Können wir uns jetzt sicher fühlen? - MarlZeit - Folge 39
Shownotes
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00:00:00: Ordnung und Sicherheit im Stadtkern, wohin?
00:00:02: mit den Seilscheiben?
00:00:04: und so feiert Thomas der Host Weihnachten.
00:00:13: Und damit herzlich willkommen bei Marlzeits, dem Podcast der Marla-Zeitung heute mit meinen Kollegen Heinz-Peter Moor.
00:00:18: Hallo.
00:00:19: Thomas Brisch.
00:00:20: Hallo.
00:00:21: Und mein Name ist Stefan Korte.
00:00:22: Und zuallererst wünschen wir euch natürlich frohe Weihnachten da draußen.
00:00:25: Es ist der erste Weihnachtsfeiertag.
00:00:27: Ich hoffe, ihr habt einen schönen heiligen Abend gehabt und könnt jetzt heute und morgen noch richtig schön genießen.
00:00:33: Und wir haben uns gedacht, es ist trotzdem in der Stadt so viel los.
00:00:36: Wir können nicht nur auf Weihnachten die ganze Zeit gehen.
00:00:39: Deshalb fangen wir jetzt mal an mit Ordnung und Sicherheit.
00:00:45: Hat es mit Weihnachten wirklich gar nicht viel zu tun.
00:00:47: Aber es ist ein wichtiges Thema, weil im Wahlkampf schon groß diskutiert worden ist.
00:00:52: Und jetzt hat Thomas Derhorst, der neue Bürgermeister, einen Maßnahmenplan für Sauberkeit, Ordnung und Sicherheit ins Leben gerufen und präsentiert.
00:01:04: Thomas, du bist da im Thema.
00:01:05: Was will er machen?
00:01:07: Ja, also der meint es wirklich ernst.
00:01:08: Es geht tatsächlich auch um Wahlkampfversprechen, die eingelöst werden sollen.
00:01:12: Es geht um dieses subjektive Unsicherheitsgefühl.
00:01:14: Es gibt viele Bürger in Mal, die fühlen sich hier nicht mehr wohl.
00:01:18: Und das sind erstaunlicherweise nicht nur ältere Leute.
00:01:21: Das sind auch viele jüngere Leute, zum Beispiel auch Schülerinnen und Schüler von weiterführenden Schulen.
00:01:27: Bei denen hat es zuletzt auch von städtischer Seite eine Umfrage gegeben.
00:01:30: Da kam zum Beispiel heraus, Die Schülerinnen und Schülern sind ganz überwiegend dafür, dass es eine Videoüberwachung gibt an ausgewählten Plätzen.
00:01:39: Und da sind wir eigentlich schon mitten im Thema.
00:01:42: Die Stadt Mahl.
00:01:43: will jetzt mit Überwachungsmaßnahmen starten.
00:01:46: Zunächst geht es allerdings um Radar-Technik.
00:01:49: Genau,
00:01:49: da geht es nicht um Videobilder, sondern um was Erklärmer, was Abstrakteres ist es ja.
00:01:54: Ja,
00:01:54: also Radar-Technik, Radar-Überwachung heißt, ich habe einen Platz, zum Beispiel, da jetzt beim Pilotprojekt, den Schulhof des ASGs, im Blick.
00:02:05: Ich erkenne über Radar-Bewegungsmuster keine einzelnen Personen, also keine Gesichter.
00:02:11: Das heißt, es gibt also keine da Schutzrechtlichen Probleme.
00:02:14: Aber bei der Behörde, beim Kommunalen Ordnungsdienst kann man dann sehen, da bewegen sich Menschen auf diesem Platz abends außerhalb der Schulzeiten in der Dunkelheit.
00:02:27: Da sind auffällige Bewegungsmuster, die randalieren möglicherweise oder beschmieren Wände, werfen Scheiben ein.
00:02:34: Da gibt es sofort einen Alarm beim kommunalen Ordnungsdienst.
00:02:37: Und die können dann schnell vor Ort sein und sich die Leute greifen.
00:02:41: Das ist im Grunde das, was so die erste Maßnahme sein soll.
00:02:44: Es geht sogar
00:02:45: weiter.
00:02:46: Ja, ich wollte gerade einmal kurz reingeretschen.
00:02:47: Die werden dann auch beim KOD auch Dienst haben, dass die auch nachts reagieren können.
00:02:52: Ja, also wenn ich das richtig weiß, wird es natürlich einige Nachtstunden geben.
00:02:57: nicht unbedingt jemand da ist.
00:02:58: Also, vierundzwanzig sieben nicht.
00:03:00: Aber schon in den Abendstunden, in denen normalerweise was vorfällt, ist jemand da, schaut auf den Schirm und überwacht das.
00:03:09: Und wie gesagt, dann kann es schnell eine schnelle Reaktion geben.
00:03:13: Ja, und das ist ein Pilotprojekt.
00:03:14: Also, man denkt aber schon weiter in ein zweiter Schulluft könnte tatsächlich das Gymnasium im Lohkampf sein.
00:03:19: Das hat der Bürgermeister jetzt angekündigt.
00:03:21: Also, diese Technik wird ausgebaut, weil sie eben auch datenschutzrechtlich Unumstritten kostet halt Geld.
00:03:28: Das Geld will die Stadt aber im Sinne der Bürger in die Hand nehmen.
00:03:32: Wobei Thomas Theras, der Bürgermeister, auch schon im Wahlkampf klargemacht hat, eigentlich ist das für ihn nur die zweitbeste Lösung sein.
00:03:40: Favorit ist eigentlich die Videoüberwachung, die auch in anderen Städten schon praktiziert wird.
00:03:45: Der Theras war ja vorher in Olfen beruflich tätig.
00:03:48: Dort gibt es tatsächlich Eine Videoüberwachung von öffentlichen Plätzen, die auch schon dazu geführt hat, dass Straftaten aufgeklärt werden konnten, dass Täter überführt werden konnten, ist natürlich datenschutzrechtlich nicht so einfach.
00:04:02: Aber Thomas Störst und die Verwaltung werden prüfen, ob das nicht in Mal auch für bestimmte Situationen realisierbar ist.
00:04:10: Und ja, offenbar gibt es da auch eine breite Unterstützung aus der Bürgerschaft.
00:04:16: Ganz kurz in Ulfen hat sich das denn mittlerweile geklärt, ob das legal ist, was die da machen, weil das stand ja auch lange Zeit in Frage noch.
00:04:22: Man muss
00:04:23: natürlich bestimmte rechtlichen Rahmenbedingungen einhalten.
00:04:25: Man muss als Stadt auch bereit sein, mit übergeordneten Behörden zu diskutieren, vielleicht auch mal so ein bisschen, ich sage mal, in den Ring zu steigen, die eigenen Interessen auch offensiv zu vertreten.
00:04:35: Aber es scheint dort zu funktionieren, es läuft dort.
00:04:40: Das sollte zu denken geben.
00:04:42: Das heißt, hier in Mal hieß es ja vor der Kommunalwahl immer, ne, geht nicht, dürfen wir nicht, können wir nicht, wollen wir nicht.
00:04:49: Und möglicherweise weht jetzt ein anderer Wind.
00:04:51: Aber wie gesagt, wir starten mit der Radarüberprung, das ist
00:04:55: das Erste.
00:04:57: Ich muss das jetzt mal einwerfen, Videoüberwachung am Busbahnhof hatten wir ja schon, so ist es nicht.
00:05:01: Ob die jetzt aktiv war oder nicht, hat uns ja keiner so wirklich gesagt, aber es hing ja eine Zeit lang am Busbahnhof Kameras.
00:05:09: Uns Schilder, Vorsicht, Videoüberwachung.
00:05:11: Dann haben wir irgendwann bei der Stadt mal nachgefragt und dann waren die Dinge am nächsten Tag auf einmal weg.
00:05:14: Genau,
00:05:16: wir haben das durch einen Zufall gesehen, ich habe die Stadt darauf aufmerksam gemacht, da waren auch Schilder und das waren zwei Kameras, ja, und dann waren die tatsächlich, wer keiner wusste, wie lange die ... Da schon Hängen offenbar hatte, die niemand mehr auf dem Schirm.
00:05:28: War natürlich sehr grotesker.
00:05:31: Ja, man diskutiert die ganze Zeit darüber und eigentlich hängen sie da schon.
00:05:34: Und weiß man überhaupt, warum die da hängen?
00:05:36: Also wer die da mal aufgehängt hat, aus welchem Grund?
00:05:40: Nein, aber ich habe dir auf einer Archivaufnahme gefunden.
00:05:43: Das waren mehrere Jahre her.
00:05:45: Ich glaube, die hingen da schon, also auf unserem Archivwild hingen die da schon auch schon seit fünf Jahren.
00:05:51: Und das muss also in grauer Vorzeit müssen die da aufgehängt worden sein und dann hat man die wohl aus dem nicht mehr auf dem Schirm gehabt.
00:05:59: Sehr gut.
00:06:01: Es gibt jedenfalls technische Möglichkeiten, wie man es vielleicht tatsächlich installieren könnte.
00:06:05: Also, Herr Theos hat zum Beispiel die Möglichkeit ein Spiel gebracht, dass diese Aufnahmen grundsätzlich, wenn es Video ist, erst mal verpikselt sind.
00:06:13: Dass aber möglicherweise durch einen richterlichen Beschluss, sag ich jetzt mal so, die Verpikselung dann, wenn tatsächlich eine Straftat sozusagen erfasst worden ist, ihm nacheinander aufgehoben werden kann.
00:06:24: Dass man das sozusagen im Nachhinein wieder scharf kriegt.
00:06:27: Weiß nicht genau wie es funktioniert Stefan da kannst du sicherlich.
00:06:32: Ich habe mich fachlich jetzt explizit damit noch nicht beschäftigt aber ich kann es mir schwer vorstellen weil entweder die bilddatei ist komplett da oder sie ist nicht komplett da.
00:06:40: also du musst ja wenn du es verpixelt und dann rückgängig machen willst heißt das ja eigentlich das original behältst du bei und legst da nur was drüber was aber.
00:06:48: nicht zu dem Bild gehört.
00:06:49: Das heißt, du hast keine richtige Unkenntlichmachung.
00:06:51: Das irritiert mich jetzt ein bisschen, wie das funktionieren soll.
00:06:54: Es gibt, es ist mittlerweile Gang und Gebe bei Videoüberwachungssystemen, was hier im privaten Bereich, was dem betrifft, dass man von Uhrzeit sowieso, also von morgens bis abends zum Beispiel, wenn Publikumsverkehrs oder so, das dann verpixelt wird automatisch, auch Kennzeichen und so, alles, was datenschutzmäßig relevant ist.
00:07:12: Und dann nach einer bestimmten Uhrzeit wird die abgeschaltet, die Verpixelung.
00:07:16: Aber dass du ... ... halt rechts sicher was verpixeln kannst und dann diese Verpixelung wieder zurücknehmen kannst, kann nicht mehr schwer vorstellen.
00:07:24: Weil wie gesagt, du musst das Original ja irgendwann dann da wieder haben.
00:07:27: Oder du kannst nur so eine Crocs machen, dass irgendeine KI dann die Verpixelung wieder rückgängig macht, wo?
00:07:32: dann hast du aber Fantasie und nicht Fakten.
00:07:35: Also das kann ich mir schwer vorstellen im Moment.
00:07:38: Es mag sein, dass es da mittlerweile auch schon Technik gibt, die das anders regelt, aber nach meinem Verständnis ... Ich weiß nicht, ob das so klappt, wer sich das vorstellt.
00:07:46: Ja
00:07:46: gut, aber das war ja nur eine Idee, schauen wir mal.
00:07:48: Aber es gibt ja wirklich weitere Maßnahmen, die tatsächlich realer sind und dazu gehört die personelle Aufstockung des kommunalen Ordnungsdienstes.
00:07:58: Das heißt, die Stadt will, dass mehr Ordnungsamtsmitarbeiter draußen sind, vor Ort sind.
00:08:03: Wir haben im Augenblick fünfzehn besetzte Stellen für draußen, wir sollen auf zwanzig erhöht werden, das heißt, da werden jetzt fünf Leute.
00:08:10: eingestellt, Fachkräfte, nicht ganz einfach die zu finden, aber die Stadt mal bemüht sich jetzt.
00:08:15: Und vor allen Dingen, man will an neuralgischen Punkten mehr Präsenz zeigen.
00:08:19: Man hat, ich sag mal, die Forumsplatte, auch Busplatte genannt, den Platz vor dem Maler Stern jetzt in den Blick genommen.
00:08:27: Man will eigentlich zunächst dort auch eine tatsächliche Dependance des Ordnungsamts schaffen.
00:08:32: Das soll zunächst eine mobile Station sein, also ein größeres Fahrzeug, wo ständig jemand auch vor Ort ist, mittelfristig.
00:08:40: ist angedacht ein Ladenlokal dort an der Busplatte anzumieten für einen Außensitz des Ordnungsamts.
00:08:48: Der Innendienst so kann es kommen, könnte dann im Riegelhaus am Malerstern sozusagen vor Ort sein.
00:08:55: Also man will einfach durch eine Verlagerung des Amts, das ist ja im Augenblick noch im Stadthaus eins an der Kaldysbergstraße, will man Zeichen setzen.
00:09:04: Das war ja auch ein Wahlkampf Forderung und Versprechen des Bürgermeisters.
00:09:10: Genau.
00:09:13: Man will einfach da sein, man will dafür sorgen, dass es dort keine Ordnungswidrigkeiten mehr gibt, dass Menschen sich dort sicher fühlen können, dass es dort sauber ist.
00:09:24: Wer dort öfter unterwegs ist, weiß, wovon die Rede ist.
00:09:30: Bin ich und
00:09:31: ja.
00:09:31: Stefan, du bist da öfter als ich vielleicht.
00:09:34: Wie empfindest du das?
00:09:36: Tagsüber ist das relativ egal, sag ich jetzt mal.
00:09:39: Da fühle ich mich jetzt nicht irgendwie unsicher da oder so.
00:09:42: Aber ich kann verstehen, abends, wenn es halt weniger wird.
00:09:45: Wenn die Geschäfte langsam zumachen, dann mal auf Sternen und dann so der Restbetrieb nur noch da ist.
00:09:49: Da kann ich verstehen, dass man da sich nicht unbedingt alleine auffalten will.
00:09:53: Ich bin dann immer froh, wenn ich dann mal mit dem Bus fahre, dass die Anschlüsse stimmen und ich jetzt nicht eine halbe Stunde lang auf einem gottverlassenen Bahnstechen.
00:10:01: Bussteig da stehe, sondern dass ich dann direkt umsteigen kann, dass da andere Busse sind.
00:10:05: Falls was ist, kann man da halt hin.
00:10:08: Aber ich sag mal, solange Betrieb ist, empfinde ich es nicht als unsicher oder als schlimme Ecke oder so.
00:10:14: Es sind natürlich jetzt nicht die Gestalten, die mit denen man jetzt in Kaffee trinken gehen würde, die da rumhängen.
00:10:20: Aber es ist jetzt auch nicht so, dass du jetzt die ganze Zeit Angst haben musst, dass da auf einer, jemandem im Messer kommt oder was weiß ich.
00:10:27: Also das finde ich immer ziemlich übertrieben, diese Darstellungen, dass es so ... ist so grausam da sein soll.
00:10:33: Ja, außerhalb der Stoßzeiten, da ist es sicherlich anders, aber...
00:10:37: Wir haben ja mal ein Video gemacht, ich bin ja da mal durch diese Angsträume gegangen,
00:10:43: spät
00:10:44: abends und ich habe da mit verschiedenen Menschen gesprochen.
00:10:47: Es ist also schon so, dass bei Frauen, bei jungen Frauen auch so ein Unsicherheitsgefühl da ist.
00:10:52: Das ist auch
00:10:52: noch so ein Faktor.
00:10:54: Es gab zwar eine, die hatte da kein Problem, aber sowieso die anderen, mit denen ich gesprochen habe Frauen, jüngere Frauen, ältere Frauen, die hatten da schon ... Schlechtes Gefühl.
00:11:04: Eine sagt er also ohne meinen Hund.
00:11:06: Die hat dann etwas größer und da gehe ich überhaupt nicht mehr raus in die Stadt Mitte.
00:11:11: Den fühle ich natürlich nach wie vor spazieren.
00:11:14: Und ja, das Gefühl war sehr unterschiedlich.
00:11:19: So ein paar kräftigere Jungs da, die an der Busplatte auf den Bus warteten, die hatten nicht so ein Problem.
00:11:26: Und ich bin da auch nicht irgendwie, wir sind da auch nicht irgendwie dumm angemacht worden.
00:11:32: Mir ist auch aufgefallen, das war also nach diesen Halloween-Krawallen, dass ich da losgegangen bin.
00:11:39: Wir haben die zum Anlass genommen und da hatte die Stadt schon reagiert.
00:11:42: Das ist also deutlich besser ausgeleuchtet gewesen, die Stadt Mitte als noch vor, sagen wir mal vor, letztem Halloween.
00:11:52: Also in diesem Jahr hat sich da was getan.
00:11:56: Aber wo du das gerade noch mal ansprichst, muss man auch noch mal hervorheben.
00:11:59: Klar, ich als Mann mit einem Meter neunzig und deutlich über hundert Kilo, da traut sich nicht unbedingt jeder ran.
00:12:06: Wenn da jetzt eine Frau langläuft, ja, kann ich verstehen, dass die natürlich größere Ängste haben und das dann auch berechtigt, gehe ich mir stark davon aus.
00:12:14: Also den muss man, glaube ich, auch noch mal sehr hervorheben, dass es halt nicht nur um uns Kerle geht, die sich da halbwegs sicher fühlen können.
00:12:23: Halbwegs.
00:12:23: Ja, halbwegs.
00:12:24: Kommt auf die Tageszeit.
00:12:25: Ich hab damals meinen Zivildienst dort gemacht im Stadtkern, kennen also auch von früh morgens bis spät abends die Ecke.
00:12:33: Damals hat sich dann noch so eine Sonderstellung, der Zivil von da, da haben dann Leute auch drauf geguckt, dass ich halt nicht jetzt angegriffen werde von irgendjemandem.
00:12:42: Aber ja, damals war's auch schon so gegenabend, da wird's dann schwierig.
00:12:46: Ja, wir waren zu zweit, allein würde ich mich da auch schon unwohler fühlen.
00:12:53: Wie gesagt, der Stadtkern ist ein wichtiger Punkt.
00:12:56: Da ist aber noch mehr.
00:12:57: Es geht auch um die digitale Aufrüstung des Ordnungsdienstes.
00:12:59: Genau.
00:13:00: Also eine bessere technische Ausstattung, sodass man auch besser kommunizieren kann, besser Kräfte ranführen kann, wenn mal eine schwierige Lage entsteht.
00:13:09: Ganz wichtig ist aber auch die Einbeziehung der Bürger.
00:13:12: Wir haben ja jetzt im letzten Stadtrat sozusagen die Aufforderung des Rats an die Verwaltung gesehen, diese Präventionsräte in den einzelnen Stadtteilen zu gründen.
00:13:21: Das heißt, die Stadt will auf Bürger zugehen, will eigentlich auch die Erfahrung von Bürgern, die Vorschläge von Bürgern mit in Überlegung einbeziehen.
00:13:30: Wie kann man einen Stadtteil sauberer und sicherer machen?
00:13:34: Und da können Bürger dann, wenn diese Strukturen kommen, die sollen im nächsten Jahr geschaffen werden, mit dem Stadtteilbüro als Räumlichkeit, wo man sich treffen kann, da soll tatsächlich sozusagen ein Komplex entstehen.
00:13:49: Der dazu führt, Menschen bringen sich ein, haben die Vorschläge, die Stadt setzt das um.
00:13:55: Und dann wird's da sauer und sicherer.
00:13:57: Das ist eine Vorstellung, die man hat.
00:13:59: Und ganz wichtig ist natürlich auch dieses Thema Problemimmobilien.
00:14:03: Vermüllung hängt ja häufig damit zusammen, dass man, ich sag mal, mehr Familienhäuser hat, Hochhäuser, sechs, sieben, acht Stockwerke, wo eben ein Müllberg vor der Tür liegt, wo sich niemand drum kümmert, wo die Rattenpolka tanzen.
00:14:17: Das hat man in der Vergangenheit schon versucht anzugehen mit sehr mäßigem Erfolg.
00:14:22: Das musste der alte Bürgermeister auch mal zugeben.
00:14:24: Die haben viel versucht und nicht unbedingt immer alles erreicht.
00:14:27: Man will da jetzt noch mal mit neuem Schwung rangehen und diesen Vermietungsgesellschaften, die ja häufig ortsfremd sind, ihre nächste Depondrance in Berlin haben.
00:14:37: Firmsitz des Immobilienfunks ist dann auf Zypern oder so ein Quatsch.
00:14:41: Also man will versuchen diesen Leuten auf die Füße zu treten und zu sagen so Freunde, das sind eure Immobilien, das sind eure Grundstücke.
00:14:47: Bitte sorg dafür, dass es dort sauber ist.
00:14:51: Das ist ganz, ganz nebenbei, so als Einschub vielleicht auch so eine Aufgabe für unsere Landtags- und Bundestagsabgeordneten.
00:14:57: Da dann eine rechtliche Lage mal zu schaffen, die solche Konglomerate auch in die Pflicht nimmt.
00:15:02: Ja, das muss man ganz deutlich benennen.
00:15:05: Mal hat da ein Problem.
00:15:06: Darüber haben wir ja schon öfter gesprochen.
00:15:08: Es sind halt Bestände von mehr Familienhäusern, die früher mal häufig in der Hand zum Beispiel der chemischen Werke waren.
00:15:15: Die hat sich dann die chemischen Werke später, der Chemieback hat sich davon getrennt.
00:15:21: Diese Immobilien wurden immer weiter nach unten durchgereicht und sind heute teilweise bei Vermietungsgesellschaften gelandet, die eben auch aus Sicht der Stadt sehr problematisch sind.
00:15:32: Und da will man jetzt rangehen, dass man einfach versucht für Menschen einen ... bürgerliches Umfeld wieder zu schaffen.
00:15:40: Das hat der Bürgermeister auch noch mal gesagt, der Thomas Theos.
00:15:43: Es ärgert ihn.
00:15:44: Es gibt hier in dieser Stadt viele Menschen, die was erreichen wollen.
00:15:47: Die wollen vielleicht sogar ein Haus kaufen.
00:15:49: Die wollen, wenn sie zur Miete wohnen, ein sauberes und ordentliches Umfeld haben.
00:15:53: Weil dafür zahlt man ja auch seine Miete, nicht nur für die Wohnung selbst.
00:15:57: Und da will man jetzt wieder ran gehen und einfach ein besseres Gefühl schaffen.
00:16:01: Das ist ein großes Projekt, was auf große Schwierigkeiten stoßen wird.
00:16:04: Aber das ist dem Bürgermeister wirklich ganz wichtig und auch der Stadtverwaltung da jetzt nochmal neu anfangen zu machen.
00:16:10: Mhm.
00:16:12: Das letzten Endesjahr sowieso nicht nur ein Thema, was mal betrifft.
00:16:15: Das Problem haben ja viele Städte.
00:16:18: Und grade, was den KOD angeht, die Idee ist relativ weit verbreitet.
00:16:22: Ich kenn's aus Härten zum Beispiel auch.
00:16:23: Die machen das jetzt genauso, dass die ein Land lokal anmieten in der Stadtmitte, wo der KOD dann stationiert wird.
00:16:31: Und da soll's dann auch so.
00:16:32: Bürgersprechstunden ... Ein ganz ähnliches Konzept eigentlich, was dahinter steckt.
00:16:37: Also scheinbar ... ist das erst mal die Lösung, von der sich viele versprechen, dass sie zum Erfolg führen.
00:16:43: Da
00:16:43: hingehen, wo es brennt.
00:16:45: Da hingehen, wo es brennt.
00:16:46: Wobei man dann eben auch sagen muss, man muss auch immer so so ein bisschen die Mitarbeiter des KOD im Blick haben.
00:16:51: Also die tragen jetzt schon Schutzwesten wie die Polizei.
00:16:55: Die schützen vor Schlägen, die schützen vor Stichen, die schützen auch vor Kugeln.
00:17:00: Das heißt, soweit ist es schon gekommen.
00:17:02: Und der Mike Luschak, der Amtsleiter, der hat mir ganz klar gesagt, ja, der Toner draußen ist härter geworden.
00:17:08: wurden.
00:17:08: Die Ordnungsdienstmitarbeiter werden verbal angegangen, wie es auch die Polizei, wie es die Feuerwehr, wie es die Rettungsdienste erleben.
00:17:16: Es ist nicht.
00:17:17: Schöner draußen teilweise.
00:17:19: Also der Wind ist wirklich ein ganz rauer da geworden für die Mitarbeiter, die da versuchen, eben Ordnung, Sauberkeit und Sicherheit durchzusetzen.
00:17:27: Ja, du
00:17:27: bist in den Augen mancher bist halt immer nur die Staatsmacht.
00:17:31: Egal von welcher Behörde du erst kommst, egal ob du Leben retten willst oder nicht, du bist die Staatsmacht und dann bist du damit der Feind für manche, warum auch immer das so ist.
00:17:40: Und man muss immer wissen, die sind für uns da.
00:17:43: Die Feuerwehr und der Rettungsdienst genauso für das Ordnungsamt.
00:17:46: Und die Polizei, das sind unsere Leute, die unsere Rechte schützen.
00:17:51: Das muss man so sehen.
00:17:52: Und uns
00:17:52: aus brennenden Häusern und demulierende Autos retten und so weiter.
00:17:56: Das darf man auch nicht vergessen.
00:17:57: Und wenn man dann die Leute auch noch angreift, hab ich nie Verständnis für gehabt.
00:18:03: Ja, werden wir natürlich weiter verfolgen.
00:18:06: Wie das Ganze dann sich entwickelt.
00:18:08: Ich meine, jetzt kommt ja noch Sylvester, steht auch vor der Tür.
00:18:11: Ja.
00:18:13: Gibt's da schon Befürchtungen oder lässt man's einfach auf sich zukommen, erst mal?
00:18:18: Es ist tatsächlich so, der Bürgermeister hat sich vorgenommen, auf jeden Fall an dem Abend da mal vorbei zu schauen.
00:18:24: Man darf hoffen, nach den letzten Erfahrungen, zum Beispiel jetzt an Halloween, dass sich dieses Problem vielleicht so ein bisschen ... Verläuft jetzt.
00:18:34: also es ist jetzt ruhig gewesen.
00:18:36: also wir hatten jetzt hier an hallo wie eine sehr starke polizei präsent eine sehr starke präsent der der des kod aber auch von sozialarbeit an vor ort ihre pappenheimer kennen.
00:18:48: Das alles zusammen hat dazu geführt dass es an dem abend ruhig blieben.
00:18:53: Es waren noch mal alle offiziellen da inklusive der polizei präsentin und es waren einsatzkräfte einer hundert schafft da.
00:19:02: Für den fall der fälle.
00:19:04: aber es blieb sehr ruhig an dem abend und eigentlich hoffen jetzt alle dass diese ist einmal brennen an einkaufswagen die geworfenen böller und so dass das der vergangenheit angehört
00:19:15: ist vielleicht noch mal ganz kurz zur einordnung für alle die es nicht mitbekommen haben oder da noch nicht sich für mal interessiert haben.
00:19:21: zu der zeit vor zwei jahren war das ne.
00:19:23: Ja, da war halt, kriegsähnliche Zustände müssen übertrieben, aber es war halt richtig krass.
00:19:30: was los, es wurden, wie du gerade sagtest, Brände, Einkaufswagen, Böller wurden geschmissen, Gegenstände auf Polizisten geworfen und so weiter, da war wirklich ... Ja, das ist wie Sylvester in Berlin-Mitte, sag ich jetzt mal.
00:19:42: Wo man sich gegenseitig bekriegt.
00:19:45: Beim ersten Mal war die Polizei noch nicht so wirklich vorbereiteter drauf.
00:19:48: Da hatten die die Oberhand, die aus dem Stadtkern kamen.
00:19:51: Und dann hat man halt pö apö immer mehr aufgerüstet.
00:19:55: Und jetzt beim letzten Mal war es offenbar genug, dass da keiner mehr sich getraut hat, noch anzugreifen.
00:20:00: Es
00:20:00: eskalierte immer mehr.
00:20:01: Das ging, wenn ich mich richtig erinnere, Halloween.
00:20:06: dann kam Sylvester und dann kam noch mal Halloween, das war dann völlig eskaliert.
00:20:13: Da wurden dann auch Einsatzkräfte angegriffen.
00:20:15: Der Bürgermeister wurde beworfen mit einem Feuerwerkskörper und eine Gruppe in der erstand.
00:20:24: Erzählte danach auch der leiter, der damalige Leiter der Feuerwehr, Reinhard Pötter.
00:20:32: auch Sorge um seine Männer hatte.
00:20:35: Das ist eine Nummer gewesen, die habe ich bis heute nicht verstanden, warum die Feuerwehr mal da als Schutzbarriere stehen musste mit ihren Fahrzeugen.
00:20:42: Also so sah es zumindest aus.
00:20:44: Das ist
00:20:44: vielleicht ein bisschen überspitzt ausgedrückt.
00:20:46: Die haben das Löschfahrzeug schon relativ weit an die Front gestellt, da wo dann halt die ganzen Böller und brennenden Sachen ankamen.
00:20:54: Nicht gerade so zum Schutz der Feuerwehrleute.
00:20:57: Ist schwierig zu beurteilen.
00:20:59: für Außenstehende, soweit ich mich erinnere versuchte die polizei da auch erst mal zu gucken wo kommen die leute her und man man läuft ja auch nicht auf dunkle hauseingänge zu und wo man nicht weiß was dahinter ist.
00:21:14: es war schwierig.
00:21:16: die polizei ist ja dafür auch kritisiert worden.
00:21:19: andererseits hat sie muss man sagen dass gerade bei diesem schweren einsatz außer Sachbeschädigung nichts passiert ist.
00:21:27: Es hat keine Verletzten gegeben, keine Ernsthaftverletzten und es hat neun verhaftete mutmaßliche Randallierer gegeben, von denen sieben vor Gericht stehen werden.
00:21:39: Ich denke, dass Anfang nächsten Jahr aus die Prozesse sein werden.
00:21:44: Na ja, dann warten wir mal ab.
00:21:46: Aber ich denke mal, dieses Jahr wird es relativ ruhig bleiben.
00:21:50: Außer es fühlt sich jetzt jemand provoziert dadurch.
00:21:54: Ja, und sollte was passieren, da kommen wir jetzt direkt zur Werbung.
00:22:01: Marela-Zeitung.de ist die Adresse, mzplus heißt unsere App für iOS und Android und da bleibt ihr nicht nur über die Feiertage, sondern generell immer bestens informiert über alles.
00:22:12: In solchen Fällen sollte da was jetzt zum Beispiel Silvester passieren, sogar mit Pushmetallung und allem und dann gehen wir eventuell live, findet ihr nämlich auch bei uns neben Podcasts, gibt es auch ganz viele Livestreams und ... exklusive Sachen über bvb und schalke und ganz viel hier aus der region und natürlich schwerpunktmäßig ganz viel aus mal.
00:22:29: also es lohnt sich auf jeden fall und im moment haben wir das ganze sechs monate insgesamt für nur einen euro zum testen.
00:22:36: also von daher ja so günstig kriegt er noch nicht mal mehr tasse kaffee irgendwo.
00:22:41: von daher Testet das mal aus und ich denke mal, ihr findet was, was euch gefällt.
00:22:47: Dann haben wir das.
00:22:47: weitere noch unsere Aktion Taschengeldjäger.
00:22:49: Da geht es um Schülerinnen und Schüler zwischen dreizehn und siebzehn Jahren, die sich ein bisschen Taschengeld dazu verdienen wollen, beim Verteilen von Prospekten und Zeitungen.
00:22:57: Und ja, da gibt es unter Taschengeldjäger.de, Jäger mit AE, alle Infos dazu.
00:23:02: Und wir suchen nach wie vor Telesales Manager für unseren Werbemarkt.
00:23:06: Wenn ihr wisst, was das ist oder wenn ihr vielleicht wissen wollt, was es ist, geht einfach mal auf Explore Your Talent.
00:23:22: Dann kommen wir jetzt zur Seilscheibe, den Seilscheiben wie ich dir kurz vor der Sendung gerade gelernt habe.
00:23:28: Thomas klär uns auf, AV und die Seilscheiben, was ist da los?
00:23:31: Ja, was ist da los?
00:23:33: Also es sah halt lange Zeit so ein bisschen so aus, als wenn ja zwei Saatschern, die man eigentlich retten wollte, so als Bergbau-Denkmäler für das Stadtgebiet, dass sie vielleicht nicht hätten gerettet werden können, schlicht weil das Geld nicht da ist.
00:23:49: Viele Menschen fühlen sich in dieser Stadt mit dem Bergbau nach wie vor verbunden.
00:23:52: Es leben ja noch ganz viele Menschen, die auf AV gearbeitet haben, die Familien.
00:23:57: Und da ist natürlich so ein bisschen Wehmut immer noch spürbar gerade in diesen Tagen.
00:24:00: Wir gedenken ja gerade der letzten Schicht vor zehn Jahren, als die letzte Kohle am achtzehnten Dezember.
00:24:06: Zwei Tausend Fünfzehn auf Schacht Drei eben auch nach oben geholt wurde.
00:24:11: Und ja.
00:24:12: Schacht drei, der Doppelbock, der Förderturm, der ist jetzt abgerissen worden und von den vier Seilscheiben da oben hat man zwei gerettet.
00:24:20: Das heißt, die liegen jetzt auf dem ehemaligen AV-Gelände, was ja zur Zeit für den neuen Industriepaket Ruhe vorgebereitet wird und warten darauf, sozusagen einen künftigen Besitzer oder eine neue Bestimmung zu finden.
00:24:33: Und wie gesagt, lange Zeit sah es so aus, als wenn die Stadt nicht das Geld hätte.
00:24:37: Jetzt bahnt sich die Wände an.
00:24:40: Auch da ist der Bürgermeister wieder vorgeprescht.
00:24:42: Der Neuer hat sich um eine Finanzierung gekümmert.
00:24:45: Also zwei Scheiben, so hieß es vor einem halben Jahr noch, das hätte sechzigtausend Euro gekostet.
00:24:49: Die hat die Stadt nicht.
00:24:51: Jetzt wird... eine aufgestellt.
00:24:53: Erst mal eine große Scheibe, die wiegt zwölf Tonnen.
00:24:56: Die hatten Durchmesser von sieben Metern.
00:24:59: Und das ist schon ein Kaventsmann.
00:25:01: Das ist ein
00:25:01: Vorgarten,
00:25:02: oder?
00:25:02: Ja, also den kann man nicht so einfach in den Kofferraum parken und mitnehmen.
00:25:05: Sagen wir mal so.
00:25:07: Die wird jetzt aber fachgerecht auf dem neuen, dem südlichen Kreisverkehr an der Karl-Duisberg-Straße aufgestellt, der direkt auf Höhe der ehemaligen Verwaltung von AV-Dreisieben ist, also auf Höhe der Straße auf dem Acker.
00:25:22: Und da wird die einen Platz finden, hoffentlich im nächsten Jahr.
00:25:26: So ist zumindest die Planung.
00:25:28: Und da hätten wir natürlich dann einen ganz tollen Blickfang für alle, die mit dem Auto, ich sag mal, bei Baumaster um die Ecke kommen und Richtung Stadt fahren.
00:25:35: Oder umgekehrt, die sehen dann eben diese wunderschöne Scheibe, die also wirklich erhaltenswert ist.
00:25:41: Und es gibt eine zweite Scheibe.
00:25:44: Und die wird jetzt wahrscheinlich eine ganz andere Verwendung fennen und sie wird möglicherweise geteilt werden.
00:25:51: Dann ist hier auch so ein bisschen handlicher, sage ich mal.
00:25:54: Eine Hälfte soll ein IGBCI-Erholungsheim in Königswinter.
00:26:01: bekommen, da wo also viele Kumpel und jetzt natürlich auch immer mehr Chemiarbeiter auch in zehnwöchigen Erholungsurlaub auf Kosten der Gewerkschaft machen können sozusagen als Dankeschön, ich sage mal für langjährige treue Mitgliedschaft.
00:26:14: und da soll eine halbe Seilscheibe hin und praktisch so als Gruß aus der Heimat so auch an die schwere Arbeit der Bergleute erinnern, die da jetzt dann eben eine Erholung machen.
00:26:24: und die andere Hälfte.
00:26:26: Da ist jetzt die Kleingartenanlage, bringt vor Zeit an den Start gegangen, der Bernd Keilenbach, der Vorsitzende hätte natürlich am liebsten eine ganze Scheibe gehabt, dann hätte sie gerne bei sich aufgestellt, so dass man sie auch von außen sieht.
00:26:42: Jetzt bekommt da wahrscheinlich, wenn überhaupt, eine halbe.
00:26:45: Aber da gibt es auch schon konkrete Pläne.
00:26:47: Wie wird die halbe Scheibe aufgestellt?
00:26:49: Die kleinen Gärtner, die wollen Eigenleistung erbringen, die wollen das Fundament ausheben, die wollen das selbst kießen.
00:26:55: Bei einem kleinen Gartenverein dürfte das das geringste Problem sein.
00:26:57: Ja,
00:26:58: da gibt es Leute, die haben eben diese handwerkliche Kompetenz.
00:27:01: Teilweise eben ist es ja auch Handwerk, was auf Industrieniveau dann gefragt ist und haben handwerkliche Kompetenz auf Industrie.
00:27:07: Industrie-Niveau, die können das leisten.
00:27:10: Bern-Kallenbach selbst ist Ingenieur, der kann die ganzen statischen Berechnungen durchführen für die Scheibe.
00:27:17: Man muss sagen, ganz wichtig dieser Kleingarten ist öffentlich.
00:27:21: Jeder kann da am Tag rein und sich da stundenlang aufhalten, kann sich die schönen Gärten anschauen, kann sich auf eine Parkbank setzen und ein Buch lesen.
00:27:30: Die Kleingartenanlage bietet jetzt schon viel Infos zur Bergbaugeschichte im Mal, mit Schautafeln, mit Gegenständen.
00:27:38: Ich meine, die Kohlenlohre, klar, die gehört sowieso dazu.
00:27:40: Die steht natürlich gleich am Eingang.
00:27:42: Also, wer sich für Maler Bergbaugeschichte interessiert, ist da jetzt schon gut aufgehoben in der Kleingartenanlage.
00:27:47: Da gibt es etwas zu entdecken.
00:27:49: Und jetzt soll eben noch eine halbe Seilscheibe dazu kommen.
00:27:52: Das wäre ja immer noch ein, ich sag mal, so ein Radius von drei Meter fünfzig.
00:27:56: Das ist noch ein ganz schöner Oschi.
00:27:58: Auch die Hälfte wiegt noch sechs Tonnen.
00:28:00: Also da gibt's dann was zu sehen.
00:28:02: Ja, und das wäre natürlich wunderschön, wenn beide Scheiben gerettet werden könnten.
00:28:07: Das ist so ein bisschen die Geschichte.
00:28:09: Und da bin ich jetzt auch ganz froh, wie gesagt, also ich persönlich komme auch aus einer Bergmannsfamilie.
00:28:13: und über mehrere Generationen.
00:28:15: Und ich finde es einfach klasse, dass es jetzt, obwohl eigentlich wenig Geld da ist, doch ein Weg gefunden wurde, die Scheiben zu retten.
00:28:23: Lange sah es ja nicht danach aus.
00:28:26: Die Nachricht ist ja relativ brandneuer.
00:28:28: Vor fünf Tagen hat der Bürgermeister beim Verein Bergbau Tradition das bekannt gegeben.
00:28:34: Also da treffen sich ja immer wieder Kumpel, die dem Bergbau noch verbunden sind, auch Familien, die dem Bergbau verbunden sind.
00:28:42: Das sind, Mitglieder hat ja rund fünfhundert, also das sind schon eine ganze Menge.
00:28:47: und da haben sich jetzt also zu diesem Jubiläum zehn Jahre Abschied von AV.
00:28:53: zu diesem, ja vielleicht für manche eher traurigen Jubiläum, hundertfünfzig Leute getroffen.
00:28:59: Und da war auch der Bürgermeister, hat eine Ansprache gehalten und diese Nachricht verkündet, dass eben jetzt doch Geld da ist für diese Seilscheibe, die auf dem Kreisel Karl-Düßberg-Straße aufgestellt wird.
00:29:10: Entweder schafft die Stadt das Geld oder die Gate Ruhr GmbH.
00:29:15: Genau.
00:29:15: Die Geldruge im Jahr ist ja eben auch mit dem Bergbau verbunden.
00:29:18: Das heißt, glaubte, die Stadt hat da ein Fünfzig Prozent, die Rack
00:29:22: M.I.,
00:29:22: also die Rack Montan, die Mobilien, einen Vierzig Prozent.
00:29:24: Das ist gemeinsam, hat man dort sozusagen den ersten Projektabschnitt entwickelt, wo jetzt Talia schon drauf steht mit der riesigen Produktions- und Logistikhalle.
00:29:35: Und ja, ich mein, klar, da sind natürlich auch Umsätze gemacht worden.
00:29:38: Da sind Gewinner erwirtschaftet worden durch eine Investition und durch harte Arbeit.
00:29:44: Und da ist jetzt dann offenbar auch etwas Geld für die Seilscheibe da notfalls, wenn die Förderung nicht klappt.
00:29:49: Das ist natürlich eine super Sache.
00:29:50: Das
00:29:50: kam dann natürlich gut an.
00:29:52: Da gab es Applaus bei den Kunden.
00:29:53: Ja, es glaube ich.
00:29:54: Vor allen Dingen ist es ja dann auch ein schönes Symbol dafür, dass wir diesen Strukturwandel auf dieser gigantischen riesigen Fläche jetzt so langsam hinbekommen.
00:30:03: Muss man ja auch so sehen, weil, ich sag mal, als GateRoo, das allererste mal vorgestellt worden ist, das war ja quasi mit der Schließung der Anlage, hat man ja diese Pläne schon in der Schublade gehabt.
00:30:13: Da hab ich mir damals noch gedacht, ja, sehr ambitioniert, gucken wir mal was rauswirt, ob es wirklich überhaupt irgendwas daraus wird.
00:30:20: Und jetzt mittlerweile sieht es ja relativ gut aus.
00:30:22: Also gerade mit sowas wie Talia oder so, oder auch diese ganze Infrastruktur, die jetzt geschaffen worden ist.
00:30:29: Ja, und wenn sich das Früchte sogar in finanzieller Hinsicht trägt schon.
00:30:32: Ist doch super.
00:30:33: Ja, klar.
00:30:34: Also da sind ja jetzt hunderte neue Jobs geschaffen worden, alleine bei Talia.
00:30:39: Und der Großteil der Fläche, der steht ja noch aus.
00:30:41: Das heißt, da werden weitere hunderte Jobs entstehen.
00:30:43: Das heißt, diese Seilscheibe ist nicht nur Nostalgie.
00:30:46: Das ist im Grunde so ein Bindeglied zwischen Vergangenheit und Zukunft.
00:30:50: Und Zukunft hat dieser Standort.
00:30:52: Dort gibt es viele neue Jobs.
00:30:54: Das ist jetzt schon ganz klar.
00:30:55: Und
00:30:58: dann kommen wir jetzt noch zum letzten Thema.
00:31:00: Zu Thomas Derhaus.
00:31:01: Noch einmal.
00:31:02: ... in anderen Belangen sozusagen.
00:31:06: Da hat uns nämlich besucht und wir haben mit ihm ein bisschen gequatscht.
00:31:09: Ihr beide habt eine Interview noch mit ihm geführt.
00:31:12: Heinz-Peter, erzähl.
00:31:13: Genau, wir haben ihn gefragt, wie er Weihnachten verbringt, wie er Silvester verbringt.
00:31:18: Natürlich haben wir ihn auch ein bisschen politisch auf den Zahn gefühlt.
00:31:22: Und ja, er ist jetzt seit fast fünfzig Tagen Bürgermeister.
00:31:26: Man hat das Gefühl, dass er im Amt angekommen ist.
00:31:29: Und du hast ja, wir haben ja eben schon über einige Veränderungen gesprochen, die es da in der Stadt gibt.
00:31:35: Für ihn hat sich natürlich jede Menge persönlich auch verändert.
00:31:39: Vor allen Dingen sein Lebensrhythmus, weniger Familie, mehr Büro.
00:31:43: Und er sagte uns, dass er auch wirklich gar nicht mehr im Homeoffice ist.
00:31:47: Also er ist praktisch.
00:31:49: der typische Tag ist so, dass er so ungefähr um acht Uhr morgens im Büro auftaucht und dann um acht Uhr abends das Büro verlässt oder die Stadt verlässt.
00:32:01: Also so oft ist er auch gar nicht im Büro, sagt er, aber er ist oft am Besprechungstisch.
00:32:09: Die meiste Zeit sogar, da muss er Mappen unterzeichnen und er muss sich die Mails angucken.
00:32:17: Er hat natürlich auch viele Termine, repräsentative Termine.
00:32:21: Da ist auch seine Frau Melanie dabei.
00:32:24: Das ist also auch was Neues.
00:32:25: Das mal jetzt eine First Lady hat die Präsenz zeigt.
00:32:31: Nicht überall, aber doch bei vielen repräsentativen Terminen.
00:32:34: Und wenn sie mal nicht dabei ist, sagt er, da wird er auch schon drauf angesprochen.
00:32:38: Wo ist denn ihre Frau?
00:32:42: Ja, und weil er eben so selten im Büro ist, hat er sich da noch nicht so richtig eingerichtet.
00:32:48: Also wir haben ja schon Beim ersten Mal, als wir beide da waren, gezeigt, wie es da aussieht.
00:32:53: Da ist ein Zauberwürfel, da ist so ein kleines Modell von der Arena auf Schalke.
00:32:58: Da ist so ein bisschen eine Pflanze, die könnte ein bisschen mehr Wasser vertragen.
00:33:03: Aber er sagt vielleicht, vielleicht muss die auch so aussehen.
00:33:06: Ich weiß, das könnte nicht.
00:33:07: Vielleicht ist das so eine Sorte.
00:33:10: Also ich glaube, im Büro ist er dann noch nicht so richtig heimisch geworden im Job schon.
00:33:15: Und ... Ja und heilig Abend wird er auch bis zum Mittag arbeiten, also da wird er zu Hause noch in die Mails reinschauen und dann so nach.
00:33:30: am Nachmittag ist aber dann wohl für ihn auch Familie angesagt, da sind also drei verschiedene Familienbesuche und am ersten Weihnachtstag hat er dann auch für seine eigene Familie Zeit.
00:33:45: Aber das darf man halt nicht vergessen, als Bürgermeister, das ist nicht nur Nine to Five und irgendwie in die Kamera lächeln, sondern da gehört ein bisschen mehr dazu, vor allem an zeitlichem Aufwand.
00:33:55: Dieses Nine to Five ist halt nicht, acht bis acht mindestens.
00:33:59: Und dann bist du ja jedes Wochenende nur unterwegs.
00:34:01: Ja.
00:34:02: In
00:34:02: der Regel.
00:34:02: Also deshalb ist jetzt schon, dass er über Weihnachten dann quasi zu Hause bleiben kann, ist schon fast besonderes.
00:34:08: Überrascht hat ihn das gar nicht.
00:34:09: Also wir haben ihn ja mal gefragt, hat er sich das genauso vorgestellt, hat er irgendwas erlebt, womit er überhaupt nicht gerechnet hat?
00:34:18: Nein, er hat gesagt, so besonders überrascht worden ist er nicht.
00:34:24: Das ist so, wie er sich es vorgestellt hat und auf jeden Fall ist es der Job, den er machen möchte.
00:34:29: Er ist auch schon lang genug dabei in der Politik und hat ja auch schon Führungsaufgaben in der Verwaltung gehabt vorher, wenn auch nicht bei der Stadt.
00:34:37: Von daher so ein bisschen Praxiserfahrung.
00:34:40: In dem Sinne hat er ja schon.
00:34:42: Und klar, wenn man sich auf so ein Amt bewirbt, dann guckt man natürlich vorher auch mal, was bringt das mit sich?
00:34:47: Es gibt immer wieder Kandidaten, die machen das nicht.
00:34:49: Das sind dann oft mal so diese Einzelkandidaten ohne Partei dahinter, aber jemand, der so lange schon im Geschäft ist.
00:34:55: Gut, dann haben wir natürlich gefragt, wofür bleibt nicht mehr Zeit?
00:34:59: Ja, fürs Rudern.
00:35:00: Also er hat schon so ein bisschen gejoggt, gerudert so, um sich fit zu halten.
00:35:05: Das schafft er jetzt nicht mehr so oft.
00:35:07: Hausaufgabenkontrolle ist auch nicht mehr drin bei seinem Sohn.
00:35:11: Ja, weiß ich nicht, wie der Sohn das findet.
00:35:12: Vielleicht findet das ja auch ganz gut.
00:35:14: Man weiß es nicht.
00:35:16: Auf jeden Fall.
00:35:16: Also für die Familie bleibt leider weniger Zeit.
00:35:20: Und
00:35:22: ja.
00:35:22: Aber das wird sich am Ende wahrscheinlich auch einpendeln.
00:35:25: Man muss ja mit der Situation erst mal klarkommen, wenn es jetzt grade mal anderthalb Monate sind, mein Gott.
00:35:29: Das ist ja wahrscheinlich auch einer der Gründe, warum seine Frau Melanie auch oft dabei ist.
00:35:35: Auch im Rat haben wir sie ja gesehen.
00:35:38: Ja.
00:35:39: Das ist ja schön, dass er so gut angekommen ist.
00:35:41: Und ja, wie wir im ersten Thema schon gehört haben, auch schon die ersten konkreten Dinge, die er jetzt umsetzt.
00:35:48: Politisch hat er sonst nicht so viel gesagt.
00:35:50: Was
00:35:51: kam noch?
00:35:52: Wir haben ja ihn gefragt nach den Mehrheiten, wie er die finden wird.
00:35:57: Ich hatte ja noch mal angesprochen, dieses neue Bündnis CDU, FDP, kritische Bürger, SUM und BSW, also CDU und Kleine, sag ich mal.
00:36:07: Das hat ja nur ein zwanzig Sitze im Rad und ja, dreinzwanzig ist die Mehrheit.
00:36:14: Da muss man also noch ein paar Stimmen suchen und die sehen wir noch nicht.
00:36:20: Ja, das wird für ihn noch schwierig werden.
00:36:23: Wir haben ja eigentlich wenig politisch.
00:36:25: Ist ja auch irgendwann mal gut gewesen.
00:36:26: Wir haben in den letzten Monaten so viel über Politik gesprochen.
00:36:29: Über ein Maler Stern haben wir noch kurz gesprochen und da hat er auch nochmal seine Sorge zum Ausdruck gebracht, dass es da nicht richtig vorwärts geht.
00:36:37: Dass wir da zum Beispiel ja auch dieses Outlet-Konzept haben, was noch lange nicht da ist, wo es eigentlich schon längst sein wollte, wo es viele Versprechungen gibt und manches, was nicht gehalten wurde bisher.
00:36:49: Und da ist schon bei ihm auch die Sorge spürbar, dass es da künftig Schwierigkeiten geben wird.
00:36:56: Diesen großen Einzelhandelstandort, der ja für alle Maler so wichtig ist.
00:37:01: ... in der Qualität zu erhalten und auch auszubauen, wie es dir eigentlich geplant ist.
00:37:06: Ja,
00:37:07: zumal ja jetzt auch das Problem mit diesem Zelt da drüber ist, da tickt die Uhr, ja?
00:37:11: Da tickt eine Uhr, da muss jetzt eine Lösung her.
00:37:14: Ich meine, wir wissen ja mittlerweile alle, dass es da Schwierigkeiten gibt, weil ein Großteil eben der Immobilie eben auch in der Hand der ehemaligen Fakt-AG war, die Insolvent wurde, wo jetzt ein Insolventverwalter da ist.
00:37:26: Dahinter stehen Investoren, von denen unklar ist, wollen ihr dem schlechten Geld noch mal gutes hinterher werden.
00:37:32: viele Fragezeichen, natürlich auch viel Hoffnung, das muss man auch sagen, dass das alles klappt, dass die Eigentümer zusammenfinden, die richtigen Entscheidungen treffen, auch weil sie ja, das ist ja eigentlich auch eine Vernunftentscheidung, man will ja auch in Zukunft da gutes Geld verdienen, aber da sind große Schwierigkeiten, also um das mal vorsichtig zu formulieren.
00:37:53: Ja, das war mit einem Appell, verbunden an die Eigentümer, Entscheidungen zu treffen, die den Stern nach vorn bringen.
00:38:00: Und das können eigentlich nur Investitionen sein.
00:38:03: Man muss ja jetzt wirklich diese ehemalige K-Stadt und Härtifläche, da muss man Platz schaffen dafür, dass tatsächlich die gewünschten zehn, nein, zwanzig bis fünfundzwanzig Läden dort reinkommen, damit man dann wirklich von einem richtigen Outlet-Center mit Magnetwirkung sprechen kann.
00:38:23: Ja, und dann ist bis dahin hoffentlich das Dach auch fertig, weil sonst ist irgendwann Sperrung angesagt.
00:38:30: Das haben wir ja auch schon mal vor ein paar Episoden ein bisschen ausführlicher besprochen.
00:38:34: Es geht ja darum, dass dieses Zelt, was jetzt über dem Luftkissendach gebaut worden ist, das hat eine Halbwertzeit.
00:38:41: Irgendwann muss das wieder abgebaut werden.
00:38:43: Und ohne dieses Zelt aber kann der Stern dann nicht weiter betrieben werden, weil das Luftkissendach an sich ist zu unsicher.
00:38:49: Deshalb muss es ja saniert werden.
00:38:51: Das ist ja auch schon halb weg.
00:38:53: Da gibt's auch keinen Weg zurück mehr.
00:38:54: Dieses Dach muss endgültig verschwinden.
00:38:57: Man sieht jetzt von innen noch diese Blasen, die man seit Jahrzehnten kennt.
00:39:01: Aber das ist eigentlich nur noch so eine Fassade, die hält maximal ein bisschen Staub ab, wenn oben tatsächlich mal saniert wird.
00:39:08: Nein, da muss was ganz Neues her, sonst wird's irgendwann richtig eng für den Stern.
00:39:14: Ja, und dann hätten wir da so eine Betongeroib nach letzten Endes.
00:39:18: Da wollen wir ja natürlich nicht hin.
00:39:20: Da wollen wir mal lieber nicht dran denken, aber man muss wissen, dass es solche ähnlichen Entwicklungen in anderen Städten gegeben hat.
00:39:25: meines Wissens, so in Bottrop zum Beispiel, da steht so ein ...
00:39:28: Man muss es halt in der Kalkulation quasi drin haben, aber hoffen, dass es nicht passiert.
00:39:33: Dass auch die Fakt AG aufpeppen wollte.
00:39:35: Ja.
00:39:37: Oder wie dieses Hochhaus in Essen oder wo das stand.
00:39:40: Aber das ist auch noch mal eine ganz andere Geschichte.
00:39:42: Auch bei uns wunderbar zum Nachlesen.
00:39:43: immer noch, ihr habt da ja ... Ja, fleißig recherchiert damals, als habe ich hier alles so einmal Rande noch mitbekommen.
00:39:50: Einfach die Stichworte in die Suchmaschine eingeben bei uns in die Suchmaske und dann findet man das sofort.
00:39:56: Alles klar.
00:39:57: Wir suchen jetzt noch ganz kurz nach Wochenendtermin und werden nicht fündig, glaube ich.
00:40:03: Normalerweise haben wir immer noch so eine kleine Vorschau, was passiert in den nächsten Tagen.
00:40:07: Es ist Weihnachten, es passiert nicht viel.
00:40:09: Außer das Hallenbad, das hat geöffnet tatsächlich am Wochenende.
00:40:13: Kleiner Hinweis, nur Barzahlung und nur vor Ort kann man Tickets holen, also irgendwie über App oder so geht nicht.
00:40:20: Aber zumindest, wer will, kann dann spontan mal gucken, ob er noch einen Plätzchen findet.
00:40:24: Ansonsten ... haben wir nicht viel in Mal.
00:40:27: Erruher kehrt ein, so wie das eigentlich auch sein soll über die Feiertage.
00:40:31: Ich glaube, es bleibt zumindest trocken.
00:40:33: Das heißt, Leute gehen da einfach mal raus.
00:40:35: Es wird schnackig kalt.
00:40:37: Aber kann man sich ja einpacken, geht
00:40:39: ja.
00:40:39: Genau, die richtige Kleidung und dann einfach mal einen schönen... Spaziergang machen, eine Wanderung machen, einfach mal ein bisschen zur Ruhe kommen.
00:40:46: Eine Heiligabend ist ja häufig noch mal Stress für die Familien, aber vielleicht kann man so einen zweiten Weihnachtstag oder einen Tag des Wochenendes darauf nutzen.
00:40:55: Einfach mal rausgehen, einfach mal die Seele baumeln, lassen ein bisschen Ruhe finden.
00:41:00: Ich glaube, dass wir auch mal ganz wichtig.
00:41:02: Genau.
00:41:03: Und in diesem Sinne wünschen wir euch besinnliche Feiertage und auch schon mal einen guten Rutsch.
00:41:08: Wir hören uns ja am Neujahrstag erst wieder.
00:41:11: Von daher genießt die Zeit.
00:41:14: Wir hoffen natürlich, dass ihr auch frei habt zwischen den Jahren und wenn nicht, genießt die Zeit trotzdem und wir hören und sehen uns dann nächste Woche wieder.
00:41:21: Bis dahin.
00:41:22: Tschüss.
00:41:22: Tschüss.
00:41:23: Tschüss.
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