:00:14: Heute mit meinen Kollegen Patrick Göllner.

00:00:15: Schönen guten Tag.

00:00:16: Thomas Brisch.

00:00:17: Hallo.

00:00:18: Und mein Name ist Stefan Korte.

00:00:19: Und erst einmal ein frohes neues Jahr an alle da draußen.

00:00:22: Ich hoffe, ihr habt gut gefeiert, habt vielleicht ein paar böse Geister noch vertrieben und seid gut ins neue Jahr gerutscht.

00:00:29: Wir wollen euch jetzt mal mit in dieses neue Jahr hineinnehmen, weil wir haben uns gedacht, Jahresrückblicke, die gab's schon genug.

00:00:36: Wir schauen jetzt erst mal auf das Jahr, was jetzt ansteht und schauen, worauf dürfen wir uns dann freuen?

00:00:41: Was steht alles so an?

00:00:43: Und ja, da legen wir einfach mal los.

00:00:45: Ihr habt gerade schon gesagt, ich mach ein bisschen Freestyle heute.

00:00:48: Patrick, du kannst vielleicht einfach mal loslegen.

00:00:50: Was wäre so dein Top-Thema in diesem Jahr?

00:00:52: Ja,

00:00:52: also in diesem Jahr hat die Stadt mal einiges vor.

00:00:55: Also es wird viel gebaut, viel geburdelt, viel saniert, viel ... erneuert und wieder so ist, manchmal klappt es und ist auch zeitlich ganz gut, alles im Rahmen, manchmal eben nicht.

00:01:05: Ein Projekt, was schon ein bisschen länger dauert, ist die Sanierung der Hülstraße bzw.

00:01:09: der Fußgängerzone.

00:01:11: Da war ja Anfang September vor der Kommunalwahl, gab es so einen Spatenstich, kann man sagen, aber seitdem ist nicht viel passiert.

00:01:19: Jetzt soll es aber am zwölften Januar tatsächlich losgehen, die ersten Schrauben sollen abgeschraubt.

00:01:23: werden, vorbehaltlich, dass die Firmen wirklich alle ihre Leuchtreklamen abgeschraubt haben.

00:01:30: Und dann soll es tatsächlich losgehen.

00:01:31: Und im Sommer sollen dann auch die ersten Baggerrollen, wie man so gehört hat.

00:01:35: Drücken wir die Daumen, weil da Hänger, laut Werbegemeinschaft Füllz hängen da schon Existenzen dran.

00:01:40: Also die Ladenbesitzer, die Geschäftsorte wollen schon wissen, wann geht's los und worauf kann man sich verlassen?

00:01:45: Die müssen

00:01:46: ja planen können.

00:01:46: Die müssen planen können, genau.

00:01:48: Und die letzten Jahre ist da eben nicht viel passiert.

00:01:51: Wichtig ist, dass als erstes die Akkaden runterkommen.

00:01:55: Und das ist ja das, was am umstrittensten ist an der ganzen Geschichte der Sanierung der Hülstraße.

00:02:01: Die sind zwar einerseits echt voll daneben aus, inzwischen, die sind vergammelt, die sind schmierig, die sind schmutzig, aber sie haben über viele Jahre Schutz vor Regen geboten und nicht jeder findet das gut, dass sie verschwinden.

00:02:14: Auf der anderen Seite, wenn die weg sind, soll es halt mehr Licht und Luft in der Hülstraße geben, die Fassaden von den alten Häusern aus der Kaiserzeit, die sollen wieder besser zur Geltung kommen und Publikum anziehen, Kunden.

00:02:28: Das ist die Hoffnung, die man hat.

00:02:30: Und damit startet man jetzt.

00:02:32: Und ja, eigentlich muss man dieser Unternehmung viel Erfolg wünschen, weil die Höchststraße kann Schwung gebrauchen.

00:02:39: Die Alternative, ja.

00:02:41: dass es weiter so aussieht und traurig ist.

00:02:46: Gebt ihr auch Geschäfte, die keine Akkaden haben?

00:02:47: Ich glaube, man ist da so umgezogen, die haben keine Akkaden oben drüber und die funktionieren auch ohne diese Akkaden.

00:02:53: Wenn man sich manche Stellen anguckt, das Wasser läuft in Bechen runter, wenn es da gerechnet hat.

00:02:57: Das ist nicht mehr schön, auch wie die aussehen.

00:02:59: Also von Taubenkot verdreckt und so weiter.

00:03:02: Und alle Architekturbüros, die sich damit beschäftigt, haben wir gesagt.

00:03:05: Weg mit den Dingern mehr Licht und Luft rein.

00:03:07: Und wichtig ist ja auch, dass da mehr Platz ist im Hinblick auf Weinfest und Feuer bei Wagen, die ja größer geworden sind.

00:03:14: Also dann wäre dann auch wieder mehr Platz für das Weinfest, dass das da in die Stelle zurückkehrt, wo es eigentlich hingehört.

00:03:19: Genau, also da wird mehr Platz geschaffen, mehr Flexibilität, diese Blumenkästner, die gemauerten, die verschwinden.

00:03:25: Dafür kommen mechanische Polarne, die auch für mehr Sicherheit sorgen sollen.

00:03:30: Das ist so im Nachgang nochmal sozusagen verwirklicht worden, dass was kommt.

00:03:35: Also das heißt also, diese Straße wird vielseitig nutzbar sein, wenn sie fertiggestellt ist.

00:03:40: Ja und viele Hülse freuen sich darauf.

00:03:43: Ich glaube, ich meine, das ist ja auch ein Projekt, was jetzt nicht erst ein paar Jahren angedacht ist.

00:03:47: Das ist ja gefühlt mein Leben lang irgendwie schon.

00:03:50: Ja,

00:03:50: ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja,

00:03:54: ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja,

00:04:02: ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja.

00:04:12: soll's endlich gut werden.

00:04:14: und ja, teuer, teuer, teuer.

00:04:15: Ende des Jahres wird man mehr wissen.

00:04:18: Und dann sieht man, wie es aussieht.

00:04:19: Ja,

00:04:20: also erste Konzepte gab's, neun, neunzig oder so, schon für eine Neugestaltung.

00:04:25: Jetzt dieses Füllsresilienten, so heißt das ganze Projekt ja jetzt, ja, soll jetzt endlich starten, dann warten wir ab.

00:04:31: Also im Sommer, wie gesagt, sollen die ersten Bagger rollen und wie lange es dann dauert, steht noch in den Sternen, glaube

00:04:36: ich.

00:04:36: Gibt's keine Schätzung, wann die fertig sein wollen?

00:04:38: Ich

00:04:38: weiß nicht.

00:04:40: Also ich hoff mal zum Weihnachtsgeschäft, aber vielleicht räume ich da jetzt auch keine Ahnung.

00:04:43: Das ist so

00:04:44: ein bisschen optimistisch.

00:04:45: Weihnachtsgeschäft,

00:04:46: siebenzwanzig.

00:04:48: Ja, also siebenzwanzig wäre natürlich gut.

00:04:50: Eineinhalb

00:04:51: Jahre, da sollten sie hinkriegen, oder?

00:04:52: Okay.

00:04:53: Ist ja jetzt auch nicht die... Fifths Avenue oder der Kudam, ein paar Hundert Meter, müsste man eigentlich relativ schnell schaffen können.

00:05:01: Der Kudam

00:05:01: ist auch nicht mehr so schön, wie er

00:05:02: mal war.

00:05:03: Ja,

00:05:03: also ich war von einem Jahr tatsächlich noch da und war enttäuscht, also sagen wir mal so.

00:05:07: Ich war da lange nicht mehr, aber ich meine jetzt wovon langer, ja, so ist ja eine relativ überschaubare Strecke, die Fußgängerzone.

00:05:14: Ja.

00:05:16: Warten wir mal ab.

00:05:17: Und sei den Einzelhändlern da auch sehr gegönnt und generell den Hülsern, ich meine, es ist nun mal das Zentrum der Stadt.

00:05:24: Sollte ja ursprünglich tatsächlich sogar der ganzen Stadt das Zentrum werden.

00:05:28: In ganz frühen Zeiten.

00:05:30: Und ja, umso besser, dass man es jetzt mal wieder ein bisschen belebt dann auch.

00:05:33: Und nach zwanzig Jahren wird es auch Zeit.

00:05:36: Was steht da noch an?

00:05:37: Wir bauen ja nicht nur in Hüls, ne?

00:05:39: Ja, paar Schulen werden auch neu gebaut.

00:05:42: Also die Goethe-Schule zum Beispiel, in Altmal.

00:05:45: Die Goethe-Schule, die soll im kommenden, in diesem Jahr, wir haben ja schon richtig, in diesem Jahr, ich muss mir auch erst mal dran gewöhnen, dass wir in dem Jahr fertig werden.

00:05:55: Und zwar ursprünglich sagt die Planung zum neuen Schuljahr, sechsundzwanzig, siebenzwanzig.

00:06:00: Jetzt gab es zuletzt wieder einige Probleme, aber drücken mal die Daumen, dass das vielleicht doch noch klappt.

00:06:06: Und da haben wir natürlich, das ist schon maler Prestigeprojekt, was da im Bildungswesen, was da jetzt realisiert wurde, tatsächlich der Neubau einer Grundschule mit eigenen Mitteln, mit einer ja sehr aufwendigen, aber auch sehr umweltgerechten, nachhaltigen Architektur, sehr viel Holz.

00:06:25: Ja, und das ist tatsächlich nachhaltig, weil aus nachhaltigem Anbau und und und wenig Beton das, was Beton ist, etwas, was die Umwelt tatsächlich belastet bei der Herstellung.

00:06:35: War mir voll alles gar nicht so klar, aber so ist das.

00:06:38: Und ja, diese Schule hat den einzigen Nachteil, dass sie.

00:06:42: Tatsächlich, wenn sie fertig werden sollte in diesem Jahr zum kommenden Schuljahr, dass sie etwas zu klein geraten sein könnte.

00:06:49: Wir haben ja wachsende Schülerzahlen und die Schule ist zunächst mal nur dreizügig.

00:06:56: Das ist kritisiert worden, aber es hat sich herausgestellt, es sind tatsächlich Möglichkeiten, diese Schule auf vier Züge zu erweitern.

00:07:03: Da sind Optionen da, also die Voraussetzungen stehen.

00:07:07: Und das kommt dann vielleicht in den Folgejahren.

00:07:10: Aber jetzt soll es zum Herbst, erst mal losgehen mit der Einweihung der Schule, mit den ersten Kindern, die da kommen.

00:07:17: Und ja, das wird natürlich super gut.

00:07:19: Und wer weiß, die alte Goethe-Schule wird vielleicht noch gebraucht.

00:07:24: vermute ich mal, könnte ich mir vorstellen, wenn die Sanierung der Heinrich-Kielhorn-Schule beginnt.

00:07:30: Das ist

00:07:31: ja

00:07:32: das nächste große Projekt, aber ganz nebenbei, dass die bei der Goethe-Schule quasi von vornherein schon so ein bisschen mit einberechnet haben, wir können sie nochmal erweitern, ist da schon mal etwas zu machen, der auch nicht grundsätzlich.

00:07:41: Ja,

00:07:42: das ist eine gute Sache, weil wie gesagt, wir haben die ewachsenden Schülerzahlen und... Ich meine, das Projekt ist jetzt schon teuer genug.

00:07:49: Wir reden da über dreißig Millionen Euro für eine Grundschule.

00:07:53: Da ist kein Pappenstiel.

00:07:55: Wir reden weiter über sechsundzwanzig Millionen Euro für die Sanierung der Heinrich Kielhorn Schule.

00:08:00: Es gibt da auch Fördermittel, aber es ist schon sehr viel Geld, was die Stadt aus eigenen Mitteln bestreitet.

00:08:09: Und die eigenen Mittel, das wissen wir ja alle selber, da ist bei der Stadt Mahl nicht mehr so viel übrig.

00:08:15: Die Stadt Mahl ist hochverschuldet, wird sich von Jahr zu Jahr weiter verschulden, steht unter Kommunalaufsicht, rutscht in die bilanzielle Überschuldung, kann kaum noch gestalten.

00:08:26: Also so ein bisschen sind diese Projekte, Goethe-Schule, Kielhorn-Schule schon so ein bisschen das letzte große Hurra der Maler-Bildungspolitik, weil ab dann wird es schwierig.

00:08:36: Dann wird es

00:08:36: tüchtig.

00:08:37: Die sind aber auch dringend notwendig.

00:08:38: Also du hast ja die Kielhorn-Schule mehrfach angeguckt, Thomas, du warst da auch drin.

00:08:42: Die ganze

00:08:42: Küste ist die im Riegefeld, ne?

00:08:44: Das ist die im Riegefeld.

00:08:45: Genau, ne?

00:08:45: Also, ich glaube, eine schlimmere Schule gibt es nicht einmal vom Zustand her, ne?

00:08:49: Also sowas habe ich tatsächlich noch nicht gesehen.

00:08:51: Da muss man sich als Stadt und auch eigentlich als... Ja, als Stadtgemeinde so ein bisschen schämen, dass man das so lange hat treiben lassen.

00:08:59: Also die Holzrahmenfenster, da kann man mit der Hand durchgreifen, so sind die weggefauelt.

00:09:04: Und vieles ist auch einfach nicht mehr zu sanieren.

00:09:07: Im Grunde wird diese Schule zurückgebaut bis auf das Beton gerippt.

00:09:11: Also die Schule wird ganz anders aussehen, wenn sie saniert sein wird.

00:09:16: Weil vieles von dem, was da ist, so lange vernachlässig wurde, dass es nicht mehr zu retten.

00:09:22: Schön ist für die Schüler, die Räume bleiben erhalten.

00:09:24: Diese Räume der Schule, die bieten unheimlich viele pädagogische Möglichkeiten.

00:09:29: Es ist ja eine Förderschule, das heißt die Kinder, die brauchen ganz besondere Räume, ganz besondere Bedingungen.

00:09:34: und dafür ist diese Schule ideal.

00:09:35: und deshalb hat die Schulleitung, die Lehrer, die Eltern die Schüler haben für diese Schule gekämpft, die ja eigentlich schon abgeschrieben war, die nach ursprünglichen Plänen eigentlich abgerissen werden sollte.

00:09:49: Man gab Überlebungen, Umzug nach Malham in die Wilhelm-Rah-Beschule.

00:09:53: Das Gelände in Altmal sollte schön vermarktet und neu bebaut werden.

00:09:57: Aber die Schule hat sich rechtzeitig gewährt und das Ganze ist von Erfolg gekrönt.

00:10:02: Der Stadtrat hat sich irgendwann klar dahinter gestellt hinter dieser Nierung.

00:10:07: Und das beginnt jetzt.

00:10:10: diesem Projekt kann man nur jeden denkbaren Erfolg wünschen weil die Kinder haben es verdient.

00:10:14: geplant ist bis zwei tausend neun zwanzig glaube ich bei dem bei dem Projekt.

00:10:19: ja

00:10:19: das ist ein langer zeitraum aber es ist auch wirklich viel zu tun.

00:10:22: also da muss alles erneuert werden.

00:10:24: das ist wie gesagt es bleibt eigentlich nur also sage ich jetzt mal als laie kein architekt es bleibt nur das beton gerippe.

00:10:31: und dann fängt man an dieses diesen gebäude komplex ... völlig neu aufzuholen.

00:10:35: Kernsanierung.

00:10:36: Kernsanierung.

00:10:37: Ja, so kann man das wirklich beschreiben.

00:10:38: Aber das ist, glaube ich, also eine Nummer, die vielen Städten jetzt so langsam auf die Füße fällt, ... ... weil diese Bauten sind ja häufig so aus den Siebzigerjahren.

00:10:44: Das war ja so die große Zeit, ... ... wo man Schulen noch mal neu gebaut hat viel.

00:10:49: Hier einmal die Gesamtschule ist ja ein großes Beispiel dafür.

00:10:51: Auch mit neuen pädagogischen Konzepten oder so, ... ... Charonschule wäre da zu nennen.

00:10:56: Und ja, irgendwann der zahlende Zeit nagt da dran ... ... und irgendwann ist der Punkt, da muss man dann reagieren.

00:11:03: Und jetzt kommt es dann leider nach und nach alles relativ kurz hintereinander.

00:11:08: Ja, ich erinnere mich an die Hardschule, wo ich als Schüler war, die Grundschule in Sinsen, die war damals auch relativ neu.

00:11:14: Die hatte einen Schwimmbad im Keller und eine Tourenhalle oben drüber und die war für mich als Kind eigentlich so für die Ewigkeit gebaut.

00:11:20: Und die ist jetzt auch seit ca.

00:11:21: zehn Jahren oder so ist die weg.

00:11:23: Also das ist auch so ein Fall gewesen, lohnt sich nicht mehr Neubaugebiet hin.

00:11:28: Und

00:11:28: man muss eben sagen, dadurch, dass diese Projekte, wenn man nur die beiden im Kielhorn Schule und Öteschule, das sind ja zusammen.

00:11:36: Es geht auf die sechzig Millionen Euro zu diese beiden Projekte.

00:11:38: Das führt eben auch dazu, dass andere Projekte, die eigentlich fast genauso dringend sind, zurückstehen müssen.

00:11:44: Wir werden in den nächsten Jahren an vielen Schulen, die eigentlich neue Anbauten brauchen, zunächst mal Container sehen, in denen Unterricht stattfindet.

00:11:54: Das ist eine Lösung, die ist okay.

00:11:56: Container klingt jetzt erstmal ganz schrecklich.

00:11:57: Ich habe mir mal diese Container am Guild angeschaut.

00:12:01: Also die sind schon mal besser als das, was wir zu unseren Zeiten hatten.

00:12:05: Ich habe ja auch in diesen paar Billionen damals am ISG, GSG da unterrichtet.

00:12:10: Ja, guck mal, ich auch.

00:12:11: Da hat es gestunken und das Wasser tropfte da durch und das alles war faulig und schimmelig und so.

00:12:18: Damals

00:12:18: auch schon?

00:12:19: Damals auch schon.

00:12:21: Also diese Container, die jetzt errichtet werden, ist schon eine andere Ausnummer.

00:12:25: Da kann man schon vernünftig Unterricht machen, aber es ist ein Provisorium.

00:12:29: um diese beiden großen Projekte, von denen wir jetzt sprechen, das wird dafür sorgen, dass sich andere Sanierungsmaßnahmen an anderen Schulen verschieben werden.

00:12:38: Alleine schon wegen der miserablen Haushaltslage der Stadt.

00:12:42: Ja, wenn du kein Geld hast, kannst du auch nicht wirklich was ausgegeben.

00:12:45: Schule ist Pflichtaufgabe, das heißt mal macht was, aber es wird nicht in dem Tempo gehen.

00:12:51: dass sich vielleicht Eltern und auch Schüler und auch Lehrer wünschen.

00:12:54: Das muss man einfach sagen.

00:12:55: Ja, da werden ganze Generationen von Schülern in Containern dann ihre Laufbahn machen und dann erst danach so zwei, drei Generationen später die profitieren dann davon.

00:13:07: Ja, was auch dieses Jahr vorankommen soll, ist Marschel-VI, das große Kulturzentrum der Stadt.

00:13:13: Ja, da ist in diesem Jahr schon die Eröffnung geplant, also so die Innenoffizielle, und die große.

00:13:18: dann ein Jahr später, im nächsten Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im

00:13:27: Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr Nur ganz am Rande auch die Finanzierung hält.

00:13:37: Das heißt normalerweise wird ja in Mahl alles immer viel teurer als geplant.

00:13:39: Da nicht tatsächlich.

00:13:39: Man hat wohl einmal mal nachlegen müssen in der Planung vor zwei Jahren.

00:13:42: Aber das Geld, was dann als höchste Summe festgesetzt wurde, diese Summe hält.

00:13:48: So und man kommt schnell voran.

00:13:50: dieses Jahr wird die Eröffnung sein und ich bin also tatsächlich mal gespannt was es dann dazu sehen gibt.

00:13:56: gerade in diesem großen Raum.

00:13:58: Da ist ja in einem sehr lang gestreckten Raum ist eine ganze Zwischendecke weggenommen worden um auch hohe Skulpturen aufstellen zu können.

00:14:05: Ich weiß nicht wie hoch da die Deckenhöhe ist irgendwie keine Ahnung sechs sieben Meter bestimmt.

00:14:08: da kann man also große Sachen aufstellen und die hat das.

00:14:12: Skulpturenmuseum tatsächlich auch im Fundus.

00:14:15: Das ist also vieles, was bisher sozusagen noch unter den alten Glaskastenbedingungen sonst Schatten da sein fühlen musste, nicht gezeigt werden konnte, dass wir da eine neue Heimat finden.

00:14:26: Und da bin ich einfach mal gespannt.

00:14:28: Ich meine, moderne Kunst ist nichts für jedermann.

00:14:31: Aber vielleicht sollte man sich einfach mal drauf einlassen.

00:14:34: Ein Ausrufezeichen für unsere Stadt, ein Aushängeschild.

00:14:38: Definitiv.

00:14:38: Wird dieses Kulturzentrum auf jeden Fall.

00:14:40: Ich hab ja schon mal so ein Play-Doh jeder für gehalten, für die moderne Kunst.

00:14:44: Aber einen Punkt muss ich auf jeden Fall wiederholen.

00:14:47: Aus maler Sicht, ja, denkt man meistens, was soll das, können wir das Geld nicht für was anderes ausgeben.

00:14:52: Erstens, die Stadt kauft gar nicht so viel Kunst, sondern das ist der Förderverein, der dahinter steckt.

00:14:56: Das heißt, Privatleute letzten Endes.

00:14:58: Und zwar ins von Außen.

00:15:00: die Wirkung, die ist wirklich überragend.

00:15:02: Also jeder, der sich für Kunstinteresse oder für modernere Kunst interessiert, der kennt den Glaskasten den Mal.

00:15:08: War schon mal da oder kennt ihn zumindest mit einem Namen?

00:15:09: Selbst, ich habe bei Kunstgeschichte studiert, du hast immer, wenn es um modernere Kunst geht, wird auch Mal mit erwähnt.

00:15:15: Weil wir entweder irgendwas von irgendeinem Künstler schon hier haben oder weil wir eine gute Auswahl haben und man schön Überblick über die und die Epoche oder Stilistik oder so bekommt.

00:15:24: Also man darf das nicht unterschätzen.

00:15:25: Das ist nicht einfach nur so ein Projekt für eine Hand vor Leute aus der Stadt, sondern das zieht Menschen wirklich an.

00:15:32: Das denke ich auch.

00:15:32: Und wie gesagt, die Schulklassen, die werden da ja alle durch.

00:15:36: Die gucken sich das an und haben aber auch die Möglichkeit, da kreativ zu werden.

00:15:40: Da gibt es ja auch Künstlerwerkstätten, wenn ich mein, dass es da ein Café geht, wo man sich auch.

00:15:44: Wenn man an Kunst gar nicht so interessiert, einfach mal aufhalten kann, ein dritter Ort ist ja so das Konzept.

00:15:49: Man hat wieder ein Ort in Mal, wo man sich treffen kann, wo man zusammensitzen kann.

00:15:53: Und da ist die Stadtbücherei zieht da ein.

00:15:56: Also da kommt eine ganze Menge zusammen.

00:15:59: Das

00:15:59: wird schön

00:16:00: werden.

00:16:00: Das wird sehr schön werden.

00:16:01: Die Bücherei kommt in die ehemalige Turnhalle.

00:16:03: Ich habe bisher nur den Rohbau gesehen, aber wenn man dann mal so ganz kurz die Augen zumacht und sich das vorstellt, wie das fertig ist.

00:16:09: Das wird richtig spannend.

00:16:11: Einzige, was ich bislang so als Kritik gehört habe, ist die Verkehrsanbindung.

00:16:14: Weil du halt, ja, du musst halt ein Stückchen schon laufen, um da hinzukommen.

00:16:18: Ja, also das ist nicht mehr so wie früher.

00:16:20: Ja, und auch wenn du mit öffentlichen Verkehrsmitteln, ich mein, so gerade Bücherei oder so, hat ja zum Teil auch ein bisschen älteres Publikum, die dann vielleicht auch nicht mehr im Auto anreisen oder so.

00:16:28: Ja, dann fährst du bis, weiß ich nicht, Haltestelle Herzlialle oder direkt bis zum Busbahnhof und musst von da aus laufen.

00:16:34: Das quer durch ein ganz maler Stern.

00:16:36: Das

00:16:36: kann schon eine Strecke sein für manche.

00:16:37: Du kannst

00:16:38: im Eduard Weitschweg parken, du kannst ein bisschen der Haarparkbett, da gibt es eine Nähe vom Amtsgericht auch.

00:16:43: Da

00:16:43: brauchst du wieder ein Auto.

00:16:44: Genau,

00:16:44: da brauchst du wieder ein Auto.

00:16:46: Das ist so der einzige Kritikpunkt, aber ich glaube, das wird sich auch irgendwie regeln.

00:16:49: Wird sich, wird sich einspülen.

00:16:51: Die werden ja auch wechseln, mit den Ausstellungen wechseln, wenn verschiedene Sachen zu sehen sein.

00:16:55: Und falls es nicht läuft, würde ich vorschlagen, zwei große Dinosaurigaskelettmodelle.

00:17:00: Ja, das ist die halbe Miete.

00:17:02: Genau, dann kommen die Kinder auch gerne.

00:17:04: Genau,

00:17:04: ja.

00:17:05: Tyrannosaurus Rex da rein und so in der großen Halle in Originalgröße ist die halbe Miete für das Museum.

00:17:10: Also, man meint, kriegen wir hin.

00:17:11: Ja,

00:17:12: kriegen wir hin, würde ich sagen.

00:17:14: Was haben wir da noch?

00:17:15: Ja, was haben wir noch?

00:17:16: Zwei Kreisverkehre haben wir, die in diesem Jahr endlich, endlich mal gebaut werden sollen.

00:17:21: Stimmt aber auch mal was.

00:17:21: Genau, also fangen wir mal mit Sinsen an.

00:17:23: Das ist die Kreuzung Bahnhofstraße, Schulstraße, Halternerstraße.

00:17:30: Ja.

00:17:30: Bisher eine Kreuzung mit Ampelschaltung wird ausgebaut zu einem Kreisverkehr, der auch noch eine Besonderheit hat.

00:17:36: Das wird ein Schlaufenkreisverkehr.

00:17:39: Also der ist eher so achtförmig.

00:17:41: Das ist so den Gegebenheiten vor Ort geschület.

00:17:44: Man kann ja jetzt nicht einfach Häuser abreißen, um vernünftigen der Kreisverkehr zu bauen, der dann auch vom Schwerlastverkehr sozusagen befahren werden kann.

00:17:53: Also hat man die Form einer Schlaufe gewählt.

00:17:56: Und das wird schon sehr spannend werden.

00:17:59: Also für alle Verkehrsteilnehmer, man muss da auch so ein bisschen mit Augen auf an die Sache ran.

00:18:05: Gerade auch als Fahrradfahrer, denn der Fahrradfahrer muss sich mit dem Kraftverkehr.

00:18:11: den Kreisverkehr teilen.

00:18:15: Das ist leider nicht so schön wie zum Beispiel an den neuen Kreisverkehr an der Kaldusbergstraße.

00:18:19: Da hatten man ja als Fahrradfahrer wirklich eine Luxusbedingung.

00:18:22: Und auch als Fußgänger.

00:18:23: Ein eigener Bürger steigt und geht oben den Kreisverkehr um.

00:18:27: Ein eigener Radweg geht um den Kreisverkehr um.

00:18:28: Das ist

00:18:29: eher so wie am Lickenstein, wo der Radweg ist zu Ende und dann bist du im Kreisverkehr.

00:18:36: Den Mutigen gehört die Welt.

00:18:38: Einfach entschlossen reinfahren und mit dem selbstbewusst.

00:18:41: Ich bin ein vollwertiger Verkehrsteilnehmer und ich habe auch mal Vorfahrt vor dem Kraftverkehr.

00:18:47: Da hoffen wir, dass die Leute in den Autos auch vollwertige Teilnehmer sind.

00:18:50: Das wird die spannende Frage sein.

00:18:52: Aber das wird schon spannend.

00:18:53: Also, Schlaufenkreisverkehre gibt es, glaube ich, in ganz Neutren, bis zwar nur sehr, sehr wenige.

00:18:59: Direkt in Hausen hat ein.

00:19:01: Hohenzollernstraße, also wenn man zum Prosperkrankenhaus möchte.

00:19:04: Der ist zwar auch ein bisschen größer, als der, der in Sinsen geplant ist.

00:19:07: Der wird ein bisschen kleiner, durch den Platz, den man da angeben hat.

00:19:09: Also Bäume sind ja schon wegrasiert worden.

00:19:12: Richtung, wenn man von der Schulstraße, Bahnhochstraße hochfährt, nach links, nach rechts.

00:19:16: auf der Seite sind schon ein paar Bäume weg, also da sieht man, dass wir

00:19:19: auch Straßenmeister, Straßen in der Wehe hin.

00:19:21: Genau, an der Stelle sind schon ein paar Bäume gefällt worden, da sieht man also, wo die Richtung dann so hingehen wird ungefähr.

00:19:26: Ja genau, da sind auch schon Bauarbeiten jetzt gewesen, aber das hat noch nichts mit dem Schlaufenkreisverkehr an sich zu tun.

00:19:32: Das sind noch Gelsenwasserleitungen, die da, ich fantasiere jetzt mal, wahrscheinlich etwas umgelegt werden müssen oder besonders gesichert werden müssen, wenn die Baumaßnahme beginnt.

00:19:41: Also da ist auch ein Knotenpunkt der Maler-Wasserversorgung.

00:19:45: Das ist noch nicht der Kreisverkehr selbst da.

00:19:48: Nicht, dass man denkt, es ist schon losgegangen.

00:19:49: Nein, das kommt noch.

00:19:51: Aber das wird auf jeden Fall eine spannende Sache werden, natürlich auch mit den entsprechenden Verkehrsbehinderungen wieder.

00:19:57: Da kann man sich auch wieder auf einiges anschauen.

00:19:58: Aber der Macht an der Stelle auf jeden Fall Sinn.

00:20:01: Also als Sinnsener weiß ich, also das ist sehr befahren, also diese Ecke ist sehr stark befahren.

00:20:06: Also nachmittags, wenn Stoßzarten sind, von der Bahnhofstrasse hoch, die Autos stehen bis unten zum Bahnhof teilweise, weil da so viel Verkehr ist.

00:20:12: Von der gegenüberliegenden Seite aus Erkenschwyck stehen die dann auch hoch, bis da, wo früher die Hartschule war.

00:20:17: Die Ampel ist da so geschaltet, dass dann nur eine Seite rot hat.

00:20:20: mit Grün hat, damit überhaupt was abfließen kann an Leuten und von links und rechts am Sonntag auch oder so, wenn Wochenende ist, da ist also wahnsinnig viel Verkehr.

00:20:27: Der macht absolut Sinn, den dahin zu bauen, der Kreisverkehr.

00:20:31: Ja, super.

00:20:32: Ja, und zweiten Kreisverkehr gibt es genau am anderen Ende der Stadt, in Altmal, an der Kreuzung Breite Straße, Dorstener Straße, Polsummer, Westerolter Straße.

00:20:42: Da soll auch zur Jahresmitte soweit, ich weiß, der Baubeginn sein ist zumindest aktuell so geplant.

00:20:49: Und auch dort geht es halt um das Thema Verkehrsfluss und auch Verkehrs-Sicherheit.

00:20:56: Da sollen ja Kreisverkehre wirklich große Vorteile bringen.

00:21:00: Ich bin manchmal nicht so überzeugt, weil eine Amperschaltung ist eigentlich eine klare Ansage.

00:21:05: Rot ist rot und grün ist grün.

00:21:07: Und Kreisverkehr ist ja immer etwas, wo man gucken muss, wenn man da reinfährt und auch wenn man drin

00:21:13: ist.

00:21:13: Ja, ich sag mal, wenn man die Verkehrsregeln kann und auch umsetzt vor allen Dingen.

00:21:17: Ist das nicht so das Problem?

00:21:18: Man muss halt aufmerksam fahren, das muss sie immer.

00:21:20: Ja,

00:21:21: aber du hast oft bei Kreisverkehr merke ich, da sind Leute, die damit nicht so vertraut sind, die dann die stehen, dann die wissen nicht, wie sie blinken sollen oder so, die das dann doch ein bisschen aufhalten.

00:21:30: Ja, das wirkt schon damit anders.

00:21:32: die Blinken, wenn sie in den Kreisverkehr reinfahren und nicht blinken, wenn sie rausfahren.

00:21:36: Wenn sie

00:21:36: in die richtige Richtung, also das sehe ich ganz häufig am Maler Stern, der kleine Kreisverkehr, Busplatte und Insel dazwischen.

00:21:45: Da sind unglaublich viele Leute, die links da reinfahren, weil die das nicht kapieren.

00:21:50: Es ist wahnsinnig.

00:21:52: Von daher kann ich dann einwandverstehen, aber andersrum muss ich mir so ein Fahrlehrer zitieren, den ich in meinem Interview hatte, der sagte, die Regeln sind eindeutig und einfach umzusetzen.

00:22:01: Wer jetzt noch das immer nicht hinkriegt, der hat keine Ausrede mehr.

00:22:06: Ja.

00:22:07: Ja, wie viel das hinkriege, ne?

00:22:09: Aber es ist so, Kreisverkehr ist ein Konzept, das hier einmal ... immer stärker umgesetzt wird.

00:22:16: Also als ich ein Kind war, gab es gar keinen.

00:22:19: Und mittlerweile gibt es ja, ich weiß nicht, zehn, bestimmt, oder werden wir die alle zusammen zählen.

00:22:25: Kalt-Hüßberg-Straße.

00:22:28: Maler-Sterne, zwei, drei.

00:22:30: Redenkamp-Straße.

00:22:34: Da kommt schon was zusammen.

00:22:35: Und das wird sich fortsetzen.

00:22:37: Es wird also noch mehr Kreisverkehre geben.

00:22:39: Ich glaube, auch die beiden jetzt geplanten werden nicht die Letzten sein.

00:22:43: Ist ja auch ein Trend, den man in anderen europäischen Ländern sieht.

00:22:47: Großbritannien, sowieso, die übertreiben schon seit Jahrzehnten damit.

00:22:51: Aber die Niederlande

00:22:52: z.B.,

00:22:52: die ersetzen jetzt mittlerweile auch, Kreuzungen immer mehr durch Kreisverkehre.

00:22:56: Da haben die früher auch schon gemacht, aber mittlerweile auch deutlich verstärkt dann noch.

00:23:01: Weil einfach der Verkehrsfluss da ist.

00:23:02: Es geht noch nicht mehr darum, dass es jetzt schneller geht unbedingt, aber dass wenigstens alles im Fluss ist.

00:23:07: Und keine Staus, wie du sie gerade beschrieben hast, entstehen.

00:23:09: Ich

00:23:10: hab bei den letzten zwei Ausflügen nach Holland, haben wir unser Fahrrad mitgenommen und es war wunderbar.

00:23:16: Also da haben Radfahrer auch einen ganz anderen Stellenwert.

00:23:20: Auch

00:23:20: gesetzlich gesehen.

00:23:23: Niederlande ist ein Fahrradfahrer-Land ganz klar.

00:23:25: Es ist alles ganz anders ausgebaut und ich habe da nie irgendwie Sorgen gehabt.

00:23:28: Also man wird da ganz anders wahrgenommen.

00:23:30: Respektiert würde ich mal so sagen.

00:23:33: Wäre wunderbar, wenn das hier auch so wäre.

00:23:36: Ich meine, da bist du ja selbst als Fußgänger schuld, wenn du vom Radfahrer auf dem Radweg umgefahren wirst, weil du hast auf dem Radweg nichts zu suchen.

00:23:42: Das wird behandelt wie eine normale Straße quasi.

00:23:45: Ja, kann man vielleicht auch mal von lernen.

00:23:47: Ja, aber das wird dann auf jeden Fall interessant vor allem was, ja, ob dieser Fluss dann tatsächlich auch funktioniert, so wie man sich das vorstellt.

00:23:55: Weil, ja, Altmal ist ja genauso zu Stoßzeiten.

00:23:58: Wenn du da jetzt meinetwegen aus Altmal Richtung Westerhold abbiegen willst, ja, Glück.

00:24:03: Rausse da.

00:24:04: Und Zeit.

00:24:05: Ja.

00:24:07: Ja.

00:24:07: Was steht da noch so an?

00:24:08: Wer haben jetzt Bauprojekte?

00:24:11: Maler Stern war mal interessant zu beobachten, vor allem das Fashion Outlet in der oberen Etage.

00:24:16: Die haben jetzt noch so achtzehn Stores auf ihrer Webseite gemeldet mit Marken.

00:24:21: Aber eigentlich genauso viele Lehrstände oben ist natürlich nicht so schön.

00:24:25: Vor allem die eine Seite, da wo Ravensburger ist, da sind nicht mehr viele Geschäfte.

00:24:29: Also zwei, drei sehe ich da noch, oder habe ich da gesehen.

00:24:32: Und da ist, ja, mal abzuwarten, was da reinkommt.

00:24:35: Der letzte war Blue Bricks, so ein Laden, so wie Lego.

00:24:39: Ich sag jetzt mal nachgemachte Lego.

00:24:41: Klemmbausteine

00:24:41: muss man sagen,

00:24:42: weil sonst

00:24:42: wäre Lego sehr böse.

00:24:44: Genau, Klemmbausteine heißen die, aber wir reden ja über Lego jetzt.

00:24:48: Ja, die sind da reingekommen und ansonsten ist da lange, lange kein Geschäft mehr reingekommen.

00:24:53: Also, der Leute ist da vor über einem Jahr rausgegangen und ja, da ist abzuwarten, was da passiert.

00:24:58: Also, der Askania-Laden, der ehemalige, steht immer noch leer.

00:25:00: Die K-Stadtetage, die obere, steht immer noch leer.

00:25:04: und ja, auch eine Stelle, wo eine, da soll es ja so eine Pommesbude rein, Pommesfreunde.

00:25:10: ist jetzt auch über ein Jahr her, dass die da rein wollten, ist auch noch nicht passiert.

00:25:13: Also das abzuwarten, was da passiert.

00:25:14: Und dann haben wir noch das Dach, wo du, Thomas.

00:25:17: Ja, man muss wirklich, also wie gesagt, unten Ufe bringen eigentlich weiter, aber man muss sich doch vielleicht mal die Dramatik der Situation klar machen.

00:25:27: Dieses Dach muss in den nächsten zwei Jahren saniert werden.

00:25:33: Wir haben im Augenblick ein Provisorium, das ist diese sogenannte Einhausung, das Zelt, was alle gesehen haben.

00:25:39: Dieses Zelt schützt im Augenblick den Malerstern vor Regen, vor Sturm, vor Eis und Schnee.

00:25:45: Ja, das heißt, wenn man im Stern ist und sieht noch die Reste des alten Luftgießendachs, das ist nur noch eine Folie, die durchhängt.

00:25:54: Die obere Hälfte ist schon weg.

00:25:56: Es gibt also kein Zurück mehr zu dem alten Dach.

00:25:59: Da sind alle Brücken abgebrochen worden.

00:26:01: Es muss ein neues Dach geben und ich sage jetzt mal innerhalb der nächsten zwei Jahre.

00:26:08: Und wenn das nicht geschieht, dann bedeutet das, dass die Baugenehmigung für die Einhausung erlischt.

00:26:15: Einkaufszentrum kein Dach mehr.

00:26:18: Und dann ist es eigentlich nicht mehr zu betreiben.

00:26:21: Das muss man ganz klar.

00:26:23: Dann gibt

00:26:23: es ein Verbot.

00:26:24: Da gibt es eine, wie nennt sich das Baupolizei?

00:26:28: Oder also es gibt eine Behörde, die dann dafür sorgen wird, dass dann dort ein weiterer Betrieb des Sterns nicht mehr möglich ist.

00:26:37: Und es gilt jetzt wirklich darum, die Eigentümer zusammenzubringen, die Entscheidung zu treffen, die Investition zu tätigen, dass dieser Stern dauerhaft als Einkaufszentrum, auch als Outlet, also als Einkaufszentrum erhalten, als Outlet entwickelt werden kann mit überregionaler Strahlkraft.

00:26:56: Nur, ja, wir haben ja letztens ja auch mal mit dem Bürgermeister zu dem Thema gesprochen, auch der Bürgermeister Thomas Dias hat das Gefühl, es geht im Augenblick nicht voran.

00:27:04: Und das ist sehr enttäuschend.

00:27:06: Und das ist für die Stadt auch bedrohlich.

00:27:10: Da haben

00:27:12: wir ja schon letzten Mal angeschnitten.

00:27:13: Man darf sich da gar nicht vorstellen, was passiert, wenn es wirklich dann soweit käme.

00:27:17: Ich meine, zumal es ja in Nachbarschläten wie Bottrop da erschreckende Beispiele gibt.

00:27:22: Ich glaube, da soll auch die Fakt AG eine unruhliche Rolle gespielt haben.

00:27:26: Ja, da haben wir jetzt einen riesigen Leerstand, also eine Ruin, eine Bittonruine sozusagen.

00:27:31: Das wäre ja der Supergau für die Mala Mitte, wenn ... Das ist ja mal Mitte, mehr oder weniger.

00:27:38: Eigentlich muss man immer noch an das Gute glauben, muss man daran glauben, dass die Investoren und vor allem auch der Vertreter, der Gläubiger, der Insolventenfakt AG, dass die die Kraft finden.

00:27:55: Jetzt geht noch um zehn Millionen Euro, die draufgepackt werden müssen, so in etwa, jedenfalls zu den Millionen, die jetzt schon ausgegeben wurden.

00:28:02: für die Einhausung, dass dieses Geld ausgegeben wird, dass die Investitionen erfolgen, dass diese Immobilie malersterndauerhaft nutzbar bleibt.

00:28:11: Darum geht es jetzt.

00:28:13: Also das muss man sich den Ernst der Lage, muss man sich tatsächlich mal klar vor Augen führen.

00:28:17: Ja, sozusagen.

00:28:20: Ja, hat die Faktorgeher eigentlich auch versucht und die haben auch viel bewegt, muss man sagen.

00:28:24: Wenn ich mir ins Gedächtnis ruf, wie der Mahlerstern, so aussehen, so aussah, da war es schon kurz vor Feierabend.

00:28:32: Das war wirklich nicht schön.

00:28:33: Dann, ja, zwei, acht, zehn, zwei, neunzehnt sind dann neue Geschäfte dazu gekommen.

00:28:37: Da hat also der Kräler Platzbulle belebt, die Unterretage des K-Stadthauses, da kam Edeka rein, da kam Zoonko rein, da kam Aldi rein, dann ist DEM dahin gegangen.

00:28:46: Der Uwe Souberherrten hatte nur das Place aufgemacht, dann ist Action da reingekommen und dann war er tatsächlich erst mal Action.

00:28:52: Also das war es bis heute.

00:28:55: Bis heute.

00:28:55: Also die untere Etage ist wesentlich belebter als oben natürlich, weil die Leute eine Treppe hoch müssen vielleicht, aber dann auch mit dem Eröffnung des Fashion Outlets kam da wirklich Leben rein.

00:29:05: Ich dachte Donnerwetter, auch schöne Geschäfte, tellerleuchtet, modern eingerichtet, tolle Sachen, also bitte mehr davon.

00:29:13: Aber du beobachtest das ja sehr intensiv, Patrick.

00:29:16: Aber ist es nicht so, dass auch beim Outlet sozusagen einen Höhepunkt überschritten ist?

00:29:21: Das ist da schon mal mehr Stores, als im Fall.

00:29:23: Ja, auf

00:29:23: jeden Fall.

00:29:24: Ja, ja.

00:29:25: Also die Lehrstände, die man jetzt auf der einen Seite sieht, also die waren nicht so wie zu Beginn.

00:29:29: Und was dieses Fashion-Outlet natürlich hart getroffen hat, war Corona, zwei Jahre.

00:29:35: Die sind direkt in diese Phase rein.

00:29:36: Die sind

00:29:36: direkt da, also Ende des Jahrhunderts, die ersten Stores da eröffnen.

00:29:40: Dann kamen März, im Jahrhunderts zwanzig.

00:29:43: Ja, dann ging dann die Pandemie los und das hat hier schon richtig getroffen.

00:29:47: Und Ukraine ist auch nicht so förderlich gewesen in den ersten Monaten, wo Leute gesagt haben, ich behalte erst mal mein Geld.

00:29:52: Zusammen hat man so rausgehört von vielen Filialeiterinnen, die da so waren.

00:29:57: Also es waren schon schwere Zeiten für die Eröffnung eines Fashion Outlets.

00:30:01: Aber nach wie vor sind es schöne Geschäfte, die da sind heller leuchtet, moderne Ware, modern eingerichtet.

00:30:06: Eigentlich, ja, das hat Potenzial, aber ... Es fehlt noch einen an Marken, die da reinkommen.

00:30:13: Und ich muss sagen, ich gehe mittlerweile wieder gerne in den Sternen, also jetzt nicht so, dass ich mich super drauf freue, aber halt, dass ich nicht die Notwendigkeit sehe, extra nach Recklinghausen fahren zu müssen oder so, um Bekleidung oder sonst was zu kaufen.

00:30:25: Du hast im Grunde genommen alles irgendwie da vor Ort.

00:30:28: Selbst Lebensmittel jetzt durch Elika und Aldi wieder auch vernünftig, das ist schon ganz praktisch.

00:30:33: Und wenn sie das jetzt auf die obere Etage irgendwie nach ausweiten könnten, auf irgendeine Art und Weise, auch wenn es schwierig ist, weil ... gigantisches Ladenlokal von Karstadt-Herty, was da übrig geblieben ist.

00:30:44: Das ist nicht ohne.

00:30:45: Knapp sechstausend

00:30:45: Quadratmeter sind dann noch zu bebauen.

00:30:48: Also passen ja noch einige Marken rein.

00:30:49: Und die Betreiber haben es immer so als so ein Hybrid-Center angesehen.

00:30:53: Also du hast da sowohl Mode um, Fashion und Outlet und unten dann eben auch.

00:30:57: du hast Supermärkte, du hast dann aber auch Deichmann und Schreibfahren eigentlich alles.

00:31:02: Du hast Drogerie-Märkte.

00:31:03: Im Grunde genommen die Altstadt nur als Einkaufszentrum,

00:31:06: wenn

00:31:06: man so will.

00:31:07: Ja, aber auch da ist ja weiterer Investitionsbedarf, guckt euch mal nur das Dach des alten K-Stadtbereichs.

00:31:14: Die haben da jetzt, das ist also auch dringend sanierungsbedürftig, das Chem also noch on top.

00:31:19: Ich fantasiere jetzt mal auch wieder einen Millionenbetrag, der noch on top käme.

00:31:23: Im Augenblick liegen da so dicke Gummimatten, die den Regen so ein bisschen abhalten sollen, die sind so mit.

00:31:28: Ja, schweren Säcken irgendwie beschwert, dass sie bei Sturm nicht wegfliegen.

00:31:32: Das ist ja alles keine Dauer.

00:31:33: Bestrechen ist von mir immer ein Parkdeck, ne?

00:31:35: Genau, da war man ganz, ganz früher mal mit dem Auto parken konnte und dann ... Das ist

00:31:39: Rondell hoch.

00:31:40: Genau, ne?

00:31:40: Das war mal eine schöne Prüfung auch bei Führerscheinprüfungen, dass man das Rondell hochfahren musste.

00:31:45: Und das

00:31:45: war damals schon eine Schlaglochpiste da oben.

00:31:48: Da kommt wieder die Pleite, der Faktor geht zum Tragen.

00:31:51: Also da schließt sich dann der Kreis.

00:31:52: Weil da ist die Frage, was hat das Fashion Outfit schlimmer getroffen?

00:31:56: Die Corona-Krise oder die ... Wenn es der Fakt da geht.

00:32:01: Geht

00:32:01: Hand in Hand.

00:32:03: Dann hoffen wir mal, dass die Investoren noch investieren.

00:32:07: Ja, dann vielleicht ein paar lustigeren Themen.

00:32:09: Ich wollte

00:32:10: gerade sagen, wir werden jetzt schon wieder hier, die Leute sind gerade mal ins neue Jahr gestartet und schon kriegen wir hier nur den depressiven Themen.

00:32:15: Nein,

00:32:16: wir bleiben mal gut, dass alles gut wird und nach wie vor ist da Leben im Allersterne, also vor Feiertagen oder so, wenn es auch Geld geben wird, ist die Bude voll.

00:32:25: Da sind da viele Leute.

00:32:27: Daumen hoch.

00:32:28: Wenn

00:32:28: es in zwei Jahren immer noch nicht so weit ist, dann können wir jammern.

00:32:30: Ja, ansonsten wird... Was wollte ich jetzt sagen?

00:32:33: Ich mache mal Pause.

00:32:34: Irgendwas

00:32:35: Positives?

00:32:35: Irgendwas

00:32:36: Positives, genau.

00:32:37: Die Infiltwipes kehren zurück.

00:32:38: Die Infiltwipes, das war im vergangenen Jahr die Dreißig-Jahr-Feier der SlyDogs, mal als Baseballverein.

00:32:45: Dreißig Jahre gibt sie schon und sind eigentlich immer noch eine Randsportart.

00:32:49: Wo kann ich schon mal Baseball spielen oder im Fernsehen sehen?

00:32:52: Das ist ja eine Randsportart.

00:32:54: Die haben aber trotzdem groß gefeiert, im Jahranstalt und bekanntlich, am XXIII.

00:32:58: August war das, glaube ich, mit DJ Mokwai, mit Phil Fultner, zwei weltbekannte DJs, die aus Marl kamen.

00:33:05: Da sind über zweitausend Leute gekommen, zweitausend, einenhundert, neunvierzig, glaube ich, und für eine Veranstaltung, die noch keiner kannte, die eine solche Premiere war, super.

00:33:14: Da war super Stimmung, also wir waren ja auch vor Ort abends und egal mit wem ich da gesprochen habe, Alle waren begeistert, dass in Mahl eine Sonne-Nummer stattfindet.

00:33:21: Und der Damian Kaiser, der Abteilungsleiter Baseball von den Slavorks, sagte auch, am nächsten Tag hat er wohl gesagt, ne Bonny wieder, so viel Stress, so viel Theater.

00:33:30: Ist ein Bonn-Shut gewesen.

00:33:31: Aber dann so nach ein paar Tagen Abstand hat er sich dann so die Videos angeguckt, Drohnaufnahmen und so weiter.

00:33:37: Fotos und dachte, boah, das war doch wohl eine super coole Party.

00:33:39: Und so, die wiederholen wir jetzt.

00:33:40: Und die sind jetzt keine Profi-Veranstaltte, die damit auch viel Geld machen wollen oder so.

00:33:46: Aber er sagt, wenn er Geld abfallen würde, Würde es vielleicht auch, weil man einige Fehler gemacht hat, nicht mehr machen könnte, dann wird das Geld auch so in die Jugendarbeit gehen, also in den Vereins zugutekommen.

00:33:56: Also wäre dann auch noch eine gute Sache für den Sport, den die da betreiben.

00:34:00: Und ja, der Termin steht schon fest, der ist der Aug.

00:34:05: DJ Mokwai und Herr Phil Fultner, die haben sofort zugesagt.

00:34:08: Also, die waren sofort wieder dabei, waren die es auch total cool fanden.

00:34:12: Und wie gesagt, wer das erlebt hat, der war begeistert.

00:34:15: Also, ich habe nichts Negatives drüber gehört.

00:34:17: Das war auch so schnell ausverkauft, ne?

00:34:19: Relativ schnell ausverkauft.

00:34:20: Es gibt so Early Bird Tickets für, glaube ich, die sind Eurofünfzig, die anderen dann zwanzig Euro, dreißig Euro.

00:34:25: Abendkasse ist auch noch geplant.

00:34:27: Die wollen als alles ein bisschen besser gestalten.

00:34:29: Also, nicht mehr so lange Schlangen am Eingang.

00:34:31: Die sollen jetzt noch innen verlegt werden, die Kastenhäuschen.

00:34:35: mehr Toiletten auch, gab wohl auch beschwert, dass das zu wenig Dixiklos aufgestellt wurde, es soll alles verbessert werden.

00:34:40: Ja, und dann können wir uns, glaube ich, auf eine tolle Sache mal freuen, über die wir auch natürlich ausführlich berichten werden.

00:34:45: Ich denke mal auch mit dem Livestream vielleicht.

00:34:47: So oder so, ja, wir sind auf jeden Fall vor Ort.

00:34:50: Was die Sleidocks auch noch machen, ist am fünfundzwanzigsten April ein US Sports Day.

00:34:54: Das haben die in den letzten Jahren an einem Tag gemacht, also tagsüber war US Sports Day auch im Stadion.

00:34:59: Da konnte man sich exotische Sportarten angucken, ausprobieren, mitmachen und so weiter.

00:35:04: Und ja, Football, solche Sachen, auch eben US-Sport.

00:35:08: Das wäre aber auch alles relativ stressig.

00:35:09: Deswegen wird das jetzt auf dem twenty-zwanzigsten April vorgezogen.

00:35:13: Ja, wunderbar.

00:35:15: Wenn ich so bedenke, ich war früher freier Mitarbeiter hier bei der Mala als Jungsbund noch.

00:35:19: Da waren die, glaub ich, haben ihr fünfjähriges oder so gefeiert, da war ich da.

00:35:23: Da waren die noch, wenn ich mich recht entsinne, in Polsom auf dem Acker oder so haben die gespielt.

00:35:28: Also so ganz nach dem Motto da, wo man uns lässt, machen wir jetzt mal ein bisschen.

00:35:32: Ich find das total toll, dass die mittlerweile halt mit dem Jan-Stadion einen tollen Ort gefunden haben.

00:35:38: seit langer Zeit.

00:35:39: Aber ja, und dass sie jetzt so lange bestehen und so einen Erfolg haben, auch mit solchen Sachen, und darüber dann sich auch finanzieren können, finde ich gut.

00:35:48: Muss ja nicht nur immer alles Fußball sein.

00:35:53: Ja, was haben wir denn noch so, was steht noch

00:35:54: an?

00:35:55: Ja, viele Arbeitsplätze kommen im Jahr zum Jahr zum Jahr.

00:35:59: Da wird fertig.

00:36:02: Im Frühjahr wird dann sozusagen Produktion und Distribution aufgenommen.

00:36:08: In diesem Jahr die ersten vierhundert der mindestens sechshundert Arbeitsplätze aufgebaut.

00:36:15: Das heißt, man kann sich da bewerben.

00:36:17: Man kann hier in Malen neuen Job finden.

00:36:20: Und das ist natürlich eine tolle Sache.

00:36:22: Das ist ja sozusagen die erste Stufe des Industrieprojekts Gate Ruhe, die jetzt praktisch schon ihrer Fertigstellung entgegengeht.

00:36:29: Das heißt, da, wo früher mal oder ganz früher mal das BRSF Kraftwerk waren, ist jetzt diese riesige Produktions- und Distributionshalle von Tallier.

00:36:39: Print on Demand gibt es da und ja von hier aus wird sozusagen in Mitteleuropa dem Giganten Amazon eine effektive Konkurrenz gemacht.

00:36:48: Das heißt zum Beispiel im Buchbereich haben die hier in Mitteleuropa Amazon schon aus dem Feld geschlagen und da ist mal eigentlich mit die wichtigste Städte des Vorankommens für diesen Milliardenkonzern Talia.

00:37:01: Das ist also wirklich eine riesige Firma mit Milliarden Umsatz auch und mal spielt in den strategischen Überlegung dieses Konzerns eine zentrale Rolle.

00:37:12: Und das ist super für diese Stadt.

00:37:13: Das ist echt immer Strukturwandel.

00:37:16: Ist

00:37:16: ja das beste Gelände für so ein Unternehmen, oder ist alle Anbindungen, die du brauchst, du hast Fläche ohne Ende da.

00:37:22: Das ist perfekt im Grunde genommen.

00:37:23: Du musst nichts irgendwie noch extra, du brauchst keine Bahnstrecke bauen oder was weiß ich, also zumindest nicht als Firma selbst.

00:37:29: Es ist alles da und die Straße, die Kaldiesbergstraße ist ja erneuert worden und.

00:37:35: wird auch sehr schön werden.

00:37:36: Also das ist jetzt nur ein Detail, aber vor kurzem sind da hundertneunzig neue Bäume gepflanzt worden an der Kalduisbergstraße und an der Nordstraße.

00:37:44: Das heißt, das wird wieder eine richtig schöne Allee werden mit richtig tollen Fußgängerwegen, Bürgersteigen und Radwegen.

00:37:52: Also da muss man sich da mal angucken, wenn noch nicht da war.

00:37:55: Das ist es wirklich so, wie es sein sollte.

00:37:57: Das

00:37:57: heißt, lieber Bürgermeister, der in fünfzig Jahren in diesen Amt sitzen wird, Da kann man sich schon auf umfangreiche Sanierungen dann einstellen, weil die Wurzeln dann...

00:38:07: Ja, nee, nee, nee.

00:38:09: Das haben die schon sehr gut gemacht.

00:38:11: Also die Bäume, die haben alle richtige Grünstreifen.

00:38:14: Das heißt, die haben gar keine Chance, Steine hochzudrücken.

00:38:18: Weil um die Bäume herum ist sozusagen, ist es Grün.

00:38:21: Kein Bodenbelag, das Regenwasser sinkert da ein.

00:38:24: Die Bäume können sich ausbreiten, können wachsen.

00:38:27: Die Stämme können wachsen.

00:38:28: Da ist jede Menge Platz für alles.

00:38:30: Das heißt, die... Die Wurzeln können sich da auch nach unten entwickeln und werden nicht zur Seite drängen.

00:38:36: Nein, nein, diese Radwege, die sind schon also nach dem neuesten Stand der Kenntnis und auch der Umweltechnik gebaut worden, das wird dauerhaft richtig gut.

00:38:46: Ja, wäre schön, wenn dadurch dann neue Arbeitsplätze nach Mal kommen würden.

00:38:49: Ja,

00:38:50: und das ist ja erst der erste Schritt.

00:38:51: Es geht ja weiter.

00:38:52: Wir werden jetzt im Jahr Ihrmaligen Werkwerksanlage von AV-Drei-Sieben erlegen, das heißt Fertigstellung in dem Sinne.

00:39:02: die restlichen Gebäude werden dann Ende des Jahres abgetragen sein.

00:39:07: Dann gibt es noch ein Jahr eine Bodensanierung, die da zum Glück nicht so aufwendig sein muss, weil es da keine Kokerei gab.

00:39:14: Und dann kommen die neuen Firmen auch auf dieses Gelände und das wird noch, da werden noch mal hunderte neue Arbeitsplätze entstehen, da bin ich mir ziemlich sicher.

00:39:23: Das heißt also, da geht es dann für die Stadt wirklich mal richtig nach vorne.

00:39:27: Gibt es denn schon zumindest Gerüchte, wer es werden könnte?

00:39:31: Nee, also da habe ich immer nicht, als Journalist, man hat ja immer die Lauscha offen.

00:39:36: Aber nein, also ich mein... Wir wurden ja schon vor Jahren mal Projekte vorgestellt, die es dann gar nicht geworden sind.

00:39:42: Talia war eine riesen Überraschung, als die Stadt damit um die Ecke kam.

00:39:46: Also ich war auch überrascht.

00:39:48: Damit hatte ich nicht gerechnet.

00:39:49: Muss ich sagen, hatte ich gar nicht um den Zettel.

00:39:52: Nein, das ist alles noch geheim.

00:39:54: und es gibt Verhandlungen.

00:39:55: und die Maler Wirtschaftsförderung, die steckt da in Gesprächen, die ist ja auf allen, ich sage mal, Investitions- und Immobilienmessen vertreten, wo die großen Player, die also auch die Millionen zu verteilen haben, dann auch zugegen sind und gucken, wo kann man neue Fabriken aufbauen, wo sind die Bedingungen so, dass sich Investitionen lohnen.

00:40:14: Und da ist Mal und Gate Rue, ist da eine allererste Adresse.

00:40:19: Das einzige was schwierig ist, ist sozusagen die Zeitplan einzuhalten.

00:40:23: Mal wirbt seit Jahren mit der Fläche und es dauert immer länger, bis die fertig ist.

00:40:27: Also die Rack-MV, die Montana-Mobilien, der Rack, die geben sich alle Mühe, aber wie das in Deutschland so ist, wenn irgendwo plötzlich in irgendeinem alten Gebäude ein Fledermausnest entdeckt wird.

00:40:40: Dann ist erst mal wieder Feierabend mit Abriss.

00:40:42: Und zusätzlich

00:40:43: auch wieder Corona-Ukraine

00:40:45: in

00:40:45: den letzten Jahren.

00:40:46: Aber

00:40:47: wie gesagt, im Augenblick, also das meiste ist eigentlich geschafft, der Fahrplan steht, sießundzwanzig soll das Gelände abgeräumt sein.

00:40:54: Siebenzwanzig Bodensanierung, achtundzwanzig neue Betriebe.

00:40:58: Das ist die Perspektive.

00:41:00: Ich habe auch noch ein paar Termine, die feststehen.

00:41:02: Jetzt mal auch ein Themenwechsel.

00:41:03: Ein paar Fernsehstars, wenn wir da nochmal kommen, am vierten, zwanzigsten April ist Grimme angesagt, die Grimme-Verleihung wieder traditionell am Freitag im Maler Theater.

00:41:12: Insgesamt jetzt die sechzigste Verleihung, da werden wir natürlich auch wieder vor Ort sein und obfangreich berichten mit Livestream und allem drum und dran.

00:41:19: Dann steht auch schon das nächste Hülse Oktoberfest fest, am sechzehnten, siebzehnten Oktober wieder in Hülz.

00:41:25: Das ist die vierzehnte Ausgabe.

00:41:26: Traditionell ja auch mit so prominenten Schlagerstars und Ballermannsängern, wer das ist, steht noch nicht fest.

00:41:33: Aber der Termin ist schon da, also zwei Tage wird es da in der Gaudi geben.

00:41:37: Und dann steht auch wohl fest, dass der Winterzauber in der Wiederholung geht.

00:41:40: Und zwar war das ja im letzten Jahr Weihnachten eine Premiere an der Paraclinik, dass da eben der Weihnachtsmarkt in Hüls gezogen ist von der Lomühle aus.

00:41:51: Und während Katzort schon durchblicken lassen, dass da die Wiederholung stattfindet.

00:41:54: Das fanden die Besucher übrigens richtig toll.

00:41:56: Tolle Location, also toll gemacht.

00:41:58: weil

00:41:59: Lorühle ist doch noch ein bisschen schwieriger.

00:42:01: Bisschen weit weg.

00:42:01: Und vor allem der Nikolausumzug, der konnte ja direkt vom Hülser Marktplatz da hinlaufen.

00:42:06: Weil nicht zu weit, auch für Leute, die jetzt nicht so fit sind, war eine wunderbare Kombination.

00:42:09: Fand ich auch richtig toll.

00:42:11: Ja, super.

00:42:12: Können wir uns darauf freuen.

00:42:14: Wunderbar.

00:42:15: Und wenn ich so auf die Zeitblicke würde ich sagen, wir kommen mal zum Ende so langsam.

00:42:19: Seien ihr habt das noch was Wichtiges, was wir vergessen haben?

00:42:22: Nö, gute Vorsätze wissen wir alle.

00:42:23: Also, die

00:42:24: hält man eh nicht ein.

00:42:26: Mehr

00:42:26: Sport treiben, abnehmen und so.

00:42:28: In diesem Sinne entlassen wir euch jetzt in den schönen Neujahrstag.

00:42:33: Und dann könnt ihr das noch ein bisschen genießen.

00:42:35: Und wir wünschen euch alles Gute für das neue Jahr.

00:42:38: Und wir hören und sehen uns dann nächste Woche wieder.

00:42:41: Danke schön.

00:42:42: Tschüss.

00:42:42: Tschüss.

00:42:43: Ich geh jetzt joggen.

00:42:45: Glaube ich nicht.

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